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Do, 15:52 Uhr
19.12.2024
Migration:

Rund 4,8 Millionen Zuwanderer im erwerbsfähigen Alter

Laut einer neuen Bevölkerungsprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wandern bis 2040 rund 4,8 Millionen Personen im erwerbsfähigen Alter nach Deutschland ein. Das stärkt insbesondere den deutschen Arbeitsmarkt...


Nach IW-Berechnungen dürften bis zum Jahr 2040 rund 4,8 Millionen Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 66 Jahren nach Deutschland einwandern. Ohne diese Zuwanderer würde die Bevölkerung in dieser Altersgruppe im selben Zeitraum um fast 14 Prozent zurückgehen – mit ihnen nur um gut sechs Prozent.

Migration stärkt den deutschen Arbeitsmarkt
Jahrzehntelang hat der deutsche Arbeitsmarkt von den geburtenstarken Jahrgängen der Babyboomer – geboren zwischen 1954 und 1969 – profitiert. Nun erreichen die Babyboomer langsam das Rentenalter und scheiden nach und nach aus dem Arbeitsleben aus.

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Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in Zukunft daher kleiner, denn die Babyboomer hinterlassen eine Lücke. Die 4,8 Millionen Zuwanderer könnten diese zumindest potenziell verkleinern und die negativen Folgen des Fachkräftemangels abschwächen.

Die Politik muss Zuwanderung stärker fördern
Damit in den kommenden Jahren genügend qualifizierte Personen im erwerbsfähigen Alter nach Deutschland einwandern und produktiv arbeiten, muss Deutschland als Einwanderungsland noch attraktiver werden. „Dabei geht es nicht nur darum, die Zuwanderung zu fördern, sondern auch die Fachkräfte aus dem Ausland langfristig im Land zu halten“, sagt Migrationsexperte Wido Geis-Thöne. Ohne diese müssten die Steuern und Abgaben deutlich erhöht oder die staatlichen Leistungen gesenkt werden. Nur so könne die Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte erhalten bleiben.

Zur Methodik: Die Annahmen zur Migration sind in der IW-Bevölkerungsprognose mittels eines stochastischen Modells aus den Entwicklungen der Vergangenheit abgeleitet worden, womit sich der nach aktuellem Stand plausibelste Wert ergibt.

Die komplette Studie finden Sie hier .
Autor: psg

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Kommentare
Kitty Kat
19.12.2024, 17:25 Uhr
Märchenbuch auf und los geht's
Man sieht ja jetzt schon, wie sich die jungen migrierten Fachkräfte um die Arbeit reißen. Schon allein erstmal der run auf die Möglichkeiten zum erlernen der deutschen Sprache ist unglaublich. Märchenbuch zu.
Lautaro
19.12.2024, 17:46 Uhr
Glauben sie mir Herr Greiner..... !
Gegen Pflegekräfte....oder sonstige Fachkräfte aus dem Orient hat wirklich nur ein rassistischer Hirni etwas einzuwenden.
Aber....die WELT schreibt...
Fast die Hälfte der Bürgergeld-Bezieher sind Ausländer !!!!!
Damit werden Menschen, welche 30-40 Jahre hier in Deutschland gearbeitet haben und von ihren Firmen "freigestellt" wurden..... in die gleiche Bürgergeld-Kategorie geschoben !
Das ist die Schande, denn als älterer Arbeiter kenne ich einige von denen ! :-(
free Gigi
19.12.2024, 17:51 Uhr
Migration
die Nachteile überwiegen bei weiten die Vorteile!
98maschr
19.12.2024, 22:04 Uhr
Keine Ahnung die Mieze
Hier in Nordhausen wartet man mitunter über 12 Monate auf einen Platz in einem Integrationskurs. Dieser muss natürlich in Präsenzform sein und er hält vom Arbeiten ab. D.h. es werden in den meisten Fällen Sozialleistungen benötigt, nur von einem Nebenjob lässt es sich schlecht leben.
Dazu noch die vollkommen überforderte Ausländerbehörde, die bei der Bearbeitung von Anträgen nicht nachkommt und teils auch fachlich nicht auf der Höhe ist.
Eine schnelle Integration ist durch dieses antiquierte System schlichtweg unmöglich und alle Beteiligten sind frustriert.
altmeister
19.12.2024, 22:12 Uhr
Interessant wäre
... eine Aufstellung, wieviel Arbeitskräfte direkt und indirekt mit der Betreuung im umfänfglichen Rahmen im Zusammenhang mit den Zuwanderern gebunden sind! Schon jetzt, mit den in Deutschland vorhandenen.
Das beinhaltet u.a. Mitarbeiter in Behörden, Ämtern und Verwaltungen, Sicherheitsdiensten, Lehrkräfte, Betreuer, Sozialarbeiter, Gesundheitswesen und Krankenkassen, Kindergärten und Schulen, Polizei und Justiz u.s.w. Dies ist noch lange keine vollständige Aufstellung, hängen ja nachfolgend z. B. viele Dienstleister und Händler mit an dieser Kette.
Dazu noch die dadurch entstandenen Kosten transparent offenlegen.
Mit den ermittelten Zahlen wäre eine offene Diskussion zu diesem Thema möglich und notwendig.
Leider werden diese Zahlen wohl nicht auf den Tisch kommen, verdienen doch Einige ganz gut durch die vorhandene Konstellation.
Wie schon von Anderen angesprochen, ist eine qualitativ ausgewählte, bedarfsgerechte Zuwanderung definitiv zu befürworten.
Davon sind wir aber sehr weit entfernt.
Dass der demografische Wandel kommt, war kein plötzlich auftretendes Ereignis, das war punktgenau vorherzusehen. Jedoch wurde dieser im Denken und Handeln, egal welcher Regierung, nie berücksichtigt.
Mit einer sinnvollen Umstrukturierung der Wirtschaft, unter Nutzung aller Möglichkeiten, auch der Digitalisierung, wäre eine Zuwanderung nicht einmal nötig und selbst das Rentensystem stabil geblieben.
Übrigens, warum werden nicht erst einmal Arbeitskräfte aus den EU-Mitgliedsländern angeworben, hier sind rund 13 Millionen ohne Arbeit (Quelle: Statistisches Bundesamt)?
grobschmied56
19.12.2024, 23:32 Uhr
Man sollte einfach mal etwas ganz ...
... und gar Abwegiges tun und über den Zaun schauen.
Da sieht man Ungeheuerliches!
In Dänemark z.B. sind doppelt so viele Ukrainer in Lohn und Arbeit wie in D.

Werden die von brutalen rechten Schlägertrupps in Zwangsarbeitslagern gefangen gehalten und drangsaliert?

Mitnichten. Dort regieren Sozialdemokraten unter Mette Frederiksen (einer Frau!) - und die sind anscheinend mindestens einmal mehr richtig abgebogen als ihr deutsches Pendant SPD.
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