Sa, 08:32 Uhr
18.04.2026
Ein Blick in die Statistik
Thüringer Kommunen gaben 8,3 Milliarden Euro aus
Die Ausgaben der Thüringer Kommunen betrugen im Rechnungsjahr 2024 auf Basis der Rechnungsabschlüsse 8,3 Milliarden Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden damit im Vergleich zum Jahr zuvor 439 Millionen Euro mehr ausgegeben (+5,6 Prozent)...
Demgegenüber erhöhten sich die Einnahmen im Jahr 2024 um 392 Millionen Euro auf insgesamt 8,3 Milliarden Euro (+5,0 Prozent). Mit 3,6 Milliarden Euro stellt der Bereich der sozialen Sicherung die größte Ausgabenposition im Jahr 2024 dar und hat damit einen Anteil von 43,4 Prozent am Gesamtvolumen der Ausgaben. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben um 302 Millionen Euro (+9,2 Prozent). Gleichzeitig erhöhten sich die Einnahmen in diesem Bereich um 127 Millionen Euro (+9,2 Prozent) auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro.
Für den Bereich Schulen wurden 609 Millionen Euro ausgegeben. Dies entspricht einem Anteil von 7,4 Prozent an den Ausgaben insgesamt. Damit wurden im Vergleich zum Vorjahr 41 Millionen Euro (+7,3 Prozent) mehr für den Schulbereich verausgabt. Im Vergleich zu 2023 erhöhten sich die Einnahmen für die Schulen um 65 Millionen Euro (+24,5 Prozent) und beliefen sich auf insgesamt 331 Millionen Euro.
Die Ausgaben für den Bereich Bau-, Wohnungswesen und Verkehr blieben mit 738 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres (+0,6 Prozent) und hatten damit einen Anteil von 8,9 Prozent am Gesamtvolumen. Demgegenüber wurden in diesem Bereich Einnahmen in Höhe von 262 Millionen Euro verbucht und damit 50 Millionen Euro weniger (-16,0 Prozent) als im Jahr 2023.
Für den Bereich der allgemeinen Verwaltung wurden insgesamt 825 Millionen Euro aufgewendet und damit 78 Millionen (+10,4 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil an den Ausgaben insgesamt belief sich damit auf 10,0 Prozent. Die Einnahmen stiegen in diesem Bereich um 13 Millionen (+14,1 Prozent) auf insgesamt 108 Millionen Euro. Der Hauptanteil der Einnahmen der Thüringer Kommunen, wie die Steuereinnahmen und die Zahlungen aus dem Finanzausgleich, wird im Bereich der Allgemeinen Finanzwirtschaft verbucht. Hier erhöhten sich im Jahr 2024 die Einnahmen um 193 Millionen Euro (+4,0 Prozent) auf insgesamt 5,0 Milliarden Euro.
Während die Kommunen mit 2,2 Milliarden Euro rund 68 Millionen Euro (-3,1 Prozent) weniger Steuereinnahmen als 2023 verbuchen konnten, erhielten sie vom Land 1,8 Milliarden Euro und damit 166 Millionen Euro mehr Schlüsselzuweisungen (+10,2 Prozent) als im Jahr zuvor. Die Ausgaben im Bereich der allgemeinen Finanzwirtschaft sanken im Jahr 2024 um 123 Millionen Euro auf insgesamt 351 Millionen Euro (-26,0 Prozent). Für die Zins- und Tilgungsleistungen mussten 188 Millionen Euro und damit 3 Millionen Euro (+1,7 Prozent) mehr als im Jahr 2023 aufgewendet werden. Ein deutlicher Rückgang ist mit 114 Millionen Euro (-45,2 Prozent) bei den Zuführungen zu den Rücklagen zu verzeichnen.
Insgesamt wurden 138 Millionen Euro im Jahr 2024 den Rücklagen zugeführt. Demgegenüber wurden 173 Millionen Euro den Rücklagen entnommen, dies waren 55 Millionen Euro mehr (+46,2 Prozent) als im Vorjahreszeitraum.
Zur Vermeidung von Doppelzählungen wurden die Bruttoausgaben bzw. -einnahmen jeweils um die Zahlungen von gleicher Ebene (dabei handelt es sich um den Zahlungsverkehr der Gemeinden und Gemeindeverbände untereinander) und um die haushaltstechnischen Verrechnungen bereinigt.
Autor: redDemgegenüber erhöhten sich die Einnahmen im Jahr 2024 um 392 Millionen Euro auf insgesamt 8,3 Milliarden Euro (+5,0 Prozent). Mit 3,6 Milliarden Euro stellt der Bereich der sozialen Sicherung die größte Ausgabenposition im Jahr 2024 dar und hat damit einen Anteil von 43,4 Prozent am Gesamtvolumen der Ausgaben. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben um 302 Millionen Euro (+9,2 Prozent). Gleichzeitig erhöhten sich die Einnahmen in diesem Bereich um 127 Millionen Euro (+9,2 Prozent) auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro.
Für den Bereich Schulen wurden 609 Millionen Euro ausgegeben. Dies entspricht einem Anteil von 7,4 Prozent an den Ausgaben insgesamt. Damit wurden im Vergleich zum Vorjahr 41 Millionen Euro (+7,3 Prozent) mehr für den Schulbereich verausgabt. Im Vergleich zu 2023 erhöhten sich die Einnahmen für die Schulen um 65 Millionen Euro (+24,5 Prozent) und beliefen sich auf insgesamt 331 Millionen Euro.
Die Ausgaben für den Bereich Bau-, Wohnungswesen und Verkehr blieben mit 738 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres (+0,6 Prozent) und hatten damit einen Anteil von 8,9 Prozent am Gesamtvolumen. Demgegenüber wurden in diesem Bereich Einnahmen in Höhe von 262 Millionen Euro verbucht und damit 50 Millionen Euro weniger (-16,0 Prozent) als im Jahr 2023.
Für den Bereich der allgemeinen Verwaltung wurden insgesamt 825 Millionen Euro aufgewendet und damit 78 Millionen (+10,4 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil an den Ausgaben insgesamt belief sich damit auf 10,0 Prozent. Die Einnahmen stiegen in diesem Bereich um 13 Millionen (+14,1 Prozent) auf insgesamt 108 Millionen Euro. Der Hauptanteil der Einnahmen der Thüringer Kommunen, wie die Steuereinnahmen und die Zahlungen aus dem Finanzausgleich, wird im Bereich der Allgemeinen Finanzwirtschaft verbucht. Hier erhöhten sich im Jahr 2024 die Einnahmen um 193 Millionen Euro (+4,0 Prozent) auf insgesamt 5,0 Milliarden Euro.
Während die Kommunen mit 2,2 Milliarden Euro rund 68 Millionen Euro (-3,1 Prozent) weniger Steuereinnahmen als 2023 verbuchen konnten, erhielten sie vom Land 1,8 Milliarden Euro und damit 166 Millionen Euro mehr Schlüsselzuweisungen (+10,2 Prozent) als im Jahr zuvor. Die Ausgaben im Bereich der allgemeinen Finanzwirtschaft sanken im Jahr 2024 um 123 Millionen Euro auf insgesamt 351 Millionen Euro (-26,0 Prozent). Für die Zins- und Tilgungsleistungen mussten 188 Millionen Euro und damit 3 Millionen Euro (+1,7 Prozent) mehr als im Jahr 2023 aufgewendet werden. Ein deutlicher Rückgang ist mit 114 Millionen Euro (-45,2 Prozent) bei den Zuführungen zu den Rücklagen zu verzeichnen.
Insgesamt wurden 138 Millionen Euro im Jahr 2024 den Rücklagen zugeführt. Demgegenüber wurden 173 Millionen Euro den Rücklagen entnommen, dies waren 55 Millionen Euro mehr (+46,2 Prozent) als im Vorjahreszeitraum.
Zur Vermeidung von Doppelzählungen wurden die Bruttoausgaben bzw. -einnahmen jeweils um die Zahlungen von gleicher Ebene (dabei handelt es sich um den Zahlungsverkehr der Gemeinden und Gemeindeverbände untereinander) und um die haushaltstechnischen Verrechnungen bereinigt.
