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So, 18:03 Uhr
14.06.2015

Informativer und unterhaltsamer Tag in der Forensischen Psychiatrie

Es war ein interessanter Tag für die vielen Besucher, die am Samstag den Tag der offenen Tür in der Forensischen Psychiatrie (Maßregelvollzug) im Ökumenischen Hainich Klinikum Mühlhausen-Pfafferode genutzt haben, um Einblicke in die sozialtherapeutischen, psychotherapeutischen und psychiatrischen Bereiche der Einrichtung zu bekommen.

Verwaltungsdirektor Marcus Willauer (r. sitzend) und Chefarzt Dr. Norbert Boyan (l. sitzend) über gaben mit den Holzkünstlern diese Sitzgruppe an die Gemeinschaftsschule Rodeberg/Struth. (Foto: Foto: Mix) Verwaltungsdirektor Marcus Willauer (r. sitzend) und Chefarzt Dr. Norbert Boyan (l. sitzend) über gaben mit den Holzkünstlern diese Sitzgruppe an die Gemeinschaftsschule Rodeberg/Struth. (Foto: Foto: Mix)
Der Verwaltungsdirektor des Ökumenischen Hainich Klinikums, Marcus Willauer, und der Chefarzt der Forensischen Psychiatrie, Dr. Norbert Boyan, begrüßten die geladenen Gäste und Besucher, darunter auch den Landtagsabgeordneten Jörg Kubitzki (LINKE).

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Fast drei Stunden lang konnte man sich informieren, mit den Mitarbeitern Gespräche führen und sich die Abteilungen der Arbeitstherapie, Ergotherapie und die Patientenschule anschauen. Auch die Ergebnisse der Projektarbeitsgruppen, die in der Freizeit angeboten werden, wie zum Beispiel die der Mal- und Zeichengruppe unter der Leitung von Karl-Heinz Vogeley, wurden ausgestellt.

Die Mitglieder der Lebenshilfe in Worbis freuen sich über das neue Sofa aus Eichenholz. Mit dabei (3. v. l.) auch der Landtagsabgeordnete Jörg Kubitzki (LINKE).  (Foto: Foto: Mix) Die Mitglieder der Lebenshilfe in Worbis freuen sich über das neue Sofa aus Eichenholz. Mit dabei (3. v. l.) auch der Landtagsabgeordnete Jörg Kubitzki (LINKE). (Foto: Foto: Mix)
Musikalisch wurde der Nachmittag wieder von der Band „Sky“ aus Mühlhausen umrahmt. Sehr viel Beifall bekam auch die Hausband „The Dreamers“, die sich erstmals der Öffentlichkeit präsentieren konnte, und mit einigen gelungenen Hits und Songs aufwartete. Unterstützt wurden „The Dreamers“ zeitweilig am Schlagzeug und am Saxophon vom Allround- und Holzkünstler Volker Sesselmann.

Die Mal- und Zeichengruppe unter der Leitung von Karl-Heinz Vogeley zeigte den Besuchern viele kleine und große Kunstwerke. (Foto: Foto: Mix) Die Mal- und Zeichengruppe unter der Leitung von Karl-Heinz Vogeley zeigte den Besuchern viele kleine und große Kunstwerke. (Foto: Foto: Mix)
Abgerundet wurde der Tag mit einem gastronomischen Angebot der Cafeteria des MRV und der Küche des ÖHK. Es gab Würste vom Grill, Eis, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, der von den einzelnen Stationen zur Verfügung gestellt wurde. Wie zu erfahren war, wird Erlös des Verkaufs auf Wunsch der Patienten und Mitarbeiter wieder als Spende an das Kinderhospiz in Tambach-Dietharz übergeben.

Der Samstag war auch der offizielle Abschluss des Holzbildhauer-Workshops „Kunst hilft heilen“ im Außenbereich der Einrichtung. In diesem gemeinsamen Projekt von Patienten und Bildhauern wurden die letzte Woche über verschiedene Holzskulpturen geschaffen. Wie der Leiter der sogenannten Holzgruppe, Holzbildhauermeister Heinz Günther aus Hüpstedt, mitteilte, stand der Workshop unter dem Thema „Ver-rückt“. Zu Gast waren Jess Fuller aus Rudolstadt, Natalie Tekampe aus München, Hubert Glaser aus Passau, Volker Sesselmann aus Steinach/Thüringen und Michael Steigerwald aus Steinach/Baden.

Gemeinsam mit dem Verwaltungsdirektor Marcus Willauer und dem Chefarzt Dr. Norbert Boyan übergaben die Künstler wie in jedem Jahr Kunstwerke, die zuvor als Wunsch an sie herangetragen wurden. Die Gemeinschaftsschule in Rodeberg/Struth kann sich nun über eine eine Sitzgruppe mit Skulpturen freuen, die auf dem Schulhof aufgestellt wird. Die Lebenshilfe Worbis konnte ein „Designersofa“ aus Eichenholz, ebenfalls mit kleinen Skulpturen verziert, mit nach Hause nehmen. Außerdem bekam der Kindergarten „Bienenkörbchen“ aus Mühlhausen eine Eisenbahn für den Außenbereich, natürlich aus Holz.
Mit der Übergabe dieser Holzkunstwerke wurde wieder einmal deutlich, mit welchem Engagement das Ökumenische Hainich Klinikum über die Grenzen der Einrichtung hinaus seine soziale Kompetenz deutlich macht.
KDMIX
Autor: red

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