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Fr, 14:44 Uhr
15.05.2026
Vorbericht European League Final4

Auf zur Titelverteidigung nach Frankreich

Der Thüringer HC steht diesem Wochenende in Dijon in Frankreich als Titelverteidiger im Final4 der EHF European League und trifft zunächst im Halbfinale auf den dänischen Vertreter Viborg HK am Samstag um 15 Uhr im Palais des Sports in Dijon...

Das zweite Halbfinale bestreiten um 18 Uhr die Gastgeber JDA Dijon und der ungarische Vertreter MOL Esztergom. Die beiden Halbfinalsieger bestreiten am Sonntag, um 18 Uhr, das Finale; die Verlierer spielen bereits um 15 Uhr um Platz drei. Der Sieger erhält eine Prämie von 40.000 Euro.
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Rückblick:
Noch nie gelang in der bisherigen Geschichte der European League einem Team die Titelverteidigung. Bei seiner bereits dritten Finalteilnahme in den letzten vier Jahren kann der Thüringer HC-Geschichte schreiben. Nach einer langen Saison geht es für die vier besten Teams, von einst gestarteten 37 Mannschaften in der EHF European League, um den Titel.

Vier Teams, aus Dänemark der dreifache Champions League Sieger (2006/2009/2010), Sieger im Europapokal der Pokalsieger 2014 und zuletzt 2014 auch Meister in Dänemark, Viborg Handball Klub, aus Ungarn der Neuling auf der europäischen Bühne und als kleiner Titelfavorit MOL Esztergom, aus Frankreich, die Gastgeber im Palais de Sport in Dijon, JDA Dijon, im Vorjahr Dritter im Wettbewerb und im Halbfinale dem THC unterlegen, und komplettiert wird das Feld durch den Titelverteidiger, den Thüringer HC. Ein erlesenes Feld nach einer langen Wegstrecke von den Qualifikationsrunden im Oktober/November über die Gruppenphase, durch das Viertelfinale. Die Spreu hat sich vom Weizen getrennt.

Nicht zu vergessen, drei weitere deutsche Bundesliga Teams sind dabei gestrandet, die HSG Bensheim/Auerbach bereits in der Qualifikation, der VfL Oldenburg und der HBF-Hauptrunden-Sieger, HSG Blomberg-Lippe in der Gruppenphase.

Der THC ist wie gesagt Titelverteidiger, jedoch nicht Favorit, das sind wohl eher die Gastgeber JDA Dijon, die in der französischen Liga, hinter den beiden Champions-League-Clubs Metz HB und Brest Bretagne HB mit Chambray Touraine und Saint Amand und noch im Ringen um Platz drei stehen. In eine kleine Favoritenrolle hat sich auch MOL Esztergom in einer überzeugenden Gruppenphase gegen Nykobing Falster und die HSG Blomberg-Lippe, sowie durch zwei überzeugende Viertelfinalsiege gegen Motherson Mosonmagyarovar gespielt.

Zum Halbfinale: Wenn man in einem Halbfinale steht, will man natürlich ins Finale. Zweimal ist der THC in diesem Jahr an der Hürde Halbfinale gescheitert, in Stuttgart beim Pokal-Final4 unglücklich, nach 7-Meter-Werfen, gegen die HSG Bensheim/Auerbach, im Kampf um die Deutsche Meisterschaft, letztes Wochenende, ziemlich deutlich und chancenlos gegen die HSG Blomberg-Lippe.

Aller guten Dinge sind bekanntlich Drei. Deshalb geht die Mannschaft mit Selbstvertrauen und hoffnungsvoll in dieses Turnier. Man kann eigentlich jetzt alles nur besser machen. Wie im Vorjahr, scheint zumindest der Pokal für die beste Werferin bereits vor dem Turnier vergeben zu sein, zu groß ist der Vorsprung von Johanna Reichert mit 98 Treffern aus Gruppenphase und Viertelfinale. Viborg hat in Dänemark das Halbfinale um die Meisterschaft verpasst.

Das hat neben den drei Champions-League-Klubs auch der THC-Gegner im Viertelfinale, Nykobing Falster gegen Odense Handbold erreicht. Ein wenig sieht man THC und Viborg auf Augenhöhe. Die Tagesform wird eine große Rolle spielen. Wichtig, ob es Herbert Müller gelungen ist, die Spielerinnen mental aus den Blomberg-Niederlagen wieder aufzubauen, erneut zu motivieren. Den Platz in Europa, auch 2026/27, hat der THC schon sicher. Eigentlich kann man ohne Druck in Dijon auf die Platte gehen, wenn da nicht der Wille wär, noch einmal diesen Olymp zu besteigen, noch einmal den Europapokal in die Höhe zu strecken, gemeinsam zu feiern, bevor gleich neun Spielerinnen den Kader am Ende der Saison verlassen.
Ein großes Aufgebot treuer Fans begleitet das Team in die Bourgogne, bereit die Mannschaft lautstark und begeistert anzutreiben. Gemeinsam sind wir stark, auch in fremder Halle.

Zum Kader: Alle 18 Spielerinnen sind mit dem Tross nach Frankreich gefahren. Dort entscheidet sich nach dem Abschlusstraining, wer als Start-Sieben aufläuft.
HaJo Steinbach
Autor: emw

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