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Di, 11:39 Uhr
30.06.2026
Ein Blick in die Statistik

Weniger Abschlüsse im Pflegebereich

Im Jahr 2025 haben 837 Personen die Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau in Thüringen erfolgreich abgeschlossen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik haben davon 827 Personen (98,8 Prozent) einen generalistischen Abschluss als Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau gewählt und 10 Personen (1,2 Prozent) einen Abschluss mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege...

Damit ist die Zahl der erfolgreich beendeten Ausbildungen gegenüber dem Jahr 2024 gesunken (2024: 890 Absolventinnen und Absolventen). Ende 2025 befanden sich in Thüringen 29 Studierende in einem Pflegestudium. Insgesamt 3 Studierende haben im Jahr 2025 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.

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Bis zum Stichtag 31.12.2025 begannen 1 787 Personen, davon 477 Männer (26,7 Prozent) und 1 310 Frauen2) (73,3 Prozent), eine Ausbildung in diesem Beruf. Dies waren 6,1 Prozent mehr neu abgeschlossene Ausbildungsverträge als zum Vorjahreszeitpunkt. Ende 2025 befanden sich insgesamt 4 228 Personen in Ausbildung zum Pflegefachmann und zur Pflegefachfrau.

Von den 1 787 Auszubildenden, die eine Ausbildung begannen, waren 22,6 Prozent (403 Personen) unter 18 Jahren alt. 22,2 Prozent (396 Personen) waren 18 oder 19 Jahre alt. Im Alter zwischen 20 und 29 Jahren befanden sich 42,1 Prozent (752 Personen) und im Alter zwischen 30 und 39 Jahren 8,1 Prozent (144 Personen) der Auszubildenden. 40 Jahre oder älter waren 5,1 Prozent bzw. 92 Auszubildende zu Beginn ihrer Ausbildung.

Die Möglichkeit einer Berufsausbildung in Teilzeit haben von den 1 787 neuen Auszubildenden 2,4 Prozent (43 Personen) genutzt. Ein Jahr zuvor waren das 31 Personen.
Autor: red

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Kommentare
Stadtmensch47
30.06.2026, 20:59 Uhr
Und das ist erst der Anfang
Die Zahl de Pflegeabschlüsse wird in den kommenden Jahren noch weiter zurückgehen. Wenn CDU- und SPD-Bundestagsabgeordnete von "wichtigen Reformen im Gesundheitswesen" sprechen meinen Sie eigentlich, dass die Gehälter der Pflegekräfte - ob im Krankenhaus oder in der Altenpflege - künftig nur noch bis maximal 1% unter der durchschnittlichen Gehaltsentwicklung liegen dürfen. Eine UNTERDURCHSCHNITTLICHE Lohnentwicklung ist also auf Lage Sicht garantiert. Wer hat denn da noch Lust auf diese Jobs?!

Na Hauptsache, bei den Diäten und in den öffentlichen Verwaltungen wird weiter richtig zugelangt.
P.Burkhardt
30.06.2026, 22:49 Uhr
Und wie kommen Sie darauf ?
....@Stadtmensch ? Wenn Sie sowas hier rauslassen, wäre es schon gut (wenigstens mir) zu erklären, woher die Aussage kommt - die meisten anderen klatschen ja bei Allem, was negativ konnotiert ist.
P.Burkhardt
30.06.2026, 23:01 Uhr
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