Di, 10:50 Uhr
15.07.2025
Thüringer Landesamt für Statistik
Thüringer Handwerk im 4. Quartal 2024
Im 4. Quartal 2024 erwirtschafteten die zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen in Thüringen 0,1 Prozent niedrigere Umsätze als im gleichen Zeitraum des Vorjahres...
Gleichzeitig waren Ende Dezember nach endgültigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik 1,6 Prozent weniger Beschäftigte in den Unternehmen tätig als ein Jahr zuvor1). Auch deutschlandweit sanken sowohl die Zahl der Beschäftigten (-1,5 Prozent) als auch die Umsätze (-1,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum2).
Das zulassungspflichtige Handwerk untergliedert sich in 7 Gewerbegruppen: in das Bauhaupt- und Ausbaugewerbe, in Handwerke für den gewerblichen Bedarf, das Kraftfahrzeug-, Lebensmittel- und Gesundheitsgewerbe sowie in Handwerke für den privaten Bedarf.
Innerhalb der einzelnen Gewerbegruppen verlief die Entwicklung recht unterschiedlich, wobei die Umsätze nur in ausgewählten Branchen höher ausfielen als im 4. Quartal 2023. Spitzenreiter waren mit einem Umsatzplus von 6,2 Prozent die Handwerker im Bauhauptgewerbe (Beschäftigte: -2,8 Prozent).
Höhere Umsätze als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres erzielten auch die Handwerksunternehmen im Gesundheitsgewerbe mit einem Zuwachs von 4,6 Prozent (Beschäftigte: -3,1 Prozent). Auch die Handwerkerinnen und Handwerker für den privaten Bedarf konnten ein Umsatzplus (+1,6 Prozent) verzeichnen, das mit einem Beschäftigtenrückgang (-4,4 Prozent) einherging.
Niedrigere Umsätze als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres erzielten die Handwerksunterneh- men im Ausbaugewerbe mit -3,5 Prozent (Beschäftigte: -1,0 Prozent), im Lebensmittelgewerbe mit einem Verlust von -2,3 Prozent (Beschäftigte: -1,7 Prozent) sowie die Handwerkerinnen und Handwerker für den gewerblichen Bedarf mit einem gesunkenen Umsatz von -2,1 Prozent (Beschäftigte: -2,2 Prozent).
1)Die vierteljährliche Handwerksberichterstattung dient der Konjunkturbeobachtung. Hierzu werden vorhandene Daten der Finanz- und Arbeitsverwaltung ausgewertet. Absolute Zahlen so- wie Regionalergebnisse liegen nicht vor.
Autor: redGleichzeitig waren Ende Dezember nach endgültigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik 1,6 Prozent weniger Beschäftigte in den Unternehmen tätig als ein Jahr zuvor1). Auch deutschlandweit sanken sowohl die Zahl der Beschäftigten (-1,5 Prozent) als auch die Umsätze (-1,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum2).
Das zulassungspflichtige Handwerk untergliedert sich in 7 Gewerbegruppen: in das Bauhaupt- und Ausbaugewerbe, in Handwerke für den gewerblichen Bedarf, das Kraftfahrzeug-, Lebensmittel- und Gesundheitsgewerbe sowie in Handwerke für den privaten Bedarf.
Innerhalb der einzelnen Gewerbegruppen verlief die Entwicklung recht unterschiedlich, wobei die Umsätze nur in ausgewählten Branchen höher ausfielen als im 4. Quartal 2023. Spitzenreiter waren mit einem Umsatzplus von 6,2 Prozent die Handwerker im Bauhauptgewerbe (Beschäftigte: -2,8 Prozent).
Höhere Umsätze als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres erzielten auch die Handwerksunternehmen im Gesundheitsgewerbe mit einem Zuwachs von 4,6 Prozent (Beschäftigte: -3,1 Prozent). Auch die Handwerkerinnen und Handwerker für den privaten Bedarf konnten ein Umsatzplus (+1,6 Prozent) verzeichnen, das mit einem Beschäftigtenrückgang (-4,4 Prozent) einherging.
Niedrigere Umsätze als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres erzielten die Handwerksunterneh- men im Ausbaugewerbe mit -3,5 Prozent (Beschäftigte: -1,0 Prozent), im Lebensmittelgewerbe mit einem Verlust von -2,3 Prozent (Beschäftigte: -1,7 Prozent) sowie die Handwerkerinnen und Handwerker für den gewerblichen Bedarf mit einem gesunkenen Umsatz von -2,1 Prozent (Beschäftigte: -2,2 Prozent).
1)Die vierteljährliche Handwerksberichterstattung dient der Konjunkturbeobachtung. Hierzu werden vorhandene Daten der Finanz- und Arbeitsverwaltung ausgewertet. Absolute Zahlen so- wie Regionalergebnisse liegen nicht vor.