Sa, 21:20 Uhr
07.12.2024
Imposante Aufholjagd beim Spitzenreiter
FSV Preußen dicht dran am Punkt
Mit dünner Besetzung fuhr der FSV Preußen zum letzten Spiel des Jahres beim Spitzenreiter in Heiligenstadt. Dieser sah zur Halbzeit eigentlich schon wie der klare Sieger aus, musste aber zum Schluss zittern, denn Bad Langensalzas Team bäumte sich auf und kam beinahe noch zum Ausgleich...
Bei der Elf von Trainer Thomas Wirth fehlte die komplette Innenverteidigung, so dass in der Hinsicht einigermaßen improvisiert werden musste und im Sturm tauchte plötzlich Martin Fiß im Preußen-Dress auf, was den Gastgeber verunsichern sollte. Bei Heiligenstadt stand Ex-Profi Schnellhardt urlaubsbedingt nicht zur Verfügung, weshalb sich die Mannschaft der Gäste durchaus etwas ausrechnete.
Zunächst kamen die Hausherren aber besser ins Spiel und hatten mit einem gefährlichen Schuss und einem Kopfball erste Gelegenheiten. Für die schwarz-weißen Farben hätte Marius Prager auf der anderen Seite die Führung erzielen können. Per Steilpass von der Mittellinie in die Spitze geschickt, setzte er die Kugel am Pfosten vorbei. Eine Führung wäre für Preußen natürlich Gold wert gewesen, stattdessen klingelte es binnen einer Viertelstunde hinten dreimal.
Eigentlich hatten sich die Rosenstädter Jungs vorgenommen, keine einfachen Gegentreffer zu kassieren. Das klappte aber nicht, denn beim 1:0 legte der Gast den Ball mit einem zu kurz geratenen Rückpass in den Lauf von Vogt, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ, Julien Patzer umkurvte und flach einschob. Kurz darauf stand Wilhelm nach einer Ecke frei und konnte ungestört zum 2:0 einköpfen. Und es kam vor der Pause noch knüppeldick für den FSVP. Eine leichte Berührung im Strafraum sah Schiedsrichter Bräuer als Foul und zeigte auf den Punkt. Goalgetter Wolanski ließ sich nicht zweimal bitten und besorgte mit dem Halbzeitpfiff das dritte Tor.
Nach dem Pausentee wollte Preußens Team zumindest nicht untergehen, was Keeper Patzer mit der einen oder anderen Parade verhinderte. Irgendwann resignierten die Heiligenstädter und schalteten den einen oder anderen Gang zurück. Zudem schlich sich der Schlendrian ein, denn die Heimelf servierte den Gästen den vermeintlichen Ehrentreffer. Bei der Kopie des ersten Treffers des Tages, war dieses Mal Tom Seidel der Nutznießer für Bad Langensalzas Truppe, welche jetzt entsprechend Morgenluft witterte.
Die Preußen rackerten und warfen nun alles nach vorn und tatsächlich fiel der Anschlusstreffer. Nils Noak nahm das Leder volley aus 16 Metern und traf sehenswert zum 3:2. Jetzt bekamen es die Heimischen natürlich mit der Angst zu tun, während die auswärtige Formation alles oder nichts spielte. Dabei sprang ein Freistoß aus zentraler Position aus 20 Metern heraus, den Finn Harbauer über die Mauer zirkelte. Stankovic im Heiligenstädter Tor pflückte die Kugel aber aus dem Winkel.
Trotzdem probierten es die FSV-Kicker weiter, welche mit Tobi Eichentopf und Thorben Biniok gleich zwei Debütanten eingewechselt hatten. Die junge Garde fügte sich sehr gut ein und versuchte in den sieben Extraminuten irgendwie den Ausgleich zu erzwingen. Dieser lag zwar in der Luft, aber der SCH wehrte sich nach Leibeskräften. In der letzten Aktion ging Biniok nach einem Tritt zu Boden und der Schiedsrichter pfiff auch, allerdings keinen Elfmeter sondern das Spiel ab.
Demensprechend stürmten alle Preußen auf den Mann mit der Pfeife zu, welcher im Tumult wild mit der gelben und roten Karte wedelte und am Ende selber nicht mehr wusste, wen er bestraft hatte. Doch alle Aufregung half nichts, die Punkte blieben in Heiligenstadt. Trotzdem kann der FSV Preußen erhobenen Hauptes auf einem einstelligen Tabellenplatz in die Winterpause gehen.
Tore: 1:0 Vogt (30.), 2:0 Wilhelm (35.), 3:0 Wolanski (Foulelfmeter/45.+1), 3:1 Seidel (71.), 3:2 Noak (87.)
Zuschauer: 285
FSV Preußen: Patzer, Engel, Rösener, Pawlak, Gulov (65. Harbauer), Linz, Seidel (77. Biniok), Noak, Prager (57. Schaffel), Reinhold (73. Eichentopf), Fiß
Markus Fromm
Autor: redBei der Elf von Trainer Thomas Wirth fehlte die komplette Innenverteidigung, so dass in der Hinsicht einigermaßen improvisiert werden musste und im Sturm tauchte plötzlich Martin Fiß im Preußen-Dress auf, was den Gastgeber verunsichern sollte. Bei Heiligenstadt stand Ex-Profi Schnellhardt urlaubsbedingt nicht zur Verfügung, weshalb sich die Mannschaft der Gäste durchaus etwas ausrechnete.
Zunächst kamen die Hausherren aber besser ins Spiel und hatten mit einem gefährlichen Schuss und einem Kopfball erste Gelegenheiten. Für die schwarz-weißen Farben hätte Marius Prager auf der anderen Seite die Führung erzielen können. Per Steilpass von der Mittellinie in die Spitze geschickt, setzte er die Kugel am Pfosten vorbei. Eine Führung wäre für Preußen natürlich Gold wert gewesen, stattdessen klingelte es binnen einer Viertelstunde hinten dreimal.
Eigentlich hatten sich die Rosenstädter Jungs vorgenommen, keine einfachen Gegentreffer zu kassieren. Das klappte aber nicht, denn beim 1:0 legte der Gast den Ball mit einem zu kurz geratenen Rückpass in den Lauf von Vogt, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ, Julien Patzer umkurvte und flach einschob. Kurz darauf stand Wilhelm nach einer Ecke frei und konnte ungestört zum 2:0 einköpfen. Und es kam vor der Pause noch knüppeldick für den FSVP. Eine leichte Berührung im Strafraum sah Schiedsrichter Bräuer als Foul und zeigte auf den Punkt. Goalgetter Wolanski ließ sich nicht zweimal bitten und besorgte mit dem Halbzeitpfiff das dritte Tor.
Nach dem Pausentee wollte Preußens Team zumindest nicht untergehen, was Keeper Patzer mit der einen oder anderen Parade verhinderte. Irgendwann resignierten die Heiligenstädter und schalteten den einen oder anderen Gang zurück. Zudem schlich sich der Schlendrian ein, denn die Heimelf servierte den Gästen den vermeintlichen Ehrentreffer. Bei der Kopie des ersten Treffers des Tages, war dieses Mal Tom Seidel der Nutznießer für Bad Langensalzas Truppe, welche jetzt entsprechend Morgenluft witterte.
Die Preußen rackerten und warfen nun alles nach vorn und tatsächlich fiel der Anschlusstreffer. Nils Noak nahm das Leder volley aus 16 Metern und traf sehenswert zum 3:2. Jetzt bekamen es die Heimischen natürlich mit der Angst zu tun, während die auswärtige Formation alles oder nichts spielte. Dabei sprang ein Freistoß aus zentraler Position aus 20 Metern heraus, den Finn Harbauer über die Mauer zirkelte. Stankovic im Heiligenstädter Tor pflückte die Kugel aber aus dem Winkel.
Trotzdem probierten es die FSV-Kicker weiter, welche mit Tobi Eichentopf und Thorben Biniok gleich zwei Debütanten eingewechselt hatten. Die junge Garde fügte sich sehr gut ein und versuchte in den sieben Extraminuten irgendwie den Ausgleich zu erzwingen. Dieser lag zwar in der Luft, aber der SCH wehrte sich nach Leibeskräften. In der letzten Aktion ging Biniok nach einem Tritt zu Boden und der Schiedsrichter pfiff auch, allerdings keinen Elfmeter sondern das Spiel ab.
Demensprechend stürmten alle Preußen auf den Mann mit der Pfeife zu, welcher im Tumult wild mit der gelben und roten Karte wedelte und am Ende selber nicht mehr wusste, wen er bestraft hatte. Doch alle Aufregung half nichts, die Punkte blieben in Heiligenstadt. Trotzdem kann der FSV Preußen erhobenen Hauptes auf einem einstelligen Tabellenplatz in die Winterpause gehen.
Tore: 1:0 Vogt (30.), 2:0 Wilhelm (35.), 3:0 Wolanski (Foulelfmeter/45.+1), 3:1 Seidel (71.), 3:2 Noak (87.)
Zuschauer: 285
FSV Preußen: Patzer, Engel, Rösener, Pawlak, Gulov (65. Harbauer), Linz, Seidel (77. Biniok), Noak, Prager (57. Schaffel), Reinhold (73. Eichentopf), Fiß
Markus Fromm
