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Sa, 10:40 Uhr
14.03.2015

Bauwerke von Stüler in einer Exposition

Mit einer Ausstellung hochkarätiger Architektur-Fotografien des Mühlhäuser Architekten und Fotografen Tino Sieland präsentieren die Mühlhäuser Museen ab kommenden Donnerstag eine Auswahl bedeutender Bauwerke Friedrich August Stülers in der Marienkirche...

Jagdschloss Letzlingen  (Foto: Tino Sieland / Rechte: Mühlhäuser Museen) Jagdschloss Letzlingen (Foto: Tino Sieland / Rechte: Mühlhäuser Museen)
Der um 1800 in Mühlhausen geborene Baumeister war als „Architekt des Königs“ Friedrich Wilhelms IV. europaweit tätig und entwarf viele international bekannte Bauwerke, darunter das Neue Museum in Berlin, die Akademie der Wissenschaften in Budapest und das Nationalmuseum in Stockholm.

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Anlässlich des 150. Todestages des international tätigen Architekten wird die Ausstellung „Pläne für Europa – Der Mühlhäuser Baumeister Friedrich August Stüler“ am 18. März 2015 um 19.30 Uhr im Beisein des Honorarkonsuls von Polen, Hans Hoffmeister, sowie dem Ur-Urenkel des Architekten Stülers, Dr. Michael Müller-Stüler, eröffnet.

Den Anstoß für diese Sonderschau eindrucksvoller Architekturfotografie sowie deren Finanzierung übernahm der Freundeskreis der Mühlhäuser Museen.

Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam (sog. „Pfingstbergschloss“) (Foto: Tino Sieland / Rechte: Mühlhäuser Museen) Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam (sog. „Pfingstbergschloss“) (Foto: Tino Sieland / Rechte: Mühlhäuser Museen)
Stüler, der Mitbegründer des Architektenvereins zu Berlin, plante unter anderem die St.-Trinitatis-Kirche in Köln, dem Berliner Dom, aber auch nichtsakrale Gebäude wie das Neue Museum und die Alte Nationalgalerie in Berlin. Seine bekanntesten Bauten im Ausland sind das schwedische Nationalmuseum in Stockholm, die Akademie der Wissenschaften in Budapest oder die heute auf russischem Territorium liegende Königsberger Universität.

Um auf die Bedeutung deutscher Ingenieurkunst für die Entwicklung stilbildender europäischer Großbauten im 19. Jahrhundert hinzuweisen, ist es geplant, die Sonderschau anschließend auch in Stockholm, Budapest, Königsberg und Breslau zu präsentieren.
Anke Weisbrich
Autor: red

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