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Di, 09:39 Uhr
31.12.2024
Lok Gotha siegt im Neunmeterschießen

Dramatik pur beim kleinen Salza-Cup

Das zweite Männerturnier im Salza-Cup begann zunächst unspektakulär, entwickelte sich aber zum Schluss zu einer spannenden Angelegenheit. Im Finale hieß es nach zwölf Minuten 3:3, so dass die Entscheidung von der Neunmeterlinie fiel. Hier gewann Lok Gotha gegen Fahner Höhe II...

Hat ein bisschen was von Preußen IV. Mannschaft: Turniersieger Lok Gotha (Foto: FSV Preußen) Hat ein bisschen was von Preußen IV. Mannschaft: Turniersieger Lok Gotha (Foto: FSV Preußen)


Vor knapp 1000 Zuschauern ging es schleppend los. In den ersten neun Turnierspielen fielen lediglich maximal drei Treffer pro Spiel. In der Gruppe A ließ sich lange Zeit kein Favorit ausmachen, dann kristallisierte sich die II. Mannschaft vom FC An der Fahner Höhe mit acht Punkten als Gruppensieger heraus.

In der Gruppe B dominierte bei seiner ersten Teilnahme der ESV Lok Gotha die Staffel mit drei Siegen zu null und auch die Zweite der Preußen stand schon vor dem letzten Gruppenspiel mit sieben Punkten als Halbfinalteilnehmer fest. Behringen, Altengottern und Ufhoven mussten frühzeitig die Segel streichen.

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Dafür blieb es in Gruppe A bis zum Schluss spannend. Die SG Nägelstedt/Preußen III aus der Kreisklasse erspielte sich tatsächlich zwei Siege und ein Unentschieden und konnte auf den Halbfinaleinzug hoffen. Davon hing der Ausgang der Partie zwischen Merxleben/Kirchheilingen und Thamsbrück/Schönstedt ab, denn beide Teams hätten bei einem Sieg mit entsprechender Tordifferenz noch vorbeiziehen können.

Merxleben/Kirchheilingen siegte zwar mit 3:1, das war aber ein Tor zu wenig, um die Nägelstedter/Preußen III zu überholen. Lok Gotha gewann auch das vierte Vorrundenspiel gegen den Gastgeber, so dass Preußen II im ersten Halbfinale gegen Fahner Höhe II stand. Dieses endete 0:0, weshalb die Entscheidung per Neunmeterschießen fiel. Hier trafen die Fahnerschen einmal mehr als Preußen und zogen ins Endspiel ein.

Nun kam es zum überraschenden Duell der Preußen III gegen den heimlichen Turnierfavoriten aus Gotha. Das Team von Harry Hirsch machte es dem ESV Lok nicht einfach und kam kurz vor dem Ende durch Jakob Vogt tatsächlich zum Ausgleich. Doch die Eisenbahner aus Gotha drehten nochmal auf und siegten 3:1.

Somit gab es die kuriose Konstellation des Duells um Platz 3 zwischen Preußen II und III. Die Zweite behielt mit 4:2 im Neunmeterschießen die Oberhand und wurde wieder einmal Dritter. Das Finale wurde dann zu einem echten Krimi. Fahner Höhe führte durch zwei Baumgart-Treffer bereits mit 2:0, doch Gotha drehte die Partie.

Drei Sekunden vor dem Ende bugsierte Toni Ernst eine Ecke irgendwie zwischen Keeper und Pfosten hindurch zum Ausgleich und das Finale endete 3:3. Es ging wieder ins Strafstoßschießen und der langjährige Preußen-Stürmer Dome Finger besorgte endgültig die Entscheidung mit dem dritten verwandelten Neunmeter.

Die Fans von Preußen und Lok Gotha feierten ihre Erfolge und ihre Freundschaft ausgelassen, während die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des FSVP die Halle aufräumten. Sechs intensive Tage Salza-Cup sind mal wieder Geschichte und der Ausrichter kann stolz sein auf eine herausragende Turnierserie, die es mindestens in Thüringen vom Zuspruch und der Brisanz her nicht ein zweites Mal gibt.

Bemerkenswert ist, dass beim kleinen Cup fünf Kopfballtore fielen. Das hat es womöglich in 29 Jahren Salza-Cup noch nie gegeben. Bedanken möchte sich der Turnierausrichter bei allen Sponsoren, Unterstützern sowie den Unparteiischen Thomas Stimpel, Chris Trautvetter und Patrick Stöber, welche das Turnier solide über die Bühne brachten.

Markus Fromm
Autor: red

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