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Do, 11:21 Uhr
10.07.2025
Prognos-Atlas

Nordthüringen ist und bleibt abgehangen

Wie gut sind Deutschlands Kreise und Städte für Transformationsprozesse gewappnet? Wie schneiden sie im Standortranking ab? Der Prognos Zukunftsatlas ermittelt die Zukunftschancen und -risiken aller 400 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Dabei offenbart sich die Schwäche unserer Region. Mit einer kleinen Ausnahme...

Das ist 13 Jahre und fast 40 Millionen Euro her... (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Das ist 13 Jahre und fast 40 Millionen Euro her... (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Mit dieser Ausgabe feiert der Prognos Zukunftsatlas sein 20-jähriges Bestehen: Seit 2004 werden alle drei Jahre die Zukunftsfestigkeit der deutschen Regionen anhand ausgewählter makro- und sozioökonomischer Indikatoren bewertet und die Regionen in Form eines bundesweiten Rankings vergleichend gegenübergestellt. Damit ist der Prognos Zukunftsatlas das einzige deutschlandweite Ranking, das regionale Entwicklungen über einen so langen Zeitraum hinweg vergleichbar macht.

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Wie gut die Regionen für die Zukunft aufgestellt sind, wird anhand von 31 makro- und sozioökonomischen Indikatoren bewertet, die vier Themenfeldern zuordnet sind:
  • Demografie
  • Arbeitsmarkt
  • Wettbewerb und Innovation
  • Wohlstand und soziale Lage


Die Indikatoren sind flächendeckend auf der Kreisebene verfügbar, also auf der kleinsten gemeinsamen Aggregationsebene, auf der überhaupt Daten für alle Regionen umfänglich verfügbar sind. Sie unterteilen sich in Stärke- und Dynamikindikatoren.

Die Stärkeindikatoren geben Auskunft über den Ist-Zustand eines Kreises bzw. einer Stadt. Zum Beispiel: Ist der Kreis bzw. die Stadt attraktiv für junge Erwachsene? Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit Wie viele Patente werden in der Region angemeldet? Die Dynamikindikatoren bilden ab, wie sich der Kreis bzw. die Stadt im Verlauf der Zeit entwickelt hat.

Beispielsweise: Wie hat sich die Bevölkerungszahl in der Region entwickelt? Konnte der Kreis bzw. die Stadt in den letzten Jahren Beschäftigung aufbauen? Der Prognos Zukunftsatlas ist ein zentrales Instrument für die Gestaltung zukunftsorientierter Strategieprozesse: Städtischen und regionalen Verwaltungen, Wirtschaftsförderungen, Industrie- und Handelskammern, Infrastruktur- und Immobilieninvestorinnen und -investoren und anderen regionale Akteurinnen und Akteuren dient er als Kompass für die Identifikation regionaler Chancen und Risiken.

Wirtschaft im Sinkflug
Seit 2023 steckt Deutschland in einer Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) geht leicht zurück. 2024 lag das preisbereinigte BIP in Deutschland 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, der ebenfalls bereits 0,3 Prozent unter dem Niveau von 2022 lag. Investitionen werden zurückgehalten, das Exportgeschehen schwächt sich ab. Geopolitische Umwälzungen sorgen für schwierige Handelsbedingungen, steigende Preise dämpfen den Konsum.

Die fehlende Dynamik zeichnet sich in zahlreichen Regionen Deutschlands ab. So ist die Arbeitslosigkeit zwischen 2022 und 2024 nahezu flächendeckend gestiegen. Eine niedrigere Arbeitslosenquote als im Zukunftsatlas 2022 können nur 20 der 400 Kreise und kreisfreien Städte aufweisen. In zwei Drittel der 400 Regionen ist die Arbeitslosigkeit um mehr als 10 Prozent angestiegen.

Auch die Zahl der Beschäftigten wächst nur noch langsam. Im Zeitraum 2021 bis 2024 ist die Beschäftigung in Deutschland zwar um insgesamt 3,1 Prozent gestiegen, die jährlichen Wachstumsraten von 2023 und 2024 in Höhe von 0,8 bzw. 0,4 Prozent reichen jedoch bei Weitem nicht an die jährlichen Wachstumsraten vor Corona von 2,2 Prozent der Jahre 2015 bis 2018 heran. In 90 der 400 Kreise und Städte ist die Beschäftigung 2024 gegenüber 2021 sogar zurückgegangen, zwischen 2015 und 2018 war das nur in sechs Kreisen und Städten der Fall.

Auch die Investitionstätigkeit der Industrie hat sich abgeschwächt. Rund 70 Prozent der 400 Kreise und Städte weisen im Zukunftsatlas 2025 eine niedrigere Investitionsquote als in der letzten Ausgabe des Zukunftsatlas 2022 auf. Bundesweit ist die Investitionsquote von 8,7 Prozent auf 7,9 Prozent zurückgegangen.

Die aktuelle bundesweite Rezession ist daher ein echter Stresstest für die Resilienz von Regionen–also ihre Fähigkeit, Krisen abzufedern, sich anzupassen und gestärkt daraus hervorzugehen. Resilienz bedeutet dabei nicht durchhalten, sondern wandlungsfähig bleiben. Auch in der aktuellen Situation zeigen einige Regionen eine beeindruckende
Resilienz, andere Regionen leiden stärker unter den Auswirkungen der Rezession. Insgesamt lässt sich feststellen, dass Regionen mit einem hohen Besatz mit Zukunftsbranchen, einer guten Infrastruktur, vielen Hochqualifizierten sowie der Fähigkeit zur Innovation über eine höhere Resilienz in Krisen verfügen.

Der Bundesland-Check
Bayern und Baden-Württemberg bauen ihre Standortstärke auch im Zukunftsatlas 2025 weiter aus. So liegen in beiden Bundesländern überdurchschnittlich viele Regionen, die mehr als zehn Ränge gegenüber dem Zukunftsatlas 2022 aufgestiegen sind. In Baden-Württemberg sind etwas mehr als ein Drittel aller Kreise um mindestens zehn Ränge aufgestiegen, in Bayern sogar etwas mehr als die Hälfte der Kreise und Städte. Damit finden sich in Baden-Württemberg inzwischen 91 Prozent der Kreise und Städte in den oberen vier Zukunftsklassen und damit in den Zukunftschancen, in Bayern trifft dies auf 73 Prozent der Regionen zu.

Auch Nordrhein-Westfalen zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Hier kann ebenfalls fast die Hälfte der Regionen mindestens zehn Plätze im Ranking gutmachen. Knapp ein Drittel konnten ihre Positionen stabil halten, ein Viertel hat Rangplätze eingebüßt. Eine positive Entwicklung lässt sich insbesondere im Ruhrgebiet feststellen, zudem zeigen das Münsterland und das Rheinische Revier eine stabile Performance.

Auch in Brandenburg lassen sich positive Entwicklungen beobachten, wobei eine deutliche Zweiteilung innerhalb des Bundeslands sichtbar wird: Das östliche Brandenburg hat sich durch Großinvestitionen wie Tesla, den Flughafen Berlin und Strukturfördermittel im Rahmen des Kohleausstiegs stark verbessert. Das westliche Brandenburg hingegen hat eher Rangplätze eingebüßt.

Größere Herausforderungen zeigen sich hingegen in Hessen, im Saarland, in Schleswig-Holstein und Sachsen. In Hessen verschlechtern sich zehn von 26 Kreise um eine Zukunftsklasse. Drei Kreise – Vogelsbergkreis, Werra-Meißner-Kreis und Odenwaldkreis – rutschen dabei in die Zukunftsrisiken ab. Auch im Saarland, in Schleswig-Holstein und Sachsen verzeichnen viele Regionen Rangplatzverluste und mehr Regionen landen in den Zukunftsrisiken. So finden sich im Saarland nun drei von sechs Regionen und in Schleswig-Holstein fünf von 15 in den Zukunftsrisiken. In Sachsen rutscht neben den Landkreisen Bautzen, Leipzig und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auch die Stadt Chemnitz in die Zukunftsrisiken ab, sodass sich jetzt zehn von 13 sächsischen Regionen in den Zukunftsrisiken wiederfinden.

Schlusslichter im Ranking bleiben weiterhin Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In Sachsen-Anhalt befinden sich, ähnlich wie im Zukunftsatlas 2022, 13 von 14 Regionen in den Zukunftsrisiken. In Mecklenburg-Vorpommern sind es sechs von acht Regionen.

Viel Dynamik in der Fläche
Die Energieversorgung verlässlich, umweltfreundlich und erschwinglich zu gestalten ist ein zentraler Faktor für eine erfolgreiche Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Der Bedarf nach grünem Strom wächst: Sei es für die Produktion von grünem Wasserstoff, für Prozess- und Gebäudewärme mit Wärmepumpen bis hin zur Elektromobilität – viele Sektoren brauchen immer mehr grünen Strom. Und nicht zuletzt zeigt auch die geopolitische Situation, dass eine hohe Abhängigkeit von Energieimporten mit großen Risiken verbunden ist.

Alle Regionen in Deutschland müssen deshalb einen Beitrag zu einer grünen Energieversorgung leisten. Die Forschung zum Thema „Renewable Pull“ legt zudem nahe, dass die Verfügbarkeit erneuerbarer
Energie ein entscheidender Standortfaktor für die Ansiedlung energieintensiver Produktionsprozesse sein kann. Um diese tiefgreifende und wichtige Transformation im Zukunftsatlas abzubilden, wird der Zukunftsatlas ab diesem Jahr um zwei Indikatoren erweitert. Die beiden Indikatoren messen, wie viel Strom aus Onshore-Windenergie, Photovoltaik auf Dach- und Freiflächen, Wasserkraft und Biomasse im Verhältnis zur Fläche produziert werden kann und wie
viel Produktionsleistung in den vergangenen fünf Jahren zugebaut wurde.

Der Blick in die 400 Kreise zeigt: Beim Zubau erneuerbarer Energie spielt im Zeitraum von 2019 bis 2023 besonders der Norden Deutschlands seine Stärke aus. Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern), Dithmarschen (Schleswig-Holstein) und die Uckermark (Brandenburg) schaffen es mit zusätzlichen Leistungen zwischen 650 und 808 Megawatt in die Top 3, in den Top 20 dominieren Kreise aus Schleswig-Holstein, Brandenburg und Niedersachsen. In die Top 10 sowohl beim Zubau als auch beim Status quo der bereits installierten Leistung je Quadratkilometer Fläche schaffen es Dithmarschen und Nordfriesland (beide Schleswig-Holstein).

Innovation und Resilienz
Der Zukunftsatlas zeigt auch: Zukunftsstarke, resiliente Regionen in Deutschland zeichnen sich durch eine hohe Innovationskraft aus.

Von den zehn Standorten mit dem höchsten FuE-Personal-Besatz in der Wirtschaft sind acht Kreise in den Top 50 des Gesamtrankings. Ein ähnliches Bild zeigt sich am anderen Ende des Rankings: Von den zehn Kreisen mit dem geringsten FuE-Personal-Besatz in der Wirtschaft sind vier Kreise auch auf den 50 hinteren Plätzen des Gesamtrankings.

Dabei liegen die großen deutschen Automobilstandorte wie Wolfsburg, Böblingen und Ingolstadt ganz vorn. Gleichzeitig finden sich hier aber auch Standorte wie Tuttlingen, der Bodenseekreis, der Landkreis Biberach, Jena oder Darmstadt wieder, die sich mit sehr individuellen Unternehmens- und Innovationskompetenzen profilieren. Tuttlingen ist ein zentraler Standort der deutschen Medizintechnikbranche. Im Bodenseekreis entwickeln und produzieren viele Unternehmen aus der Automobil-, Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie innovative Produkte.

Jena steht mit dem „Optical Valley“ seit langer Zeit für Exzellenz in optischen Systemen, während Darmstadt sich schon lange erfolgreich als IT-Standort positioniert. Aber auch Standorte wie Biberach, die keinen klaren Branchenfokus haben, aber unterschiedliche traditionsreiche und innovative Mittelständler beheimaten, zeigen: Innovationsfähigkeit ist der Schlüssel zu einer langfristig erfolgreichen Entwicklung. Voraussetzungen für eine hohe Innovationsfähigkeit sind hochqualifizierte Fachkräfte, Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen sowie Partnerschaften mit anderen Unternehmen und dem Staat. Regionen, die diese Grundlagen bieten können, sind attraktive Standorte für innovative Unternehmen und langfristig erfolgreiche Wirtschaftsstandorte.

Der Blick auf Nordthüringen
Der Leuchtturm aus regionaler Sicht war und ist der Landkreis Eichsfeld. Zwar rangieren die Eichsfelder auch nur auf Platz 290 von 400, doch hängen sie damit den "Rest" des Thüringer Nordens mehr als deutlich ab. Die Plätze 391 und 392 belegen der Unstrut-Hainich-Kreis und der Kyffhäuserkreis. Bleibt noch übrig das Oberzentrum Nordhausen. Das hat es in dieser Ausgabe des Prognos-Atlas auf den allerletzten Platz im Nordthüringen-Ranking geschafft. Herzlichen Glückwunsch an all jene, die sich um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hauptberuflich "kümmern" sollten.
Peter-Stefan Greiner
mit kollegialer Unterstützung der Prognos AG und dem Handelsblatt.
Autor: psg

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Kommentare
P.Burkhardt
10.07.2025, 12:46 Uhr
Vielleicht sollte man...
...da mal Ursachenforschung betreiben und mit Blick auf erfolgreiche Regionen ergründen, was dort vielleicht besser läuft. (Ich denke da an Innovationskraft, Integration, erneuerbare Energien ) ... aber was sag ich, werde garantiert wegen abweichender Meinung zu der des Autors wieder gecancelt... wie laufend in den letzten Tagen !
MHGAB
10.07.2025, 12:47 Uhr
Vielen Dank für das Thematisieren
Vielen Dank, dass das endlich mal zum Thema gemacht wird. Großes Lob an die Redaktion!

Ich finde es schlimm, dass hier seit Jahren politisch immer die gleichen Menschen eine Rolle spielen, aber anscheinend keine Besserung in Sicht ist. Da ist es egal, ob es Buchmann, Jendricke oder Rieger ist. Auch ihre jeweiligen Vorgänger haben diese Misere mit verschuldet. Alles Verwaltungsbewohner und keine Macher!!
Es wird sich, wenn man sich die Nachrichten der Region durchliest, mit Belanglosigkeiten beschäftigt. Das hier angesprochene Thema ist das Wichtigste!!! Man merkt es auch in der Stadt Nordhausen und leider auch in den umliegenden Dörfern. Es herrscht Frust und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit! Einzig und allein die Immobilienpreise sind im Deutschlandvergleich der Knaller und extrem günstig.

Das muss sich dringend ändern! Aber wie? Steuerliche Anreize zur Unternehmensansiedlung wären ein Anfang. Auf die gesamte Region Südharz kann ich es bspw. nicht verstehen, dass man die Gipsunternehmen nicht gezwungen (steuerliche Anreize in Kombination mit Druck bei Genehmigungen und Vergabeverfahren = Gips gegen Unternehmensansiedlungen) hat einen großen Teil der Verwaltung in die Region zu verlegen. So, wie es jetzt ist, bleibt man die verlängerte Werkbank.

Eine Kooperation zwischen Hochschule, Krankenhaus und lokalen Unternehmen zur Schaffung von Studiengängen mit Gründungsfokus (Medizin & KI bspw.) wäre eine weitere Alternative.

Der konsequente Ausbau der Kiesteiche zu DEM Naherholungszentrum zwischen Hannover und Halle und die Integration in ein Gesamtkonzept Tourismus Harz wäre ein weiterer Schritt.

Das muss aber von Machern und nicht von Verwaltungsbewohnern gestaltet werden. Die Verwaltungsbewohner in den Verwaltungen können und müssen aber die Rahmenbedingungen schaffen, können und sollen solche Prozesse auch anstoßen.

Mich würde ein Interview mit konkreten Ideenvorschlägen von Jendricke, Rieger und Buchmann interessieren.
KeinKreisverkehr
10.07.2025, 13:17 Uhr
Nordhausen ist nicht allerletzter
Es sei denn natürlich Sie und ich haben unterschiedliche Interpretation des allerletzten Platzes.

Platz 400 geht nämlich an den Landkreis Görlitz.

So eine Übertreibung hätten Sie doch anhand der Tatsachen eigentlich gar nicht nötig gehabt...
Bitte richtig lesen...
P.Burkhardt
10.07.2025, 13:38 Uhr
Naja... Keinkreisverkehr...
...es ging im Artikel um den letzten Platz in Nordthüringen...

Also im Bundesschnitt ist NDH schlechter als 392 ... auch nicht so ein Ruhmesblatt... aber wenn wundert das, wenn man sich lieber mit den vermeintlichen großen Problemen beschäftigt...anstatt die Dinge zu nehmen wie sie sind und das Beste daraus zu machen ? Klimawandel und Migration wird verteufelt anstatt sie als Chance zu begreifen, Geld zu verdienen ...und so den LK nach vorn zu bringen. Wir werden in Thüringen nicht die Welt verändern - wir können nur in ihr leben und versuchen dabei erfolgreich zu sein - eben auch mit WKA und Migration. Anpassung ist keine Schwäche sondern zum Nutzen für uns Alle.
KeinKreisverkehr
10.07.2025, 13:41 Uhr
Die subtile Art des PSG
Und Landkreis Starnberg hat den allerletzten Platz meines nach Belieben festgelegten München-und-Umgebung-Ranking. Ist halt aber 10ter von 400.

Das ist nur eines von vielen Beispielen wie der Autor seine Leser in eine bestimmte Richtung lenkt. Stichwort Nudging.

Warum muss es der so unglaublich dramatische allerletzte Platz des Nordthüringer Rankings sein statt einfach zu sagen, dass wir Platz 396 von 400 in Deutschland sind...

Ist das nicht schlimm genug?
Siegmund
10.07.2025, 14:06 Uhr
Das war schon immer so
Der Norden von Thüringen war schon immer abgehangen, dass war schon zu DDR Zeiten so.
Damals sind wir schon nach Hasselfelde oder Wernigerode zum Einkaufen gefahren und nicht nach Nordhausen und Heute ist es nicht besser.
rudi2
10.07.2025, 18:04 Uhr
... das war schon immer so...
Totaler Unsinn lieber Siegmund, der Kreis Nordhausen war in der industriellen Warenproduktion im Bezirk Erfurt die Nummer 2 !!! Nummer 1 war die Bezirkshauptstadt, weil dort am Sitz vieler Unternehmensleitungen abgerechnet wurde!
Js aus N
10.07.2025, 18:12 Uhr
30 Millionen für nix
Dafür haben wir seit fast einem Jahrzehnt, ein zu 100 Prozent emissionsfreies Gewerbegebiet zu bieten . Wer kann das schon von sich behaupten.
ew187
10.07.2025, 18:28 Uhr
Goldene Aue
Bei einem sind wir aber Nummer Eins, zehn Jahre Gewerbegebiet, komplett erschlossen, gesichert wie Alcatraz und Null Industrieansiedlung.
Stellt sich die Frage nach der Rolle des NUV und den Interessen im Hintergrund dieses Marionettentheaters. Insider kennen die Antwort.
Kobold2
10.07.2025, 21:13 Uhr
Bei der allgemeinen
Jammermentalität, Schwarzseherei, Verschlossenheit und Ablehnung von Neuem, kann sich Politik noch so sehr anstrengen.
Den Stempel haben sich die Einwohner hier allein aufgedrückt und überregional gefestigt. Die für die Zukunft nötige Jugend hat man damit z.g.T. auch vertrieben.
Da machen auch Unternehmen einen Bogen und suchen sich lieber aufgeschlossenere Regionen.
icke58
10.07.2025, 22:41 Uhr
Sigmund
Ja Sie haben voll Recht..rudi2 der Wahrheit ins Auge sehen..
KeinKreisverkehr
11.07.2025, 08:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema, kein Chat
KeinKreisverkehr
11.07.2025, 13:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Falsche Aussagen.
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