So, 09:27 Uhr
12.04.2026
Ein Blick in die Statistik
Neubau: Gas und Öl rückläufig
Neubauten in Thüringen werden zum Großteil mit Wärmepumpen geheizt. Fossile Energieträger spielen kaum noch eine Rolle. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Landesamtes hervor...
Baugenehmigungen nach primär verwendeter Energie für das Heizsystem. (Foto: Quelle: Statitisches Landesamt)
Nach vorliegenden Jahresergebnissen der Baugenehmigungsstatistik 2025 werden zur primären Beheizung der 780 neu geplanten Wohngebäude in Thüringen nach Fertigstellung zu 88,5 Prozent regenerative Energien genutzt. Gegenüber dem Jahr zuvor war das nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik eine Zunahme von 1,1 Prozent...
Für 82,9 Prozent (647 neue Wohngebäude) ist die Ausstattung mit einer Wärmepumpe vorgesehen. Davon planen die Bauherren und -herrinnen bei 618 neuen Wohngebäuden die Beheizung ihres Neubaus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (Umweltthermie). Das sind 5,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Mit Hilfe von Sonnenenergie, Holz und aus Biomasse werden 5,5 Prozent der Neubauten Wärme für ihre Wohnräume erzeugen. Wie in den Vorjahren dominiert dabei der Energieträger Holz mit anteilig 3,7 Prozent.
Rückläufig sind Öl, Gas und Strom, die zu den konventionellen Energiequellen zählen. In 9,7 Prozent (2024: 10,3 Prozent) bzw. 76 neuen Wohngebäuden wurden diese Energiequellen zum Zeitpunkt der Baugenehmigung gewählt. Die Gasheizung verliert mit einem Anteil von 4,9 Prozent als primäre Heizungstechnik weiter an Bedeutung. Gegenüber 2024 verringerte sich der Anteil um 0,9 Prozent.
Die Beheizung mit Fernwärme wird in 10 geplanten Wohngebäuden (1,3 Prozent) zum Einsatz kommen. Das entspricht einem Rückgang um 0,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024.
Entscheidet sich die Bauherrin oder der Bauherr für eine Zusatzheizung im neuen Gebäude, so ist es zu 26,3 Prozent eine Heizung aus erneuerbaren Energien. Konventionelle Energien werden sekundär in 27,8 Prozent der neuen Wohngebäude als Wärmespender dienen.
Autor: ssc
Baugenehmigungen nach primär verwendeter Energie für das Heizsystem. (Foto: Quelle: Statitisches Landesamt)
Für 82,9 Prozent (647 neue Wohngebäude) ist die Ausstattung mit einer Wärmepumpe vorgesehen. Davon planen die Bauherren und -herrinnen bei 618 neuen Wohngebäuden die Beheizung ihres Neubaus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (Umweltthermie). Das sind 5,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Mit Hilfe von Sonnenenergie, Holz und aus Biomasse werden 5,5 Prozent der Neubauten Wärme für ihre Wohnräume erzeugen. Wie in den Vorjahren dominiert dabei der Energieträger Holz mit anteilig 3,7 Prozent.
Rückläufig sind Öl, Gas und Strom, die zu den konventionellen Energiequellen zählen. In 9,7 Prozent (2024: 10,3 Prozent) bzw. 76 neuen Wohngebäuden wurden diese Energiequellen zum Zeitpunkt der Baugenehmigung gewählt. Die Gasheizung verliert mit einem Anteil von 4,9 Prozent als primäre Heizungstechnik weiter an Bedeutung. Gegenüber 2024 verringerte sich der Anteil um 0,9 Prozent.
Die Beheizung mit Fernwärme wird in 10 geplanten Wohngebäuden (1,3 Prozent) zum Einsatz kommen. Das entspricht einem Rückgang um 0,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024.
Entscheidet sich die Bauherrin oder der Bauherr für eine Zusatzheizung im neuen Gebäude, so ist es zu 26,3 Prozent eine Heizung aus erneuerbaren Energien. Konventionelle Energien werden sekundär in 27,8 Prozent der neuen Wohngebäude als Wärmespender dienen.