Sa, 22:39 Uhr
20.09.2025
Drei Tore bringen drei Punkte für den FSV Preußen
Nach Anlaufschwierigkeiten den ersten Heimsieg geholt
Mit viel Teamgeist und einer besser werdenden Entschlossenheit gelang dem FSV Preußen der erste Heimsieg der Saison. Die Gäste aus Saalfeld hatten durchaus ihre Chancen, am Ende blieb der Kasten von FSVP-Keeper Patzer aber sauber und drei wunderschön erzielte Treffer brachten drei Punkte für die Bad Langensalzaer Thüringenliga-Fußballer...
Zunächst nahmen aber die Männer von der Saale das Zepter in die Hand. Abdulhadi marschierte auf den Preußen-Kasten zu, zielte aber weit am Tor vorbei und vergeigte damit die mögliche Gästeführung. Preußens Jungs hatten aufgrund einiger Ausfälle erstmal damit zu kämpfen, ihre Formation und den Spielrhythmus zu finden. Es wollte am Anfang bei Weitem noch nicht alles gelingen. Trotzdem blieb das Wirth-Team energisch und kämpfte sich in die Partie rein.
Die schnellen Vorstöße der Saalfelder nahmen nach und nach ab, während die Offensive der Hausherren mutiger und allmählich durchschlagskräftiger wurde. Harbauers Linksschuss landete im Netz, jedoch ging die Fahne des Assistenten hoch, da Schleip die Kugel auf der Linie noch leicht berührte und damit im Abseits stand. Dann kam das Leder gefühlvoll in den Sechzehner gesegelt, wo Aliyev aber keine Kontrolle über den Ball brachte und die gute Chance vergab.
Dafür stand er kurz danach goldrichtig. Die Flanke von Weißenborn landete am langen Pfosten, Preußens Nummer 5 hielte das Köpfchen hin und das Streitobjekt hüpfte per Aufsetzer über die Linie. Das verlieh der Kurstädter Elf weitere Motivation, Weißenborn setzte sich gut durch, sein Heber landete jedoch nur auf dem Netz. Trotzdem war die Führung zur Pause wichtig für das Team aus der Rosenstadt, denn der frühe Vorstoß der Gäste hätte das Geschehen auch in die andere Richtung kippen können.
Nach dem Seitenwechsel wurde es gleich wieder gefährlich. Erneut zog Abdulhadi für Saalfeld auf und davon, mit vereinten Kräften konnte er aber im Strafraum vom Torschuss abgehalten werden. Im Preußen-Angriff wurde Schleip nun immer präsenter. Zunächst traf er den Ball aus guter Position nicht richtig, dann glänzte er als Vorbereiter für Linz, der mit viel Dynamik aufgerückt war und vollenden konnte. Das 2:0 nach knapp einer Stunde verlieh der gastgebenden Truppe entsprechend Sicherheit. Saalfeld wirkte nun gehemmt und konnte zunächst nicht antworten.
Erst nach einem weiteren Abseitstor der Kurstädter Kicker kamen die Gäste nochmal gefährlich ins Rollen. Eine scharfe Eingabe von der Strafraumkante verpasste Abdulhadi haarscharf, er hätte der Matchwinner für sein Team werden können. Dennoch war Bad Langensalzas Team gewarnt, denn ein Anschlusstreffer hätte die heimischen Mannen nochmal in die Bredouille gebracht. Doch anstatt sich hinten einzuigeln, ging es weiter nach vorn. Dolzer setzte nach einer Ecke einen guten Kopfball an, den der FCS-Keeper aber gedankenschnell mit dem Fuß entschärfte. Ein weiteres Tor für die heimischen Jungs fiel zum dritten Mal dem Abseitspfiff zum Opfer, während der Kontrahent langsam resignierte.
Das äußerte sich in einer unschönen Szene. Der eingewechselte Fehler setzte an der Eckfahne ein Frustfoul in die Waden von Linz an, der sich dabei zum Glück nicht verletzte. Dafür durfte Saalfelds Nummer Sechs etwas früher duschen, nachdem ihm der solide und unaufgeregt leitende Schiedsrichter Runknagel den roten Karton unter die Nase gehalten hatte. Nun schien die Partie gelaufen, doch einen Pfeil hatte Preußens Mannschaft noch im Köcher. Der emsige Aliyev eroberte in der Nachspielzeit den Ball im Strafraum, legte quer auf Schleip und endlich war dem Neuner des FSVP der Torjubel vergönnt, welchen er sich mit viel Einsatz verdiente.
Unterm Strich steht ein relativ deutlicher Heimsieg für den FSV Preußen zu Buche, der aber hart erarbeitet wurde. Mit etwas Pech hätten die Gäste geführt und dann wäre das Unterfangen einigermaßen schwieriger geworden. Nichtsdestotrotz überzeugte die Leistung des Gastgebers trotz der Ausfälle die (leider nur wenigen) Fans und so muss dem Team aus Bad Langensalza vor dem schweren Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Weida nicht bange sein.
Tore: 1:0 Aliyev (32.), 2:0 Linz (56.), 3:0 Schleip (90.+2)
Zuschauer: 85
Preußen: Patzer, Linz, Meißner (73. Seifert), Dolzer, Rösener (89. Eichentopf), Aliyev, Harbauer (79. Fischer), Gulov, Noak, Weißenborn (84. Schaffel), Schleip
Autor: mfrZunächst nahmen aber die Männer von der Saale das Zepter in die Hand. Abdulhadi marschierte auf den Preußen-Kasten zu, zielte aber weit am Tor vorbei und vergeigte damit die mögliche Gästeführung. Preußens Jungs hatten aufgrund einiger Ausfälle erstmal damit zu kämpfen, ihre Formation und den Spielrhythmus zu finden. Es wollte am Anfang bei Weitem noch nicht alles gelingen. Trotzdem blieb das Wirth-Team energisch und kämpfte sich in die Partie rein.
Die schnellen Vorstöße der Saalfelder nahmen nach und nach ab, während die Offensive der Hausherren mutiger und allmählich durchschlagskräftiger wurde. Harbauers Linksschuss landete im Netz, jedoch ging die Fahne des Assistenten hoch, da Schleip die Kugel auf der Linie noch leicht berührte und damit im Abseits stand. Dann kam das Leder gefühlvoll in den Sechzehner gesegelt, wo Aliyev aber keine Kontrolle über den Ball brachte und die gute Chance vergab.
Dafür stand er kurz danach goldrichtig. Die Flanke von Weißenborn landete am langen Pfosten, Preußens Nummer 5 hielte das Köpfchen hin und das Streitobjekt hüpfte per Aufsetzer über die Linie. Das verlieh der Kurstädter Elf weitere Motivation, Weißenborn setzte sich gut durch, sein Heber landete jedoch nur auf dem Netz. Trotzdem war die Führung zur Pause wichtig für das Team aus der Rosenstadt, denn der frühe Vorstoß der Gäste hätte das Geschehen auch in die andere Richtung kippen können.
Nach dem Seitenwechsel wurde es gleich wieder gefährlich. Erneut zog Abdulhadi für Saalfeld auf und davon, mit vereinten Kräften konnte er aber im Strafraum vom Torschuss abgehalten werden. Im Preußen-Angriff wurde Schleip nun immer präsenter. Zunächst traf er den Ball aus guter Position nicht richtig, dann glänzte er als Vorbereiter für Linz, der mit viel Dynamik aufgerückt war und vollenden konnte. Das 2:0 nach knapp einer Stunde verlieh der gastgebenden Truppe entsprechend Sicherheit. Saalfeld wirkte nun gehemmt und konnte zunächst nicht antworten.
Erst nach einem weiteren Abseitstor der Kurstädter Kicker kamen die Gäste nochmal gefährlich ins Rollen. Eine scharfe Eingabe von der Strafraumkante verpasste Abdulhadi haarscharf, er hätte der Matchwinner für sein Team werden können. Dennoch war Bad Langensalzas Team gewarnt, denn ein Anschlusstreffer hätte die heimischen Mannen nochmal in die Bredouille gebracht. Doch anstatt sich hinten einzuigeln, ging es weiter nach vorn. Dolzer setzte nach einer Ecke einen guten Kopfball an, den der FCS-Keeper aber gedankenschnell mit dem Fuß entschärfte. Ein weiteres Tor für die heimischen Jungs fiel zum dritten Mal dem Abseitspfiff zum Opfer, während der Kontrahent langsam resignierte.
Das äußerte sich in einer unschönen Szene. Der eingewechselte Fehler setzte an der Eckfahne ein Frustfoul in die Waden von Linz an, der sich dabei zum Glück nicht verletzte. Dafür durfte Saalfelds Nummer Sechs etwas früher duschen, nachdem ihm der solide und unaufgeregt leitende Schiedsrichter Runknagel den roten Karton unter die Nase gehalten hatte. Nun schien die Partie gelaufen, doch einen Pfeil hatte Preußens Mannschaft noch im Köcher. Der emsige Aliyev eroberte in der Nachspielzeit den Ball im Strafraum, legte quer auf Schleip und endlich war dem Neuner des FSVP der Torjubel vergönnt, welchen er sich mit viel Einsatz verdiente.
Unterm Strich steht ein relativ deutlicher Heimsieg für den FSV Preußen zu Buche, der aber hart erarbeitet wurde. Mit etwas Pech hätten die Gäste geführt und dann wäre das Unterfangen einigermaßen schwieriger geworden. Nichtsdestotrotz überzeugte die Leistung des Gastgebers trotz der Ausfälle die (leider nur wenigen) Fans und so muss dem Team aus Bad Langensalza vor dem schweren Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Weida nicht bange sein.
Tore: 1:0 Aliyev (32.), 2:0 Linz (56.), 3:0 Schleip (90.+2)
Zuschauer: 85
Preußen: Patzer, Linz, Meißner (73. Seifert), Dolzer, Rösener (89. Eichentopf), Aliyev, Harbauer (79. Fischer), Gulov, Noak, Weißenborn (84. Schaffel), Schleip
