Di, 08:48 Uhr
24.03.2026
FSV Preußen spielt auswärts 3:3
Dolzer mit Dreierpack in Saalfeld
Wie im Vorfeld erhofft, bleibt der FSV Preußen mit dem Unentschieden in Saalfeld vor den Gastgebern in der Tabelle. Nach zwei Führungen trauerten die Bad Langensalzaer Jungs aber zwei Punkten hinterher, dennoch war es ein sehenswertes und intensives Fußballspiel, welches beiden Formationen alles abverlangte...
Bereits nach wenigen Minuten geriet die Kurstädter Elf ins Hintertreffen. Der Ball kam über Saalfelds linke Seite in den Strafraum, der Stürmer wurde zu schwach abgeschirmt und war letztlich nur noch elfmeterreif zu stoppen. Kapitän Kleyla schoss flach links zur frühen Führung der Hausherren ein. Doch das schockte die Mannen von Coach Thomas Wirth überhaupt nicht.
Ging ein Dolzer-Kopfball zunächst noch drüber, landete ein zweiter Versuch von ihm wenig später im Winkel und die Jungs des FSVP jubelten über den wichtigen Ausgleich. Dann musste sich Patzer strecken und holte einen Schuss aus dem Winkel, ehe die Offensive der Gäste eine Dreifachchance verbuchen konnte, doch die Abschlüsse aus aussichtsreicher Position wurden jeweils geblockt.
Aber da gibt es ja noch Maxim Dolzer der ganz klassisch nach Schack-Freistoß erneut den Kopf zur Stelle hatte und das 2:1 für die schwarz-weißen Farben besorgte. Das wiederum hemmte die Saalestädter nicht, denn sie antworteten postwendend nach einer Ecke mit dem Ausgleich. Das verlief maximal unglücklich für Preußen, denn die Abwehr hatte die erste Hereingabe eigentlich schon geklärt, doch Schiedsrichter Runknagel hatte sich zu langsam in die Mitte bequemt und drehte sich erst um, als der Ball schon aus der Gefahrenzone flog.
Also wurde der Eckstoß wiederholt und landete im Fünfmeterraum direkt vor den Füßen von Tzanev, der aus Nahdistanz keine Mühe zum 2:2 hatte. Dafür hatte Schleip noch einen Hochkaräter, sein Flachschuss wurde von der Linie gegrätscht. Ansonsten gab es viele intensive Zweikämpfe, doch es blieb fair und der Unparteiische nahm immer wieder die Hektik raus.
Nach der Pause wollten beide Formationen auf Sieg spielen. Das gelang Bad Langensalzas Mannschaft erstmal besser, denn in Folge einer Ecke kam der zweite Ball butterweich von Schack auf den zweiten Pfosten. Und wer stand da relativ ungedeckt? Natürlich Dolzer, der dieses Mal den rechten Fuß nutzte und das Leder volley in der langen Ecke des Gehäuses versenkte. Da konnte der verdutzte Bierbaum im Saalfelder Tor nur hinterher schauen, während Dolzer seinen dritten Treffer im Spiel bejubelte.
Darauf hatte die Heimelf erstmal keine Antwort, wohingegen die Preußen natürlich gern das vierte Tor erzielt hätten. Doch die Saalfelder Abwehr stand gut und vereitelte alle Vorstöße der gegnerischen Angriffsreihe. Und so kam es wie es kommen musste. Saalfeld warf mit dem Mut der Verzweiflung nochmal alles nach vorne und ein Einwurf landete beim gerade eingewechselten Kiriienko, der aus zentraler Position im Strafraum mit einem Drehschuss das 3:3 markierte.
Am Ende etwas schade für das Team aus der Rosenstadt, denn ein Sieg war durchaus möglich. So tritt man im Mittelfeld etwas auf der Stelle und kommt irgendwie nicht vorwärts, aber Weida scheint momentan schlagbar und vielleicht gelingt im nächsten Spiel ein Heimsieg.
Tore: 1:0 Kleyla (3./Foulelfmeter), 1:1 Dolzer (11.), 1:2 Dolzer (23.), 2:2 Tzanev (23.), 2:3 Dolzer (55.), 3:3 Kiriienko (88.)
Zuschauer: 136
Preußen: Patzer, Linz, Dolzer, Meißner, Noak, Aliyev (60. Jordan), Dietrich (67. Pawlak), Fernschild (85. Engel), Schack, Rösener (88. Harbauer), Schleip
Autor: mfrBereits nach wenigen Minuten geriet die Kurstädter Elf ins Hintertreffen. Der Ball kam über Saalfelds linke Seite in den Strafraum, der Stürmer wurde zu schwach abgeschirmt und war letztlich nur noch elfmeterreif zu stoppen. Kapitän Kleyla schoss flach links zur frühen Führung der Hausherren ein. Doch das schockte die Mannen von Coach Thomas Wirth überhaupt nicht.
Ging ein Dolzer-Kopfball zunächst noch drüber, landete ein zweiter Versuch von ihm wenig später im Winkel und die Jungs des FSVP jubelten über den wichtigen Ausgleich. Dann musste sich Patzer strecken und holte einen Schuss aus dem Winkel, ehe die Offensive der Gäste eine Dreifachchance verbuchen konnte, doch die Abschlüsse aus aussichtsreicher Position wurden jeweils geblockt.
Aber da gibt es ja noch Maxim Dolzer der ganz klassisch nach Schack-Freistoß erneut den Kopf zur Stelle hatte und das 2:1 für die schwarz-weißen Farben besorgte. Das wiederum hemmte die Saalestädter nicht, denn sie antworteten postwendend nach einer Ecke mit dem Ausgleich. Das verlief maximal unglücklich für Preußen, denn die Abwehr hatte die erste Hereingabe eigentlich schon geklärt, doch Schiedsrichter Runknagel hatte sich zu langsam in die Mitte bequemt und drehte sich erst um, als der Ball schon aus der Gefahrenzone flog.
Also wurde der Eckstoß wiederholt und landete im Fünfmeterraum direkt vor den Füßen von Tzanev, der aus Nahdistanz keine Mühe zum 2:2 hatte. Dafür hatte Schleip noch einen Hochkaräter, sein Flachschuss wurde von der Linie gegrätscht. Ansonsten gab es viele intensive Zweikämpfe, doch es blieb fair und der Unparteiische nahm immer wieder die Hektik raus.
Nach der Pause wollten beide Formationen auf Sieg spielen. Das gelang Bad Langensalzas Mannschaft erstmal besser, denn in Folge einer Ecke kam der zweite Ball butterweich von Schack auf den zweiten Pfosten. Und wer stand da relativ ungedeckt? Natürlich Dolzer, der dieses Mal den rechten Fuß nutzte und das Leder volley in der langen Ecke des Gehäuses versenkte. Da konnte der verdutzte Bierbaum im Saalfelder Tor nur hinterher schauen, während Dolzer seinen dritten Treffer im Spiel bejubelte.
Darauf hatte die Heimelf erstmal keine Antwort, wohingegen die Preußen natürlich gern das vierte Tor erzielt hätten. Doch die Saalfelder Abwehr stand gut und vereitelte alle Vorstöße der gegnerischen Angriffsreihe. Und so kam es wie es kommen musste. Saalfeld warf mit dem Mut der Verzweiflung nochmal alles nach vorne und ein Einwurf landete beim gerade eingewechselten Kiriienko, der aus zentraler Position im Strafraum mit einem Drehschuss das 3:3 markierte.
Am Ende etwas schade für das Team aus der Rosenstadt, denn ein Sieg war durchaus möglich. So tritt man im Mittelfeld etwas auf der Stelle und kommt irgendwie nicht vorwärts, aber Weida scheint momentan schlagbar und vielleicht gelingt im nächsten Spiel ein Heimsieg.
Tore: 1:0 Kleyla (3./Foulelfmeter), 1:1 Dolzer (11.), 1:2 Dolzer (23.), 2:2 Tzanev (23.), 2:3 Dolzer (55.), 3:3 Kiriienko (88.)
Zuschauer: 136
Preußen: Patzer, Linz, Dolzer, Meißner, Noak, Aliyev (60. Jordan), Dietrich (67. Pawlak), Fernschild (85. Engel), Schack, Rösener (88. Harbauer), Schleip
