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Mo, 15:14 Uhr
07.07.2025
Thüringen im Juni

Inflationsrate unverändert bei 1,6 Prozent

Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im Juni 2025 durchschnittlich um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der Indexstand bei 122,4 (Basis 2020=100)...

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Zum Vormonat gab es keine Veränderung. Im Mai 2025 hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 1,6 Prozent gelegen. Die Preisanstiege für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke setzten sich mit 1,6 Prozent zum Vorjahresmonat fort. Bei den Speisefetten und Speiseölen wurde eine durchschnittliche Preiserhöhung von 1,3 Prozent beobachtet. Hier verteuerte sich besonders die Butter um 12,7 Prozent.

Die Preise für Obst stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent an. Auffällig waren Preissteigerungen insbesondere für Obstsorten, die jetzt im Sommer reif geworden sind bzw. werden, wie z. B. Pfirsiche, Kirschen, Pflaumen oder Ähnliches. Hier bezahlten die Kundinnen und Kunden 13,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Erfrischende Melonen und Papayas wurden allerdings mit einem Minus von 9,9 Prozent preiswerter als im Vorjahresmonat angeboten. Erfreulicherweise sanken auch die Gemüsepreise im Durchschnitt um 5,8 Prozent. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf Preissenkungen beim Blumenkohl (-26,4 Prozent) oder Kopf- bzw. Eisbergsalat (-22,7 Prozent) sowie Gurken (-24,6 Prozent).

Für den Bereich Verkehr wurde ein durchschnittlicher Preisanstieg von 0,8 Prozent zum Vorjahresmonat festgestellt. Ursächlich dafür waren vor allem stark gestiegene Preise für Parkschein- gebühren mit +7,6 Prozent und Parkhausgebühren mit +11,2 Prozent.

Leider weniger vergnüglich waren Preissteigerungen für Dinge, die eigentlich Vergnügen bereiten. Der Besuch eines Vergnügungsparkes wurde um 1,7 Prozent teurer. Auch die Eintrittspreise für einen Kinobesuch erhöhten sich um 1,1 Prozent und für einen Museums-, Zoobesuch oder Ähnliches um 2,1 Prozent.

Damit lag die Kerninflation – also die Veränderung des Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel und Energie – im Juni 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat bei 2,8 Prozent.

Preise für Energie reagieren immer sehr schnell auf weltpolitische Ereignisse. Kurz nach Israels Angriff auf den Iran stiegen die Rohölpreise rasant. Infolgedessen zogen die Preise für Heizöl, einschließlich Betriebskosten, um 3,1 Prozent zum Vormonat Mai 2025 an.

Im Monat Juni gaben die Preise für Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen mit 0,1 Prozent leicht nach. Ausgenommen davon waren leider Preise für Eisbecher oder ein Dessert. Dafür mussten die Gäste 0,2 Prozent mehr als im Vormonat bezahlen. Ansonsten waren die Preisverände- rungen im Vergleich zum Monat Mai 2025 eher moderat.
Autor: red

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