Mi, 10:47 Uhr
27.05.2026
Thüringens Vorzeige-Handballteam steht vor einem größeren Umbruch
Neun gehen, acht kommen
Am Dienstagabend verabschiedete der THC neun seiner Spitzenhandballerinnen vor großer Kulisse im Schlösschenpark zu Bad Langensalza. Cheftrainer Herbert Müller fand für jede seiner Spielerinnen die passenden Worte…
Zur Verabschiedung der neun THC-Spielerinnen waren viele Fans, Sponsoren und der Fanclub Rote Wand in den Schlösschenpark nach Bad Langensalza gekommen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Spielerinnen ausgiebig gefeiert.
Mit Wehmut verabschiedete Coach Müller die Österreicherin Johanna Reichert. Sie wechselt nach Rumänien zum Verein Gloria Bistrița. Ich habe noch nie eine Spielerin erlebt wie Jojo, die so ein eingebautes Tor-Gen hat, betonte Herbert Müller. Doch wichtig ist, dass sie verletzungsfrei bleibt, dann ist sie nicht zu stoppen. Sie muss in Rumänien stark arbeiten. In diesem Verein sind viele Nationalspielerinnen gegen die sie sich erst einmal behaupten muss und wenn es in Rumänien nicht klappen sollte, dann hole ich Jojo persönlich wieder ab, erklärt Müller emotional.
Schwer fiel es ihm auch die Shooterin Annika Niederwieser, die seit fast zehn Jahren beim Thüringer HC spielt, zu verabschieden. Für Müller ist sie die Königin der Abwehr. Sie war unsere beste Spielerin in der Abwehr. Niederwieser handelt intuitiv. Sie ist nicht nur eine gute Spielerin sie ist auch eine unglaublich gute Teamplayerin und stand immer zu 100 Prozent zum THC.
Die Rechtsaußen Spielerin Nathalie Hendrikse war in den vergangenen vier Jahren immer eine zuverlässige Aktive. Die Niederländerin beendet nun mit 31 Jahren ihre Karriere. Nach sieben Jahren, drei Jahre in Metzingen und vier in Bad Langensalza, macht der Körper verletzungsbedingt nicht mehr so mit, erklärte die Topspielerin Hendrikse. Sie freue sich aber auf eine neue Herausforderungen und mehr Zeit mit ihrer Familie.
Julie Holm, die dänische Rückraumspielerin, wird ihre internationale Erfahrung künftig in Frankreich beim Entente Sportive Bisontine Féminin einbringen.
Neun gehen, acht kommen. Wie sich dies auf die Spielweise des THC auswirkt kann man noch nicht sagen. Das entwickelt sich nach und nach, so Herbert Müller. Er wünsche sich für die nächste Spielzeit eine 5:1-Abwehr, aber dies wird sich erst nach und nach zeigen, wenn er alle neuen Spielerinen kennengelernt hat.
Dass wir in Dijon nach so einer ersten super Halbzeit alle Chancen verspielt haben und schließlich auf dem 3. Platz gelandet sind, schmerzt schon, aber wir haben in dieser Saison unglaublich viel erreicht und ich bin stolz auf meine Mannschaft, betonte Herbert Müller.
Eva Maria Wiegand
Autor: emwZur Verabschiedung der neun THC-Spielerinnen waren viele Fans, Sponsoren und der Fanclub Rote Wand in den Schlösschenpark nach Bad Langensalza gekommen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Spielerinnen ausgiebig gefeiert.
Mit Wehmut verabschiedete Coach Müller die Österreicherin Johanna Reichert. Sie wechselt nach Rumänien zum Verein Gloria Bistrița. Ich habe noch nie eine Spielerin erlebt wie Jojo, die so ein eingebautes Tor-Gen hat, betonte Herbert Müller. Doch wichtig ist, dass sie verletzungsfrei bleibt, dann ist sie nicht zu stoppen. Sie muss in Rumänien stark arbeiten. In diesem Verein sind viele Nationalspielerinnen gegen die sie sich erst einmal behaupten muss und wenn es in Rumänien nicht klappen sollte, dann hole ich Jojo persönlich wieder ab, erklärt Müller emotional.
Schwer fiel es ihm auch die Shooterin Annika Niederwieser, die seit fast zehn Jahren beim Thüringer HC spielt, zu verabschieden. Für Müller ist sie die Königin der Abwehr. Sie war unsere beste Spielerin in der Abwehr. Niederwieser handelt intuitiv. Sie ist nicht nur eine gute Spielerin sie ist auch eine unglaublich gute Teamplayerin und stand immer zu 100 Prozent zum THC.
Die Rechtsaußen Spielerin Nathalie Hendrikse war in den vergangenen vier Jahren immer eine zuverlässige Aktive. Die Niederländerin beendet nun mit 31 Jahren ihre Karriere. Nach sieben Jahren, drei Jahre in Metzingen und vier in Bad Langensalza, macht der Körper verletzungsbedingt nicht mehr so mit, erklärte die Topspielerin Hendrikse. Sie freue sich aber auf eine neue Herausforderungen und mehr Zeit mit ihrer Familie.
Julie Holm, die dänische Rückraumspielerin, wird ihre internationale Erfahrung künftig in Frankreich beim Entente Sportive Bisontine Féminin einbringen.
Neun gehen, acht kommen. Wie sich dies auf die Spielweise des THC auswirkt kann man noch nicht sagen. Das entwickelt sich nach und nach, so Herbert Müller. Er wünsche sich für die nächste Spielzeit eine 5:1-Abwehr, aber dies wird sich erst nach und nach zeigen, wenn er alle neuen Spielerinen kennengelernt hat.
Dass wir in Dijon nach so einer ersten super Halbzeit alle Chancen verspielt haben und schließlich auf dem 3. Platz gelandet sind, schmerzt schon, aber wir haben in dieser Saison unglaublich viel erreicht und ich bin stolz auf meine Mannschaft, betonte Herbert Müller.
Eva Maria Wiegand

























































