Sa, 14:00 Uhr
11.04.2015
Demo an der Görmar-Kaserne
Eine Bürgerinitiative für die Görmar-Kaserne hatte heute zu einer Demo aufgerufen. Hintergrund ist die Absicht der Landesregierung, auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber zu etablieren...
Mehr als 300 Menschen waren an diesem Samstagvormittag vor die ehemalige Kaserne gekommen, um ihren Unmut gegenüber dem Vorhaben des Landes zu artikulieren.
Oberbürgermeister Johannes Bruns bekundete in seinen Worten, dass die Mühlhäuser nicht gegen Flüchtlinge seien, im Gegenteil: Auch in Mühlhausen gebe es eine Willkommenskultur. Nur: die Landesregierung habe noch vor einigen Tagen zugesagt, die Stadt bei der Ansiedlung von Gewerbe und Industrie auf dem Gelände der Kaserne zu unterstützen. Nur so könne ein Teil der durch den Rückzug der Bundeswehr verlorenen Wirtschaftskraft kompensiert werden. Und eine Regierung, so Bruns, müsse sich an die gemachten Zusagen halten.
Ein weiterer Redner war Hans-Jörg Adamaschek, der stellvertretende Vorsitzende der Stadtratsfraktion "Bürgerliste für Mühlhausen". Trotz Einladung waren keine Vertreter der Landesregierung oder der LEG nach Mühlhausen gekommen. Das wiederum wurde mit Pfiffen und Buh-Rufen quittiert.
Ihre Unstrut-Hainich-Zeitung (uhz) wird im Verlaufe des Tages noch ausführlich in Wort und Bild von der Demo der Mühlhäuser Bürger berichten.
Autor: redMehr als 300 Menschen waren an diesem Samstagvormittag vor die ehemalige Kaserne gekommen, um ihren Unmut gegenüber dem Vorhaben des Landes zu artikulieren.
Oberbürgermeister Johannes Bruns bekundete in seinen Worten, dass die Mühlhäuser nicht gegen Flüchtlinge seien, im Gegenteil: Auch in Mühlhausen gebe es eine Willkommenskultur. Nur: die Landesregierung habe noch vor einigen Tagen zugesagt, die Stadt bei der Ansiedlung von Gewerbe und Industrie auf dem Gelände der Kaserne zu unterstützen. Nur so könne ein Teil der durch den Rückzug der Bundeswehr verlorenen Wirtschaftskraft kompensiert werden. Und eine Regierung, so Bruns, müsse sich an die gemachten Zusagen halten.
Ein weiterer Redner war Hans-Jörg Adamaschek, der stellvertretende Vorsitzende der Stadtratsfraktion "Bürgerliste für Mühlhausen". Trotz Einladung waren keine Vertreter der Landesregierung oder der LEG nach Mühlhausen gekommen. Das wiederum wurde mit Pfiffen und Buh-Rufen quittiert.
Ihre Unstrut-Hainich-Zeitung (uhz) wird im Verlaufe des Tages noch ausführlich in Wort und Bild von der Demo der Mühlhäuser Bürger berichten.



