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Mi, 10:05 Uhr
15.04.2026
Rekord-Spritpreise in Deutschland:

Einlagern von Benzin oder Diesel birgt mehr Risiken als Nutzen

Sowohl bei Superbenzin als auch bei Diesel wurde stellenweise schon die 3-Euro-Marke geknackt und auch im Durchschnitt liegen die Preise über 2,50 Euro. Der Iran-Konflikt und die daraus resultierende Sperrung der Straße von Hormuz haben die Energiepreise in den letzten Wochen regelrecht explodieren lassen. Da überlegt der eine oder andere Autofahrer, ob er nicht Kraftstoff im Keller oder in der Garage bunkern sollte...

Doch das ist höchst gefährlich und darum auch nur in geringen Mengen erlaubt. Marcel Schauffler vom TÜV Thüringen rät dringend davon ab und gibt Tipps wie sich hohe Spritpreise kompensieren lassen.

„Das private Einlagern von Benzin oder Diesel ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch empfehlenswert. Schon weil niemand in seiner Garage mehr als 20 Liter Benzin lagern darf, sind die möglichen Einspareffekte kaum nennenswert. Diese Menge entspricht aber selbst bei Kleinwagen gerade einmal einer halben Tankfüllung. Weil Diesel schwerer entflammbar ist, dürfen zwar bis zu 200 Liter eingelagert werden – aber wer weiß schon, ob die Preise nicht bald wieder sinken“, fragt Fahrzeugexperte Marcel Schauffler vom TÜV Thüringen.

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Doch auch langfristig ist durch eine private Kraftstofflagerung kein wesentliches Sparpotenzial möglich. Im Gegenteil: die Lagerung von Kraftstoffen birgt immer auch Gefahren. „Generell müssen Diesel und Benzin aus Sicherheitsgründen immer in dafür zugelassenen, luftdichten und bruchsicheren Reservekraftstoff-Kanistern (RKK) gelagert werden. Geeignete Kanister sind an ihrer RKK-Zulassung und dem Flammsymbol erkennbar. Bei falscher Handhabung können giftige Dämpfe austreten oder gar ein explosives Luftgemisch entstehen. Kunststoffkanister lassen sich zudem meist nie völlig luftdicht verschließen, was sich auch negativ auf die Kraftstoffqualität auswirken kann“, warnt Schauffler. Nur wenn die Kanister luftdicht sind, können Kraftstoffe über längere Zeiträume eingelagert werden. Mieter müssen außerdem beachten, dass viele Vermieter die Lagerung aus Brandschutzgründen in der Hausordnung untersagen.

Doch was können Autofahrer dann gegen die Rekord-Spritpreise machen? „Wer nicht ganz aufs Auto verzichten kann, sollte zumindest unnötige Fahrten vermeiden. Viele Wege lassen sich auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen. Auch Fahrgemeinschaften mit Nachbarn oder Kollegen können sinnvoll sein, denn noch immer sind die meisten Autos nur mit einer Person besetzt“, gibt Marcel Schauffler zu bedenken. „Abgesehen davon empfiehlt sich natürlich eine defensive und vorausschauende Fahrweise, denn auch durch frühes Schalten und die Vermeidung hoher Drehzahlen können Autofahrer viele Liter Sprit sparen“, ergänzt der Autoexperte.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
15.04.2026, 15:13 Uhr
Freie Fahrt für Rentnerinen und Rentner...
...in dem öffentlichen Nahverkehr in Bussen und Straßenbahnen.
Wenn wundert es, dass die Beamten und Staatsdiener schon ihre Ansprüche auf die steuerfreinen 1000 € Entschädigungssumme erheben (!), welche für den erhöhten Ausgleich gezahlt werden können(!) ? Die ALTEN bleiben wie üblich auf der Strecke. Weder Bus, noch die Straßenbahn bringen den Einkauf bis vor die Haustür. Das Ticket für die beiden Öffis sind auch in NDH keine Schnäppchen für diese Bevölkerungsgruppe. Aber man erwartet von ihnen, dass sie den Führerschein abgeben und das Auto zum Verkauf zur Verfügung stellen. Was für ein Trost, man darf dann für eine befristete Zeit kostenlos mit Bim und Bus fahren. Und danach? Auffällig ist aber, dass die ALTEN stets ein gültiges Ticket am Entwerter verwenden, obwohl unzählige Leute mit Kind und Kegel es nicht für notwendig halten.
Da löst auch die bevorstehende Rentenanpassung das Problem nicht, weil dann greift das System rechte Tasche/linke Tasche wieder. Medikamentenzuzahlung werden erhöht, Zwangsgebühr Rundfunk/Fernsehen, Lebensmittel, Versicherungen u.s.w.. Nicht mal ein Senioren- Ticket wird angeboten! Ich bin ja nur froh, dass es den Beamten und Staatsdienern so gut geht, sonst würden sie sich ja mal auf die ALTEN besinnen müssen, welche ja irgendwie schon fast abgeschrieben sind. Macht nur so weiter .......Der nächste Herbst kommt bestimmt und dann gibt's 'Zeugnisse" in Form von xxxx.....
P.Burkhardt
15.04.2026, 18:10 Uhr
Sprit bunkern....
...war schon immer eine schlechte Idee. Ich kenne allerdings auch niemanden, der das ernsthaft in Erwägung gezogen hätte...

Zum Vorkommentar (was auch immer der mit dem Artikel zu tun hat): Sollte es nicht im Interesse der Rentnerinnen und Rentner sein, die zu unterstützen, die mit ihrer Arbeit die Rentenkasse füllen, sowie deren Arbeitsplätze zu erhalten... damit sie auch weiterhin die Rentenkasse füllen können ? Die Solidargemeinschaft funktioniert nur mit Solidarität - aber nicht nur in einer Richtung !

Die Einlassung mit den Staatsdienern ist auch irgendwie nicht ganz richtig (selbst recherchieren: Jens Spahn: "Ich sehe für den Bund aktuell keine Grundlage, eine entsprechende Prämie an seine Beschäftigten zu zahlen”) Innerhalb der laufenden Tarifverträge ist es dem jeweiligen Arbeitgeber überlassen, ob er die (noch nicht beschlossene ?) Erleichterung in Anspruch nehmen will. Am Ende ist es eine Sonderzahlung, die sich der Arbeitgeber wohl steuermindernd anrechnen kann, während der Arbeitnehmer (auch der im öff. Dienst) darauf keine Steuern (wie auf sein restl. Gehalt) zahlt.
Gehard Gösebrecht
15.04.2026, 20:47 Uhr
Also ich habe so eine Tankfüllung im Bunker
Denn auf die Reden und Beschwichtigungen einiger Politkomiker gebe ich nix mehr.
Zwischen " es sind keine Engpässe zu erwarten" bis "man sollte immer ein gut gefüllten Tank haben", war alles dabei.
Ich habe mich doch glatt für ein paar Liter im Bunker entschieden.
Bei Kraftstoff in der Reserve kann man in der jetzigen Zeit keinen Fehler machen.
Wer natürlich 20 Zentner und mehr von A nach B schieben will, der sollte sich an die Berliner Komiker-Truppe halten.
Die haben ja im Krisenzeiten ihre Autos und Chauffeure.
Der kleine Mann kann sich dann an der Tanke für seine wöchentliche Ration anstellen.
Anmerkung techn. Support:
So eine Tankfüllung ist ja trotzdem irgendwann alle. 🤣
Ein paar Solarmodule mit Zwischenspeicher lösen das Problem irgendwie nachhaltig und zuverlässig.
P.Burkhardt
15.04.2026, 21:23 Uhr
ich glaube...
...jeder darf das selbst entscheiden, sofern er nur seine eigene Bude gefährdet (in den entsprechenden Behältnissen - siehe Artikel).

Unverantwortlich (und soweit ich weiß auch nicht erlaubt) ist das Lagern von leicht entzündlichen Flüssigkeiten (ich glaube, Benzin ist brennbar 😉) in Garagenanlagen oder Tiefgaragen und Kellern (sowas müsste in den Hausordnungen verankert sein).

Im Falle eines Brandes ist es recht einfach zu erkennen, ob da irgendeine Form von brennbaren Flüssigkeiten im Spiel war - haftungs- und versicherungstechnisch wird das dann sehr interessant.... gerade in Mehrfamilienhäusern und falls es zu Personenschäden kommt.

Die Warnung im Artikel ist gerechtfertigt.

Bleibt die Frage, was wir gebeutelten Autofahrer denn so tun können... und auch das ist im Artikel gut beschrieben. Interessant ist, dass wohl wieder das Thema Tempolimit aufploppt - wer vernunftbegabt ist, braucht kein Tempolimit (obwohl ich tatsächlich glaube, dass es der Sicherheit und manchem Nervenkostüm dienlich wäre).

zur Anm. v. techn. Support: Ja, Elektroautos sind gerade die günstigste Variante, von A nach B zu kommen. Gerade gebrauchte E-Autos sind gegenwärtig stark nachgefragt...gehen weg wie warme Semmeln. Vielleicht erkennt ja der Eine oder Andere jetzt endlich, wie sehr externe Schocks aufgrund der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern auf den eigenen Geldbeutel durchschlagen können und fragt sich wirklich mal, wie oft er mehr als 300 oder 400km am Stück fährt.

Persönliche halte ich es für schlecht, ausgerechnet jetzt auf ein E-Auto umzusteigen, wenn man nicht muss... die Händler langen aufgrund der Nachfrage ordentlich zu.
Mein einzig für mich passendes E-Auto ist auch gebraucht mit über 50k immer noch zu teuer... ich lasse deswegen jede zweite Fahrt zu meiner besseren Hälfte ausfallen....und fahre weiter den Diesel auf den langen Strecken.

Die Förderung der Wallboxen in Mehrfamilienhäusern ist in meinen Augen ein Lacher - viel zu viele Bedingungen, viel zu kompliziert ! Irgendwie sieht mir das viel zu verkopft aus. Der Gewinner der Situation ist der Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage, intelligentem Speicher und bereits im Bestand befindlichen E-Auto.... alles richtig gemacht.
Kobold2
15.04.2026, 21:54 Uhr
Was interessieren
schon die gesetzlichen Bestimmungen zur Einlagerung von Brennbaren Flüssigkeiten. Der Staat ist doch da viel zu übergriffig und soll sich gefälligst raushalten, nur beim Preis soll er sich einmischen, damit man ja nicht noch ein paar Gedanken zum gegensteuern für zukünftige Situationen dieser Art, verschwenden muss.
Ich sehe zum Kraftstoff bunkern keine Veranlassung. Die Situation, ist z.Z. derart fragil, dass das "Schnäppchen von heute auch der Wucher von morgen sein kann. Mal sehen, wie es in 4- 6 Wochen aussieht, wenn mal wieder ein paar Liter fällig werden. Das ist halt die Entscheidungsfreiheit, die wir seit Jahren gewählt haben, für die man hier aber ausgelacht und beleidigt wird.
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