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Mi, 08:40 Uhr
04.12.2024
Ein Portrait zum Tag des Ehrenamtes 2024

Im Dienst von Kirche und Gemeinschaft

Jens Ritter ist salopp gesagt, der Chef des Kirchenparlaments des Kirchenkreises Mühlhausen. Die korrekte Bezeichnung ist: Präses der Kreissynode. Damit hat er das höchste kirchenleitende Ehrenamt in diesem Bereich inne...

Aufgewachsen in Lindewerra lebt er seit 2012 in Niederorschel, ist Schulleiter am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich in Mühlhausen, verheiratet und stolzer Vater von drei Töchtern. „Meine Drei sind `echte Fans von Präses Jens´ und freuen sich, mich ab und zu mal in der Zeitung zu entdecken“, schmunzelt er.

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Mit der Taufe 1971 begann sein Weg in die kirchliche Gemeinschaft, klassisch gefolgt von Christenlehreunterricht, Konfirmandenzeit und Gemeindekontakt während des Studiums. „Mein erstes offizielles Amt führte mich in den Gemeindekirchenrat des Kirchspiels Wahlhausen, wo ich bis 2013 den Vorsitz innehatte“, erzählt Jens Ritter.

Jens Ritter (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz) Jens Ritter (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz)
Nach dem tragischen Tod von Präses Wolf von Marschall wurde er angefragt und 2014 zum Präses der Kreissynode gewählt. „Ein Amt, das er mit großem Engagement nun in der zweiten Legislaturperiode ausübt“, berichtet Superintendent Christian Beuchel. Und ein Amt, das den Familienvater ganzjährig beschäftigt. „Präses zu sein, heißt eben doch nicht nur zwei Synodentagungen im Jahr vorzubereiten, sondern den Kirchenkreis permanent zu repräsentieren und Mitglied diverser kirchlicher Gremien zu sein“, erklärt Ritter mit Blick auf den Terminkalender.

Die Herausforderungen, die damit einhergehen, sind vielfältig. „Ich musste zuerst erkennen, dass es sich um ein öffentliches Amt handelt, dem große Aufmerksamkeit entgegengebracht wird“, blickt er zurück. Die Verantwortung gegenüber den Gemeinden, die Komplexität kirchlicher Strukturen und die hohen Erwartungen seien Aspekte, die ihn immer wieder fordern. Dass er bei all dem viele Unterstützer an seiner Seite weiß, hilft ihm sehr.

Spricht man ihn auf die anstehende Kirchenkreisfusion an, hört man, dass er sie als Chance sieht, die Zukunft der kirchlichen Gemeinschaft aktiv mitzugestalten und die Stärken seines Kirchenkreises einzubringen.
Neben seinem Amt als Präses ist Jens Ritter auch Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Diese Position erlaubt es ihm, die Perspektiven seines ländlich geprägten Kirchenkreises in die Landeskirche einzubringen.

„Ehrenamtliches Engagement ist in der Kirche unverzichtbar. Unsere Gesellschaft braucht gerade jetzt mehr denn je Menschen, die für christliche Werte einstehen“, betont Ritter. Trotz der zahlreichen Verpflichtungen und der Zeit, die er einbringt, schöpfe er aus seinen Begegnungen und Erfahrungen mehr Energie, als er hineinsteckt, erklärt Jens Ritter nachdrücklich. „Die Freude am Mittun in einer christlichen Gemeinschaft, ist mit Geld nicht zu bezahlen“, bekräftigt der Präses abschließend.
Autor: red

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