Do, 16:53 Uhr
28.08.2025
Stärkung der regionalen Wertschöpfung geplant
Nordthüringen regenerativ
Ein Gemeinschaftsprojekt des Kyffhäuserkreises, des Landkreises Nordhausen und des Unstrut- Hainich-Kreises untersucht, wie die Region vom Ausbau der erneuerbaren Energien stärker profitieren kann...
Auch auf die Regionalentwicklung in Nordthüringen hat die Ener- giewende zunehmend Einfluss. Der Ausbau erneuerbarer Energien wird voranschreiten, egal wie jeder einzelne dazu steht. Um die Ausgestaltung dieses Prozesses nicht anderen zu über- lassen, sondern aus der Region heraus aktiv mitzuwirken, erarbeiten der Kyffhäuserkreis, der Unstrut-Hainich-Kreis und der Landkreis Nordhausen mit Unterstützung des Bundes derzeit ein gemeinsames Strategisches Regionalentwicklungskonzept (SREK) Nordthüringen regenera- tiv. Es soll zeigen, wie regionale Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger von der Entwicklung stärker profitieren können. Besonders wichtig: Akteure aus der Region werden aktiv eingebunden und ihre Erfahrungen und Ideen in der Planung und bei der Erstellung des Strategischen Regionalentwicklungskonzeptes berücksichtigt. Dabei sollen konkrete Projekte entstehen, die direkt in der Region umgesetzt werden könnten.
Wie andere Regionen auch steht Nordthüringen vor einem großen Wandel: Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet – teils durch gesetzliche Vorgaben, teils durch wirtschaftliche Entwicklungen – deutlich voran. In vielen Kommunen und Landkreisen zeigt sich bereits, dass dieser Prozess Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft sowie Natur und Umwelt hat. Un- abhängig davon, wie jeder einzelne zu dieser Entwicklung steht, ist sie jedoch Realität und es gilt sie zu gestalten.
Um diesen Wandel aktiv zu begleiten und die Interessen der Region bestmöglich zu bewahren, wird für den Kyffhäuserkreis, den Landkreis Nordhausen und den Unstrut-Hainich-Kreis ein gemeinsames Strategisches Regionalentwicklungskonzept (SREK) Nordthüringen regenera- tiv erarbeitet. Dabei wird auf den bewährten Strukturen des Regionalmanagements der drei Landkreise aufgebaut.
Im Zentrum des Konzepts soll die Frage stehen, wie regionale Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger an den wirtschaftlichen Potentialen teilhaben können, die mit der Energiewende einhergehen. Ziel ist es, Wege und Projekte aufzuzeigen, wie möglichst klima- freundlich und passend zu den Bedürfnissen der Akteure vor Ort Energie regional erzeugt, gespeichert und genutzt werden kann.
Daher werden zahlreiche relevante Akteure und Fachleute aus der Region in einem partizipa- tiven Beteiligungsprozess aktiv in Form von Workshops, Befragungen sowie anlassbezogenen Gesprächen in die Entwicklung eingebunden. So können regionale Erfahrungen und Beson- derheiten berücksichtigt, Ideen und Gestaltungsspielräume identifiziert sowie frühzeitig hin-
dernde Faktoren erkannt werden. Durch die Identifikation von Pilotregionen soll darüber hin- aus die Erschließung analysierter Potentiale für eine nachhaltigere Wirtschaft vorbereitet wer- den.
Im Auftrag der drei Landkreise wird die Hochschule Nordhausen federführend das SREK Nordthüringen regenerativ erarbeiten. Unterstützt wird sie dabei vom Fraunhofer IOSB-AST. Für das Projektmanagement und die Beteiligungsverfahren ist das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) verantwortlich.
Am Ende des Prozesses im Oktober 2026 soll ein wissenschaftlich fundiertes, praxisnahes und umsetzungsorientiertes Instrument entstehen, das den besonderen Bedingungen der Region Rechnung trägt – und die Souveränität der Region im Umgang mit den Herausforderungen der Energiewende stärkt. Das SREK soll als fundierte Strategie mit klaren Handlungsempfehlungen als Grundlage für die zukünftige Entwicklung Nordthüringens dienen.
Alle Interessenten finden aktuelle Meldungen, anstehende Veranstaltungen und Hintergrund- informationen zum Projekt auf der Webseite nt-regenerativ.de. Darüber hinaus können inte- ressierte Institutionen sich bei Fragen jederzeit an das Projektteam wenden.
Nordthüringen regenerativ wird im Rahmen des Bundesprogramms für strategische Regio- nalentwicklung (RegioStrat) gefördert. Das Programm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ging im Juni 2024 an den Start. Nordthüringen wurde als eine von 13 Regionen bundesweit für das Fördervorhaben ausgewählt. Das Projekt läuft bis Oktober 2026.
Kontakt: info@nt-regenerativ.de
Über das Regionalmanagement Nordthüringen: Das landkreisübergreifende Regionalma- nagement Perspektive Nordthüringen als Zusammenschluss des Kyffhäuserkreises, des Landkreises Nordhausen und des Unstrut-Hainich-Kreises entwickelt Maßnahmen zur Stär- kung des Wirtschaftsstandortes Nordthüringen. In den vergangenen Jahren konnten gemein- sam mit regionalen Partnern zahlreiche Projekte in den Handlungsfeldern Gewerbe und Wirt- schaft, Arbeitsmarkt und Fachkräfte, Infrastruktur und Standortqualität sowie Regionalmar- keting umgesetzt werden. Besonders im Fokus stehen dabei die Gewinnung und Bindung von Fachkräften und die Vermarktung der Region als ein attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten.
Autor: redAuch auf die Regionalentwicklung in Nordthüringen hat die Ener- giewende zunehmend Einfluss. Der Ausbau erneuerbarer Energien wird voranschreiten, egal wie jeder einzelne dazu steht. Um die Ausgestaltung dieses Prozesses nicht anderen zu über- lassen, sondern aus der Region heraus aktiv mitzuwirken, erarbeiten der Kyffhäuserkreis, der Unstrut-Hainich-Kreis und der Landkreis Nordhausen mit Unterstützung des Bundes derzeit ein gemeinsames Strategisches Regionalentwicklungskonzept (SREK) Nordthüringen regenera- tiv. Es soll zeigen, wie regionale Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger von der Entwicklung stärker profitieren können. Besonders wichtig: Akteure aus der Region werden aktiv eingebunden und ihre Erfahrungen und Ideen in der Planung und bei der Erstellung des Strategischen Regionalentwicklungskonzeptes berücksichtigt. Dabei sollen konkrete Projekte entstehen, die direkt in der Region umgesetzt werden könnten.
Wie andere Regionen auch steht Nordthüringen vor einem großen Wandel: Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet – teils durch gesetzliche Vorgaben, teils durch wirtschaftliche Entwicklungen – deutlich voran. In vielen Kommunen und Landkreisen zeigt sich bereits, dass dieser Prozess Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft sowie Natur und Umwelt hat. Un- abhängig davon, wie jeder einzelne zu dieser Entwicklung steht, ist sie jedoch Realität und es gilt sie zu gestalten.
Um diesen Wandel aktiv zu begleiten und die Interessen der Region bestmöglich zu bewahren, wird für den Kyffhäuserkreis, den Landkreis Nordhausen und den Unstrut-Hainich-Kreis ein gemeinsames Strategisches Regionalentwicklungskonzept (SREK) Nordthüringen regenera- tiv erarbeitet. Dabei wird auf den bewährten Strukturen des Regionalmanagements der drei Landkreise aufgebaut.
Im Zentrum des Konzepts soll die Frage stehen, wie regionale Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger an den wirtschaftlichen Potentialen teilhaben können, die mit der Energiewende einhergehen. Ziel ist es, Wege und Projekte aufzuzeigen, wie möglichst klima- freundlich und passend zu den Bedürfnissen der Akteure vor Ort Energie regional erzeugt, gespeichert und genutzt werden kann.
Daher werden zahlreiche relevante Akteure und Fachleute aus der Region in einem partizipa- tiven Beteiligungsprozess aktiv in Form von Workshops, Befragungen sowie anlassbezogenen Gesprächen in die Entwicklung eingebunden. So können regionale Erfahrungen und Beson- derheiten berücksichtigt, Ideen und Gestaltungsspielräume identifiziert sowie frühzeitig hin-
dernde Faktoren erkannt werden. Durch die Identifikation von Pilotregionen soll darüber hin- aus die Erschließung analysierter Potentiale für eine nachhaltigere Wirtschaft vorbereitet wer- den.
Im Auftrag der drei Landkreise wird die Hochschule Nordhausen federführend das SREK Nordthüringen regenerativ erarbeiten. Unterstützt wird sie dabei vom Fraunhofer IOSB-AST. Für das Projektmanagement und die Beteiligungsverfahren ist das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) verantwortlich.
Am Ende des Prozesses im Oktober 2026 soll ein wissenschaftlich fundiertes, praxisnahes und umsetzungsorientiertes Instrument entstehen, das den besonderen Bedingungen der Region Rechnung trägt – und die Souveränität der Region im Umgang mit den Herausforderungen der Energiewende stärkt. Das SREK soll als fundierte Strategie mit klaren Handlungsempfehlungen als Grundlage für die zukünftige Entwicklung Nordthüringens dienen.
Alle Interessenten finden aktuelle Meldungen, anstehende Veranstaltungen und Hintergrund- informationen zum Projekt auf der Webseite nt-regenerativ.de. Darüber hinaus können inte- ressierte Institutionen sich bei Fragen jederzeit an das Projektteam wenden.
Nordthüringen regenerativ wird im Rahmen des Bundesprogramms für strategische Regio- nalentwicklung (RegioStrat) gefördert. Das Programm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ging im Juni 2024 an den Start. Nordthüringen wurde als eine von 13 Regionen bundesweit für das Fördervorhaben ausgewählt. Das Projekt läuft bis Oktober 2026.
Kontakt: info@nt-regenerativ.de
Über das Regionalmanagement Nordthüringen: Das landkreisübergreifende Regionalma- nagement Perspektive Nordthüringen als Zusammenschluss des Kyffhäuserkreises, des Landkreises Nordhausen und des Unstrut-Hainich-Kreises entwickelt Maßnahmen zur Stär- kung des Wirtschaftsstandortes Nordthüringen. In den vergangenen Jahren konnten gemein- sam mit regionalen Partnern zahlreiche Projekte in den Handlungsfeldern Gewerbe und Wirt- schaft, Arbeitsmarkt und Fachkräfte, Infrastruktur und Standortqualität sowie Regionalmar- keting umgesetzt werden. Besonders im Fokus stehen dabei die Gewinnung und Bindung von Fachkräften und die Vermarktung der Region als ein attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten.