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Mi, 16:53 Uhr
20.08.2025
Zwei Männer sitzen seit Montag in Arnstadt in Haft

Belegung der Abschiebungshafteinrichtung hat begonnen

Die Belegung der Abschiebungshafteinrichtung Arnstadt ist angelaufen. Sie begann am Montag und inzwischen sind zwei Personen untergebracht. Diese vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländer bleiben bis zu ihrer Rückführung inhaftiert und werden unter anderem sozialpädagogisch sowie psychologisch betreut...
 
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„Damit setzen wir ein klares Zeichen für den Richtungswechsel in der Migrationspolitik in Thüringen“, sagt Justiz- und Migrationsministerin Beate Meißner. „Es geht bei der Abschiebungshaft nicht um Willkür oder Ressentiments. Es werden konsequent Recht und Gesetz angewandt. Andere Bundesländer sind da deutlich weiter.“
 
Thüringen wird die rechtliche Möglichkeit der Abschiebungshaft nun stärker nutzen und die Belegung sukzessive auf zehn Plätze erhöhen „Die ersten Plätze wurden in kürzester Zeit belegt. Das zeigt, wie groß und dringend der Bedarf der kommunalen Ausländerbehörden ist“, so Meißner. „Die ersten beiden untergebrachten Personen sind Beleg dafür, dass die Landesregierung mit dieser Einrichtung dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Menschen in Thüringen nachkommt. Ich danke allen beteiligten Behörden für die enge Kooperation und die schnelle Umsetzung.“
 
Bei einem der Insassen handelt es sich um einen 23-Jährigen mit tunesischer Staatsbürgerschaft. Er war vollziehbar ausreisepflichtig, ist dem aber nicht nachgekommen. Im Mai dieses Jahres tauchte er unter. Am vergangenen Sonntag wurde er bei einem Hausfriedensbruch in Nordhausen auf frischer Tat gefasst und nach richterlichem Beschluss nach Arnstadt überstellt.
 
Bei der zweiten untergebrachten Person handelt es sich um einen 22-jährigen, vollziehbar ausreisepflichtigen albanischen Staatsangehörigen. Der Betreffende sollte bereits Anfang April 2024 abgeschoben werden und wurde zur Sicherung der Rückführungsmaßnahme in Haft genommen, konnte allerdings aus dem Polizeigebäude fliehen und war seitdem untergetaucht. Nun wurde er von der Polizei gefasst.
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
20.08.2025, 16:58 Uhr
Belegung der Abschiebungshafteinrichtung
2 von wie vielen?
ossi83
20.08.2025, 19:07 Uhr
2…….
👍
Marino50
20.08.2025, 19:30 Uhr
Abschiebehaft...
Okay, zwei weniger. Besser als keiner. Schade, dass dafür noch Geld ausgegeben wird, diese Straftäter zu betreuen durch Fachleute. Das ist eine Luftnummer.
Sie bekommen Unterkunft, Verpflegung und sicher auch noch ein ordentliches "Taschengeld" zur Ausreise. Wollen wir hoffen, dass sie nicht vorher wieder abhauen und untertauchen.
P.Burkhardt
20.08.2025, 20:01 Uhr
zwei Ausreisepflichtige in Haft...
...okay. Albanien, gilt als sicheres Herkunftsland, was die Abschiebung von Asylbewerbern begründet. Tunesien hingegen nicht. Es muss also Gründe geben, die in der Person des Tunesiers liegen, dass er ausreisepflichtig ist. Asylgründe für Tunesier könnte die sexuelle Orientierung oder der Glauben sein (in Tunesien bedeutet das: Nicht-Hetero, bzw. Nicht-Muslim - beide werden diskriminiert und verfolgt)... wenn es sich bei dem jungen Mann um einen schwulen Muslim handelt, dann wäre er in Thüringen ggf. ohnehin vom Regen in die Traufe gekommen und als Hetero-Nicht-Muslim hätte er wahrscheinlich aufgrund seiner Hautfarbe verloren... aber sehr wahrscheinlich ist er weder schwul noch Nicht-Muslim, weswegen er eben auch in Abschiebehaft gelandet ist, weil kein Asylgrund besteht...

Vielleicht hätten sich die beiden Jungs um eine reguläre Einreise bemühen sollen.

Eine Frage in die Runde: Wie stellt man sich denn das Loswerden nicht aufenthaltsberechtigter Personen ohne Kosten vor ... ich mag da jetzt nicht spekulieren ?
sputnik
20.08.2025, 20:14 Uhr
2 in Abschiebehaft
In den medien wurde vor kurzem auch mal eine Zahl genannt von 1400 bekannten gefährdern - wenn ich dier Zahl so noch richtig in Erinnerung habe.
Inwieweit diese schon auf Kosten unserer Steuerzahler bereits "wirklich" überwacht werden und trotzdem noch freiu rum laufen - lasse ich mal so im Raum stehen.
Falls die Zahl 1400 stimmen mag, dann mal rein statistisch auf die 15 Bundesländer einfach runter gerechnet ergäbe sich für Thüringen theoretisch eine Zahl von über Hundert. Das mal weiter gesponnen und auf die angebotenen Haftplätze von 10 Stück übertragen, sind die 10 Plätze auch viel zu wenig. Stimme meinen Vorrednern zu und hinterfrage auch die therapeutischen Angebote. Andere normale Häftlinge warten auch öfter sehr lange z. B. auf psychologische Betreuung. Wofür brauchen die Abzuschiebenden hier noch solche Betreuungen was den Deutschen Steuerzahler auch wieder Geld kostet? In ihrem "Heimatland" wird es sicher solche Angebote vielleicht auch nicht geben (können).
free Gigi
20.08.2025, 20:21 Uhr
Asylindustrie
bis zur letzten Sekunde. Ein Hoch auf die BRD! Wir schaffen das!
ossi1968
20.08.2025, 21:34 Uhr
Sozialpädagogisch?
Die sollen bitte nicht für viel Geld noch betreut werden. Die sollen abgeschoben werden und das schnell. Das erwartet die Mehrheit der Bürger!!
Elfie 20
21.08.2025, 01:25 Uhr
Abschieben
100 werden abgeschoben , 8000 kommen neu dazu, laut Statistik. Keine Angst, es werden nicht weniger.
emmerssen
21.08.2025, 08:28 Uhr
10 Plätze?
Dann voll belegt? Das ist doch lächerlich. Da hätte man mindestens bei 100 Plätzen anfangen müssen. Und dann aber fix nach Hause,also maximal Aufenthalt eine Woche.
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