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Mo, 10:42 Uhr
08.04.2024
Ein Blick in die Statistik

Inflationsrate in Thüringen im März 2,0 Prozent

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 Prozent. Im Vergleich zum Monat Februar stiegen die Preise um durchschnittlich 0,4 Prozentů

Der Verbraucherpreisindex erreichte einen Indexstand von 119,6 (Basis 2020=100). Die Jahresteuerungsrate sank von 2,5 Prozent im Februar auf 2,0 Prozent im März. Damit setzte sich der Trend einer abflauenden Teuerung aus dem Jahr 2023 weiter fort.

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Die Energiepreise (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,8 Prozent. Wie in den Monaten zuvor war in diesem Bereich weiterhin die stärkste Senkung zum Vorjahresmonat bei Heizöl, einschließlich Betriebskosten (-9,6 Prozent) zu beobachten. Gaspreise, einschließlich Betriebskosten gaben im Jahresvergleich zum Vorjahresmonat leicht nach (-0,2 Prozent). Die Fernwärmepreise stiegen geringfügig um 0,2 Prozent. Ebenso erhöhten sich die Preise für feste Brennstoffe im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 0,5 Prozent leicht. Die Kraftstoffpreise (Kraft- und Schmierstoffe für Fahrzeuge) veränderten sich im März im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich (-0,1 Prozent). Preissteigerungen von 7,0 Prozent wurden bei den Wohnungsnebenkosten beobachtet. Hierfür sind steigende Gebühren für die Müllabfuhr (+11,7 Prozent), für die Abwasserentsorgung (5,0 Prozent) sowie für die Wasserversorgung (+2,2 Prozent) verantwortlich.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sanken im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr leicht (-0,7 Prozent). Nur bei einzelnen Produkten wurden auffällige Preisentwicklungen festgestellt. So stiegen die Preise für Olivenöl durchschnittlich um 54,8 Prozent, die Preise für Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Ähnliches dagegen sanken um 26 Prozent. Inflationstreibend sind, wie auch in den Monaten zuvor, alkoholische Getränke und Tabakwaren. Hier wurde eine durchschnittliche Preiserhöhung von 5,8 Prozent beobachtet.

Zum Vormonat Februar erhöhten sich die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,4 Prozent. Gemüse kostete im Durchschnitt 2,2 Prozent weniger als im Vormonat. Dabei wurden für einzelne Gemüsesorten besonders starke Preisrückgänge beobachtet, wie Blumenkohl (-19,1 Prozent), Zucchini (-18,0 Prozent) oder Tomaten (-15,3 Prozent). Saisonbedingte Preiserhöhungen waren im Bekleidungs- und Schuhbereich (+2,0 Prozent) zu sehen. Diese Preisentwicklungen lassen sich u. a. auf höhere Preise für einzelne Produkte im Damen-, Herren- sowie Kinderbereich zurückführen. Der Saisonwechsel von Winter- auf Sommerware ist noch nicht abgeschlossen.
Autor: red

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