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Fr, 17:00 Uhr
20.12.2024
Sonntagsfrage:

Vier-Fraktionen-Bundestag nicht ausgeschlossen

Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD) Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD) Nach dem Misstrauensvotum im Bundestag ist der Weg für die Ende Februar geplante Neuwahl faktisch frei. Eine Bundestagswahl zum jetzigen Zeitpunkt würde die politischen Kräfteverhältnisse in Berlin deutlich verändern. Weitere Einzelheiten zum Deutschlandtrend der ARD mit dem bekannten Klick...

Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD) Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD)
Die Union wäre mit 33 Prozent klar stärkste Partei vor der AfD, die mit 19 Prozent rechnen könnte. SPD und Grüne lägen mit 14 Prozent gleichauf. Zugleich wäre ein Bundestag mit vier Fraktionen wie zuletzt nach der Bundestagswahl 2013 nicht ausgeschlossen: Die Linken-Abspaltung BSW kämpft mit derzeit 5 Prozent momentan um den Parlamentseinzug, FDP und Linke würden mit je 3 Prozent an der Mandatsschwelle scheitern.

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Im Vergleich zum letzten ARD-DeutschlandTREND vom Monatsbeginn liegen Union und AfD wieder etwas besser (jeweils +1), SPD (-2) und FDP (-1) dagegen schwächer. Grüne und Linke verharren auf ihren zuletzt erhobenen Niveaus.

Wunsch nach unionsgeführter Bundesregierung, Schwarz-Rot zieht noch am ehesten
Bei einem Wahlausgang gemäß der Sonntagsfrage läge der Regierungsauftrag in der Hand der CDU/CSU. Ein Regierungswechsel zugunsten der Union entspräche dem Wunsch jedes dritten Wahlberechtigten und damit etwas weniger als zuletzt. 15 Prozent unterstützen eine SPD-geführte Bundesregierung. Eine Regierung unter AfD-Führung favorisieren 13 Prozent, eine Grünen-geführte Regierung 10 Prozent.

Abgesehen von einer Zusammenarbeit mit der AfD blieben der CDU/CSU für die Regierungsbildung derzeit allein Mehrheitsbündnisse mit SPD oder Grünen. Damit kämen Partner zusammen, die in ihren aktuellen Wahlprogrammen deutlich unterschiedliche Positionen vertreten. Entsprechend groß sind die Zweifel der Wahlberechtigten, dass unter diesen Voraussetzungen eine stabile Regierungsbildung gelingen kann.

Bei den präferierten Koalitionsmodellen im Falle eines Unions-Sieges besteht unter den Bundesbürgern zugleich wenig Einigkeit. 29 Prozent favorisieren die SPD an der Seite der Union, 19 Prozent die Grünen, 15 Prozent die AfD. Die FDP kommt für 12 Prozent als Unions-Koalitionspartner infrage. In den Unions-Reihen selbst unterstützt ein gutes Drittel eine Rückkehr zu Schwarz-Rot, ein Viertel favorisiert Schwarz-Gelb, ein Sechstel Schwarz-Grün. Die AfD ist für nur 5 Prozent der Unionsanhänger Wunschpartner.

Merz ohne Vertrauensvorschuss
In der aktuellen bundespolitischen Stimmung profitiert die Union nicht zuletzt vom angeschlagenen Ansehen des Amtsinhabers, dessen erneute Kanzlerschaft momentan nur jeder Fünfte gutheißen würde. Auf einen deutlichen Vertrauensvorschuss kann allerdings auch der Unions-Herausforderer nicht setzen. 28 Prozent trauen dem CDU-Politiker zu, ein guter Kanzler zu sein, 60 Prozent haben Zweifel. In Robert Habeck sehen 27 Prozent einen guten Kanzler, Alice Weidel gilt bei 17 Prozent als potenziell gute Regierungschefin.

Unverändert große Sorgen bezüglich des Ukraine-Krieges
Auf der Problemagenda der Bundesbürger stehen aktuell neben Wirtschaftsfragen die Migration und die außenpolitische Gesamtsituation weit oben. In Fragen der Zuwanderung zeigt sich jeder Zweite besorgt über den Zuzug von Fremden, sechs von zehn über einen zu starken Einfluss des Islam. Unverändert groß ist die Sorge der Bundesbürger über ein Hineinziehen Deutschlands in den Ukraine-Krieg wie über mögliche Angriffspläne Russlands gegenüber weiteren Nachbarstaaten.

Die Haltung der Deutschen zu Einzelaspekten des Ukraine-Krieges ist dabei weitgehend stabil. Dem Vorwurf eines zu geringen deutschen Engagements bei Waffenlieferungen an die Ukraine folgt eine Mehrheit der Bundesbürger weiterhin nicht. Zugleich wird die Entscheidung über die Aufnahme von Verhandlungen mit Russland nach wie vor in erster Linie bei der Ukraine gesehen. Allerdings wächst die Zahl derer, die eine Abtretung ukrainischer Gebiete für eine Beendigung des Krieges als notwendig ansehen, deutlich.
Autor: psg

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Kommentare
free Gigi
20.12.2024, 17:13 Uhr
Ampel ade
aber was dann kommt, dürfte genauso gruselig werden....
Leser X
20.12.2024, 17:55 Uhr
free gigi...
Sehe ich auch so. Ich habe das Gefühl, Deutschland durchlebt eine politische Winterdepression ohne Licht am Ende des Tunnels. Was für eine Wahl. Das erinnert irgendwie an Amerika.
Hohensteiner2020
20.12.2024, 19:42 Uhr
unglaublich
es geht 60 Prozent der Bevölkerung leider immer noch zu gut - anders kann man diesen Zuspruch für CDU, SPD und Grüne nicht erklären.
Merkt denn keiner, dass die Wirtschaft gerade total den Bach runter geht.
Die AFD ist die einzige noch verbliebene Chance, dass Deutschland überhaupt noch zu retten ist.
Sofortige Abschaffung der sinnlosen CO2 Steuer wäre da ein Anfang!!!
Strandläufer
20.12.2024, 20:04 Uhr
Free gigi
Mittlerweile ist irgendwie alles gruselig geworden. Die Meinungen des Volkes zählen nicht, die Nöte und Ängste auch nicht. Der Eid ist so überflüssig. Seitdem man sich noch nicht mal mehr an Wahlversprechen halten muss ist alles nur noch traurige Realsatire die uns teuer zu stehen kommt. Der alte Kanzler erinnert sich nicht an seine Vergehen, der mutmaßliche Neue ist kein deut besser.
Wir können auch eine Koalition bilden: alle Parteien gegen die AfD. :-)
grobschmied56
20.12.2024, 21:30 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
nur_mal_so
21.12.2024, 08:36 Uhr
Die Meinung der Bevölkerung zählt nicht?
Ich glaube, die Umfrage zeigt doch, was die Meinung der Bevölkerung ist.
Dass die AfD nicht die stärkste Kraft ist und wird, ist augenscheinlich Meinung und Wunsch der Bevölkerung.

Wie AfD-Anhänger darauf reagieren ist symptomatisch (wie auch ein AfD-Poliziker es selbst einmal ausdrückte: "je schlechter es Deutschland geht, desto besser für die AfD"): es wird tatsächlich von Kommentatoren beklagt, dass es den Deutschen "leider" zu gut ginge.
Also, ich bin froh, dass es den Deutschen gut geht, ich bin aber auch nicht AfD-Zielgruppe.
geloescht.20250302
21.12.2024, 10:15 Uhr
Wem geht es zu gut?
Vielleicht so genannten Influencern und "Promis" des Trash- und Schlager-TV, den "Gesichtern" des ÖR und Privatfernsehens und natürlich vergesslichen Politikern in abgehoben Sphären, die meinen, dass eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel um 2 Prozent gleich den Zulauf zur Tafel halbiert?

Leser X, wir waren bisher selten einer Meinung, aber Ihr derzeitiger politischer Fatalismus/Nihilismus tangiert mich positiv und ich habe nicht vergessen, dass Sie vor einigen Monaten unter all den Bashern meines Fotos einer Wolkenformation den einzigen positiven Kommentar dazu verfassten.
Franz Haarkamm
21.12.2024, 11:40 Uhr
Wem geht es noch zu gut?
Oder Gegenfrage: Wem geht es wirklich schlecht? Ich bin skeptisch geworden, gegenüber Leuten, die solche Aussagen treffen! Am Anfang, als dieser Spruch aufkam war ich ja noch geneigt, zu glauben, daß es den Menschen künftig sehr viel schlechter gehen könnte. Aber konkretes Beispiel: Wir haben solche Sätze ja oft genung von der LkW-fahrenden Ikone der Montagsspaziergänge gehört. Dann habe ich mir seinen Facebookaccount angesehen. Bilder vom großzügigen Pool hinter seinem Haus (die Befüllung war wohl kein finanziielles Problem); im Sommer: Lachsfischen in Norwegen; im Herbst: Urlaub am Meer! Ach, wenn es nur allen so schlecht ginge, wie diesem Herrn! Oder anders ausgedrückt: Ihm würde ich persönlich nicht einmal mehr glauben, wenn er mir um 11.55 Uhr sagen würde, daß es in 5 Minuten Mittag ist! Von daher bin ich bei solchen Aussagen skeptisch und bitte alle, die sie hier tätigen um Belege! Wem geht es tatsächlich schlecht`? Wer muss unter der Brücke schlafen, weil er seine Heizkosten nicht bezahlen konnte? etc.
Und nein, @tannhäuser es sind nicht nur die Promis und Influenza, denen es noch gut geht. Ich hatte neulich einmal das Vergnügen, früh um 9.30 Uhr, durch die Südharzgalerie zu gehen. Und der Gastronomiebereich war voll mit Rentnern, die frühstückten. Da kam mir komischerweise der Gedanke: Wer es sich noch leisten kann, auswärts zu frühstücken, dem muss es wirklich schlecht gehen! Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich gönne ihnen das von Herzen, aber ich habe ein Problem, wenn diese Leute jammern.
Eckart von Hirschhausen scheint mir mit seiner These Recht zu haben, daß die Deutschen ein besonderes Teil im Hirn haben: Den Jammerlappen!
0Bock
21.12.2024, 12:06 Uhr
Kann mich Hohensteiner2020 nur anschließen...
wobei es der AfD ohne Höcke und seinem Spektrum deutlich besser gehen würde.
Wer jetzt noch Altparteien wählt braucht sich nicht zu wundern wenn noch Schlimmeres als zuletzt in Magdeburg passiert!!!
nur_mal_so
21.12.2024, 14:51 Uhr
Lieber tannhäuser, als offensichtlich selbst Armutsbetroffener
erklären Sie doch mal kurz, was genau Ihnen im letzten Jahr tatsächlich weggenommen wurde. Tatsächlich, nicht gefühlt.
geloescht.20250302
21.12.2024, 17:06 Uhr
Lieber(s) nur_mal_so...
Ich bin bin weder real noch gefühlt armutsbetroffen.

Auf welchen Kommentar meinerseits beziehen Sie sich?
geloescht.20250302
21.12.2024, 19:28 Uhr
Armutsbetroffener?
"Make my Day!" hätte Dirty Harry gesagt, nur_mal_so!

Ich renne jetzt noch schnell ins Vereinsgebäude von "Sondershausen ist Ukraine und Sichererer Hafen", um WLAN für meine Antwort an Ihren Vorwurf zu ersolidarisieren.
diskobolos
21.12.2024, 20:58 Uhr
Warum so negativ, Hohensteiner?
„Es geht 60 Prozent der Bevölkerung leider immer noch zu gut - anders kann man diesen Zuspruch für CDU, SPD und Grüne nicht erklären.“ (Zitat)
Ich denke, dass es mindestens 80 Prozent der deutschen Bevölkerung gut oder sehr gut geht. Das entspricht nämlich den Selbsteinschätzungen bei entsprechenden Umfragen.
Und für die übrigen würde es durch eine Regierung mit AFD sicherlich nicht besser. Dann würden nämlich staatliche Sozialleistungen eher abgebaut!

Wozu Steuern nötig sind haben Sie, haben Sie anscheinend noch nicht wirklich verstanden. Was Sie vermutlich nicht davon abhält, staatliche Leistungen in Anspruch zu nehmen.
CO2-Steuern halte ich persönlich für wesentlich sinnvoller als z. B. Brotsteuern. Erstere können nämlich dazu beitragen, sparsam mit fossilen Brennstoffen umzugehen, gut für Umwelt und Klima.

„Merkt denn keiner, dass die Wirtschaft gerade total den Bach runter geht.“
Das ist doch eher der Wunsch einer bestimmten Partei. Die BIP-Zahlen geben das jedenfalls so nicht her. Es ist eher +/- Null. Die Aktienkurse und die Steuereinnahmen etwa sind auf Rekordniveau.

Wahr ist aber, dass D in den letzten Jahrzehnten vieles versäumt hat: Digitalisierung, frühere Umstellung der Energiewirtschaft, größere Ausgaben für Forschung und Bildung, vor allem die rechtzeitige Umstellung der Autoindustrie auf moderne Technik, eine Reform des Rentensystems in den „fetten“ Jahren u.v.m
grobschmied56
22.12.2024, 02:47 Uhr
Viel zu gut geht es Polit-Darstellern...
... die uns ständig erklären, wie wir zu denken, zu reden, zu essen, uns fortzubewegen, zu heizen und summa zu leben haben.

Ein Aha-Erlebnis hatten vor Kurzem einige Sekten-Anhänger, als die GROSSE VORSITZENDE öffentlich erklärte:
Zitat:
'Lang: Habe Unsinn geredet
Mit Blick auf Termine wie Pressekonferenzen mit den ehemaligen Koalitionspartnern SPD und FDP sagte Lang, man gehe raus und habe das Gefühl „das ist jetzt ein Battle, wer am meisten sozusagen rausgetragen hat am Ende. Und dann fängt man an, Mist für Gold zu verkaufen, und so einen Unsinn zu reden, wie ich es da geredet habe“.
Zitat Ende.
Quelle: Rheinische Post online 17.12.2024

Späte Einsicht.
Aber immerhin zeigt Frau Ricarda Lang da so etwas wie Einsicht.
Andere Kleindarsteller unserer politischen Elite denken gar nicht dran und halten sich an Gedöns von Gestern und Vorgestern fest.

Hoffentlich werden bei der nächsten Wahl all die Kaufleute, die uns das 'Glück verkaufen' wollen mal richtig kalt abgeduscht...
geloescht.20250302
22.12.2024, 09:18 Uhr
Bin ich in der Twilight Zone gelandet?
Jetzt muss ich mich auch noch befleissigt fühlen, Herrn Hasrkamm zuzustimmen. Und lieber Franz, ich kann zum auswärtigen teuren Rentnerkaffeetrinken noch einen draufsetzen:

Mit dem Auto zum Einkaufen fahren und dann den Rollator zum Missbrauch als Einkaufswagen aus dem Kofferraum holen und bei der Rückkehr ins Betreute Wohnen nach der Schwester zwecks Hochschleppen der teuer eingekauften Artikel klingeln.

Ich nehme niemanden in Schutz, der es nicht verdient hat. Schaumschläger und Altersgebrechen vortäuschende Simulanten schon gar nicht!
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