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Do, 15:10 Uhr
19.02.2015

Spende für todkranke Kinder

Zu einer besonderen Spendenübergabe war kürzlich Alexander Wettig, Mitglied des Freundeskreises Kinderhospiz Tambach-Dietharz, in den Maßregelvollzug im Ökumenischen Hainich Klinikum Mühlhausen-Pfafferode eingeladen worden.

Bildunterschrift: Symbolische Spendenübergabe: Alexander Wettig, Dr. Norbert Boyan, zwei Patienten des MRV und Klinikseelsorger Tobias Warnecke. (v. l.).  (Foto: Foto: mix) Bildunterschrift: Symbolische Spendenübergabe: Alexander Wettig, Dr. Norbert Boyan, zwei Patienten des MRV und Klinikseelsorger Tobias Warnecke. (v. l.). (Foto: Foto: mix)

Begrüßt wurde er vom Chefarzt der Forensischen Klinik, Dr. Norbert Boyan und einigen Patienten und Mitarbeitern. Dr. Boyan sprach anschließend darüber, wie die Idee geboren wurde, den Erlös des Weihnachtmarktes zum wiederholten Male einem guten Zweck zuzuführen.

Nachdem im Jahr 2013 der Spendenscheck an das Kinderheim am Stadtwald ging, waren sich die Patienten und Mitarbeiter einig, dieses Jahr das Kinderhospiz in Tambach-Dietharz zu bedenken. Das sei eine gute Idee gewesen, so Boyan, und für alle, die sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Weihnachtmarktes engagiert hatten, war es ein toller Erfolg. Die gebastelten Dinge und die angebotenen Leckereien gingen weg wie sprichwörtlich die „warmen Semmeln“. Am Ende stand ein Erlös von 1.125 Euro zu Buche.

Mit dieser erfreulichen Summe wolle man die Arbeit des Hospizes bei der Betreuung todkranker Kinder und deren Familien unterstützen. Alexander Wettig war von der unerwarteten Höhe der Spende sichtlich überrascht und beeindruckt. Damit aber noch nicht genug, denn Klinikseelsorger Tobias Warnecke überreichte einen weiteren symbolischen Scheck in Höhe von 700 Euro. Diese Spende kam im Rahmen des traditionellen Adventskonzertes zusammen, das seit gut 15 Jahren von Dr. Walther organisiert und vom Ökumenischen Hainich Klinikum gefördert wird.

„Wir freuen uns natürlich riesig über diese überwältigende Summe und sagen allen Spendern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön“, sagte Wettig nach der Spendenübergabe. Bei Kaffee und Kuchen, natürlich selbst gebacken, beantwortete er die Fragen der Patienten und Mitarbeiter hinsichtlich der Arbeit des Kinderhospizes und des Freundeskreises. Abschließend lud er zu einem Besuch in das Kinderhospiz ein, damit sich vor Ort ein Bild gemacht werden kann, wofür die Spenden, auf die das Hospiz dringend angewiesen ist, eingesetzt werden.

Der Chefarzt bedankte sich für die Einladung und verspricht sich davon eine weitere Motivation und noch mehr Interesse der Patienten bei der Vorbereitung und Durchführung ähnlicher Aktionen.
Klaus-Dieter Mix
Autor: kdm

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