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Sa, 14:57 Uhr
26.07.2025
Automobilclub: „Verbrennerverbot durch die Hintertür“

AvD gegen Pflicht von E-Autos in Flotten

Nach Medienberichten will die Europäische (EU) Kommission Flottenbetreiber ab 2030 verpflichten, nur noch E-Fahrzeuge zu betreiben. Auch wenn es keine schriftlichen Entwürfe gibt, wird intensiv im politischen Raum über Elektroquoten in Firmen-, Mietwagen- und Leasingflotten diskutiert...

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Der Automobilclub von Deutschland (AvD) spricht sich gegen verbindliche Vorgaben im gewerblichen Bereich aus. Ohne verlässliche Rahmenbedingungen für den Hochlauf der Elektromobilität sieht der Club in dem Vorhaben ein „Verbrennerverbot durch die Hintertür“. Für den AvD sind deshalb die Überlegungen, den gewerblichen Markt zur E-Mobilität zu verpflichten, um gebrauchte Fahrzeuge an private Kunden zu bringen, nicht zielführend. Im Gebrauchtmarkt sind E-Fahrzeuge häufig teurer als das entsprechende Angebot mit herkömmlichen Antriebsmotoren.
Gleichzeitig müssen sich die Käufer mit eingeschränkter Ladeinfrastruktur beschäftigen. Trotz der Fortschritte beim Zuwachs der Ladepunkte gibt es in Deutschland noch einen erheblichen Bedarf an weiterer öffentlicher Strominfrastruktur. Gerade im städtischen Bereich haben weite Kreise der Bevölkerung weder in der Nähe ihrer Wohnung noch beim Arbeitgeber Lademöglichkeiten. Die Option, mit großen Kapazitäten in relativ kurzer Zeit zu laden, ist aufgrund des noch Jahre in Anspruch nehmenden Stromnetzausbaus nicht realisierbar. Das gilt für gewerbliche Flotten ebenso wie für Privatleute. Der europaweite Blick lässt hier ebenso große Defizite feststellen.
Der AvD will entgegen solcher Verbotspläne stärker die Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten von Verbrauchern berücksichtigt sehen. Statt sich teuer Ersatz anschaffen zu müssen, würde es vielen Fahrern helfen, synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) aus klimaneutraler Erzeugung tanken zu können. Gekoppelt werden muss das mit Entlastungen bei den Mehrkosten der E-Fuels-Produktion. Mit einem sogenannten Klimageld ließe sich der Anstieg der CO2-Steuer auffangen. Eine Erhöhung der Pendlerpauschale steht schon auf der Agenda der Bundesregierung. Dazu kann die Elektromobilität von Haushalten mit mittleren und niedrigen Einkommen durch entsprechende Leasingmodelle (social leasing) gefördert werden.
AvD Präsident Lutz Leif Linden: „Man muss sich fragen, wie bis 2030 die entsprechende Infrastruktur bereitstehen soll. Weder sind ausreichend Ladekapazitäten noch die der Produktion entsprechenden Autos vorhanden. Durch ein Verbrennerverbot nimmt man breiten Kreisen praktisch die Mobilität und verteuert sie gleichzeitig. Sowohl private Fahrer als auch Handwerker, Gewerbetreibende und kleinere bis mittlere Betriebe sind noch Jahre auf Verbrennerfahrzeuge angewiesen. Anders wird die Alltagsmobilität nicht zu bewältigen sein. Ich fordere die Verantwortlichen in der Bundesregierung dazu auf, sich gegen das Vorhaben in Brüssel auszusprechen.“
Autor: red

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Kommentare
hssdh
27.07.2025, 21:17 Uhr
E-Auto sind nichts für schwere Anhänger
Es gibt nur sehr wenige E-Autos die schwere Anhänger ziehen dürfen. Schwere Wohnwagen, Anhänger für Autos oder Bauschienen mit E-VW zu gering.

Passat 2200kg, ID 7 nur 1400kg

Es kann also kein Anhänger mit einem ID 7 von einem ID 7 gezogen werden.

Fazit ohne Verbrenner geht es fast nicht. Es gibt zwar verschiedene Pickup, aber wer soll diese bezahlen?
Kobold2
28.07.2025, 08:54 Uhr
Zugegeben
Ist das Angebot für brauchbare Zugfahrzeugederzeit recht überschaubar. VW ist dabei eines der schlechtesten Beispiele für Praxistauglichkeit. Beim ID3 reicht es noch nicht mal für einen kleinen ungebremsten Baumarktanhänger, sondern grad für einen Fahrradträger.
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