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Mi, 10:01 Uhr
23.07.2025
ifo Institut:

Stark steigenden Zölle auf Importe aus den USA

Ökonomen in Europa rechnen bis Ende des Jahres mit einem deutlich erhöhten Zollniveau auf Importe aus den USA. Das zeigt eine neue internationale Befragung des ifo Instituts von Wirtschaftsexperten im Rahmen des Economic Experts Survey (EES)...

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Im Durchschnitt erwarten sie, dass die Zölle auf US-Produkte bei 18 Prozent liegen werden. Besonders hohe Schätzungen gaben Ökonomen in Frankreich, Spanien und Portugal ab. Sie rechnen mit Zöllen zwischen 20 und 25 Prozent, während Länder in Mitteleuropa wie Deutschland von 15 bis 20 Prozent ausgehen. Die niedrigsten Zollbelastungen erwarten Ökonomen in Schweden, Bulgarien und Italien mit 10 bis 15 Prozent. „Was die Experten erwarten und was sie für angebracht halten, unterscheidet sich allerdings stark“, sagt ifo-Forscherin Emilie Höslinger. „Sie gehen von einer protektionistischen Realität aus, befürworten aber fast einheitlich deutlich niedrigere Zollsätze.“

Im Durchschnitt empfehlen Wirtschaftsexperten in der Europäischen Union Zölle auf Importe aus den USA in Höhe von 12,8 Prozent, wobei sich die Angaben zwischen den einzelnen Mitgliedsländern stark unterscheiden. „Die Ergebnisse spiegeln auch die Probleme innerhalb der EU wider, sich auf eine gemeinsame Handelspolitik zu einigen“, sagt Höslinger. „Dabei wäre das gerade jetzt im Konflikt mit den USA wichtig.“

Umgekehrt erwarten Ökonomen in den USA zwar einen ähnlich hohen durchschnittlichen Zollsatz auf Importe aus der EU bis Jahresende von 19 Prozent, sprechen sich aber für deutlich niedrigere Zölle auf EU-Waren von nur 3 Prozent aus. Die großen Unterschiede zwischen empfohlenen Zollsätzen und der erwarteten Realität stellen auch die Politik vor Probleme. „Die Ergebnisse sollten ein Warnsignal für Politiker sein“, sagt ifo-Forscher Philipp Heil. „Wirtschaftsexperten auf beiden Seiten des Atlantiks gehen nicht davon aus, dass ihre Länder eine ökonomisch wünschenswerte Handelspolitik betreiben werden.“ Für Stabilität im globalen Handel brauche es eine fundierte und vor allem kooperative Handelspolitik auf allen Seiten.
Autor: red

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Kommentare
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23.07.2025, 11:31 Uhr
Das ist nun der Dank
für die jahrzehntelange A....kriecherei der Bundesregierung bei den USA !
Und wer zahlt letztlich die Zeche ? Der kleine Bürger und die Gewerbetreibenden. Und nun sollen wir ja auch noch die Raketen "vorfinanzieren", welche zur weiteren Kriegsverlängerung der Ukraine "gespendet" werden sollen. Man hat keine Worte mehr ! Ich ziehe meine Lehren aus dieser miesen Trump-Aktion und kaufe keine Waren mehr, die nachweislich aus den USA stammen.
Leser X
23.07.2025, 12:26 Uhr
Hier wäre Einigkeit der Welt gefragt
Nach meiner Auffassung sind die USA ein Riese auf tönernen Füßen, der gerade versucht, seine Bilanzen mit einer anmaßenden Zollpolitik gegen die ganze Welt zu puschen.

Schade, dass die Welt und vor allem die EU diesem Treiben zu inaktiv gegenübertreten. Wenn sie sich nämlich einig wären, müsste Trump seinen Jüngern schon bald erklären, warum sein Land nicht greater sondern smaller wird.

Aber genau das ist eben die Diskrepanz speziell auch maßgeblicher deutscher Politiker. Vor Trumps Wahl haben sie ihn täglich verteufelt und heute sind sie schon froh, wenn sie im Ovel Office nichts sagen müssen, weil der selbstverliebte Trump die ganze Zeit von sich selbst schwärmt.
Wanderwölfin
23.07.2025, 20:10 Uhr
Zölle
Der "Ami"war schon immer ein grosser Feigling, also "weg".
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