Mo, 10:42 Uhr
30.06.2025
Ein Blick in die Statistik
Bauen wurde wieder teurer
Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk), einschließlich Umsatzsteuer, lagen im Mai 2025 um 3,1 Prozent über dem Vorjahresniveau...
Im Vergleich zum vergangenen Februar verteuerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Bau von Wohngebäuden um 0,5 Prozent und erreichte einen Indexstand von 144,6 (Basis 2021=100). Die aktuellen Preissteigerungen lassen sich nach Angabe der Berichtspflichtigen auf Lohnanpassungen, Materialpreissteigerungen sowie erhöhte Entsorgungskosten zurückführen.
Im Bereich Rohbauarbeiten erhöhten sich die Preise im Vergleich zum Mai 2024 um 1,8 Prozent. Am stärksten verteuerten sich hier die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten (+6,2 Prozent), für Abdichtungsarbeiten (+5,4 Prozent), für Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (+3,0 Prozent) sowie für Erdarbeiten (+2,6 Prozent). Preissenkungen konnten für Gerüstarbeiten (-2,1 Prozent) beobachtet werden.
Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise gegenüber dem Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 4,1 Prozent. Deutliche Preisanstiege verzeichneten Arbeiten an Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden (+7,7 Prozent), an Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen (+6,8 Prozent), Trockenbauarbeiten (+6,7 Prozent) sowie Arbeiten an Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+5,9 Prozent).
Ein Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr von 2,6 Prozent wurde im Bereich Straßenbau beobachtet. Dieser lässt sich hauptsächlich auf die wachsenden Preise des Verkehrswegebaus, insbesondere der Oberbauschichten aus Asphalt (+2,8 Prozent) zurückführen. Für die Preiserhöhung der Brücken im Straßenbau (+2,4 Prozent) waren vorrangig Preissteigerungen der Betonarbeiten (+2,4 Prozent) verantwortlich.
Die Preise der Instandhaltungsarbeiten von Wohngebäuden lagen um 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau, die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung um 3,6 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahr mussten die Thüringerinnen und Thüringer für den Bereich Außenanlagen
für Wohngebäude 4,6 Prozent mehr finanzielle Mittel investieren. Die Preise für Landschaftsbauarbeiten erhöhten sich um 8,7 Prozent. Weiterhin machten sich Preissteigerungen des Verkehrswegebaus im Bereich Pflasterdecken, Plattenbeläge und Einfassungen (+4,2 Prozent) in diesem Gewerk bemerkbar.
Der Neubau von Bürogebäuden verteuerte sich im Vergleich zum Mai 2024 um 3,3 Prozent, der Neubau von gewerblichen Betriebsgebäuden um 2,9 Prozent.
Autor: redIm Vergleich zum vergangenen Februar verteuerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Bau von Wohngebäuden um 0,5 Prozent und erreichte einen Indexstand von 144,6 (Basis 2021=100). Die aktuellen Preissteigerungen lassen sich nach Angabe der Berichtspflichtigen auf Lohnanpassungen, Materialpreissteigerungen sowie erhöhte Entsorgungskosten zurückführen.
Im Bereich Rohbauarbeiten erhöhten sich die Preise im Vergleich zum Mai 2024 um 1,8 Prozent. Am stärksten verteuerten sich hier die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten (+6,2 Prozent), für Abdichtungsarbeiten (+5,4 Prozent), für Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (+3,0 Prozent) sowie für Erdarbeiten (+2,6 Prozent). Preissenkungen konnten für Gerüstarbeiten (-2,1 Prozent) beobachtet werden.
Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise gegenüber dem Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 4,1 Prozent. Deutliche Preisanstiege verzeichneten Arbeiten an Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden (+7,7 Prozent), an Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen (+6,8 Prozent), Trockenbauarbeiten (+6,7 Prozent) sowie Arbeiten an Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+5,9 Prozent).
Ein Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr von 2,6 Prozent wurde im Bereich Straßenbau beobachtet. Dieser lässt sich hauptsächlich auf die wachsenden Preise des Verkehrswegebaus, insbesondere der Oberbauschichten aus Asphalt (+2,8 Prozent) zurückführen. Für die Preiserhöhung der Brücken im Straßenbau (+2,4 Prozent) waren vorrangig Preissteigerungen der Betonarbeiten (+2,4 Prozent) verantwortlich.
Die Preise der Instandhaltungsarbeiten von Wohngebäuden lagen um 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau, die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung um 3,6 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahr mussten die Thüringerinnen und Thüringer für den Bereich Außenanlagen
für Wohngebäude 4,6 Prozent mehr finanzielle Mittel investieren. Die Preise für Landschaftsbauarbeiten erhöhten sich um 8,7 Prozent. Weiterhin machten sich Preissteigerungen des Verkehrswegebaus im Bereich Pflasterdecken, Plattenbeläge und Einfassungen (+4,2 Prozent) in diesem Gewerk bemerkbar.
Der Neubau von Bürogebäuden verteuerte sich im Vergleich zum Mai 2024 um 3,3 Prozent, der Neubau von gewerblichen Betriebsgebäuden um 2,9 Prozent.