eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
So, 16:20 Uhr
26.12.2021
Verbaucherzentrale

Mehrheit für zügigen Umstieg auf saubere Energie

Die Mehrheit der Verbraucher unterstützt einen schnelleren Umstieg von fossilen auf saubere Energien, wünscht sich aber eine fairere und sozialere Aufteilung der Kosten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Hopp im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) hervor...

„Die Verbraucher wollen mehr Tempo bei der Energiewende, und sie wollen eine faire Aufteilung der Energiepreise zwischen privaten Haushalten und der Industrie sowie zwischen Mieter und Vermieter“, sagt vzbv-Energieexperte Thomas Engelke. „Das ist eine Steilvorlage an die neue Bundesregierung, die Energiewende deutlich stärker an den Verbraucher auszurichten. Klimaschutz ist die Schlüsselaufgabe des Jahrhunderts, wird aber nur gelingen, wenn die Politik die Interessen der Verbraucher auch wirklich berücksichtigt.“

Anzeige symplr (1)
Die Energiewende dauert zu lange
Laut Umfrage finden 73 Prozent der Verbraucher das Ziel der Energiewende völlig richtig oder eher richtig. Dagegen sind nur 21 Prozent mit dem Ausbautempo sehr zufrieden oder eher zufrieden. Das ist ein klares Signal an die Bundesregierung, schneller aus den fossilen Energien auszusteigen und den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die gesamte Energiewende zu forcieren.

Lasten der Finanzierung ungleich verteilt
Die Umfrage zeigt zudem, dass 75 Prozent der Verbraucher wollen, dass Befreiungen der Industrie von Umlagen, Abgaben, Entgelten und Steuern abgeschafft oder aus Steuermitteln bezahlt werden sollen, anstatt zusätzlich von den privaten Haushalten und der kleineren Unternehmen geschultert werden müssen.

Auch bei der Verteilung der Kosten der CO2-Bepreisung von Heizöl oder Erdgas soll sich etwas ändern: 43 Prozent der Verbraucher sprechen sich für eine hälftige Aufteilung des Kosten zwischen Mieter und Vermieter aus, 30 Prozent sind dafür, dass die Vermieter die CO2-Bepreisung in voller Höhe zahlen.

56 Prozent der Verbraucher sprechen sich dafür aus, dass private Haushalte in der Nähe von Windkraft- und Solarfreiflächenanlagen kostengünstige Bürgerstromtarife erhalten. 17 Prozent sprechen sich alternativ für Zahlungen an die Kommunen aus, nur 10 Prozent sind gegen Bürgerstromtarife. Im Koalitionsvertrag fehlen bislang Maßnahmen für kostengünstige Bürgerstromtarife für die ortsansässigen Verbraucher.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Bebo
26.12.2021, 18:57 Uhr
Statistiken
Wie heißt es so schön: "Glaube nur der Statistik, die du selbst gef..."
Paul
26.12.2021, 20:08 Uhr
Saubere Energie???
Ich frage mich von was diese angeblichen 72% nachts träumen. Strom von Windmühlen oder Sonnenfeldern? Nun das mag reichen um ein paar Glühlampen in den Wohnungen leuchten zu lassen, aber der Großverbrauch durch Industrie-u.Wirtschaft wird sich dadurch wohl kaum decken lassen. Abgesehen von den vielen, vielen kleinverbrauchern an Strom die heut zu tage in fast allen Haushalten zu finden sind, die einen auch nicht unerheblichen Stromverbrauch in der Masse einnehmen. Und meist in den Haushalten die am lautesten nach sauberer Energie schreien, aber NICHTS dafür tun wollen.
Leite wacht endlich auf und seht die Realität. Wenn die Bundesregierung, die so nach Klimaschutz schreit, nicht ständig Atomstrom aus Polen, Frankreich ect,ect. teuer dazu kaufen würde, wären in Deutschland schon lange die Lichter aus. Die einzig saubere und zur Zeit verfügbare Energie ist und bleibt die Atomenrgie. Irgendwann vielleicht auch mal Wasserstoff oder sowas. Alles andere ist Hirnloses Geschwafel. Und die Energiekosten werden in Deutschland immer zugunsten der Industriebosse Festgelegt, weil der halbe Bundestag bei denen auf der Gehaltsliste steht, und die werden ihre dicken "Nebeneinnahmen" sicher nicht für uns gemeine Bürger aufgeben !!!
Echter-Nordhaeuser
26.12.2021, 20:58 Uhr
"Mogelpackung Energiewende"
Das einzige was mit der Energiewende bezweckt wird ist Vernichtung von Arbeitsplätzen und den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen nicht mehr und nicht weniger. Hier kommen doch manche vor lachen nicht in Schlaf.
Kobold2
26.12.2021, 21:19 Uhr
Was muss man
erst träumen oder einwerfen, das man meint Atomenergie wäre ein saubere Lösung...... Aber der lagert sicher ganz freiwillig den anfallenden Müll bei sich im Keller ein.
Alles jammert über die anstehenden Kosten, aber die wenigsten merken, das das die Lobby damit nur versucht am Status Quo festzuhalten, so daß wir wieder mal der Entwicklung hinterher hinken.
Trüffelschokolade
26.12.2021, 23:04 Uhr
Balancen
Schaut man sich den gesamten Produktionsprozess von Atomenergie an, wird umso deutlicher, dass Atomstrom weder billig noch sonderlich sauber ist. Was da an massiven Subventionen fließt und gefloßen ist, was da an Umweltschäden allein für die notwendigen Ressourcen zusammen kommt, übersteigt die Kosten anderer nachhaltiger Technologien bei weitem.

Gleichzeitig ist Deutschland seit fast 20 Jahren Nettoexporteur von Energie. Zuletzt hat Deutschland 2002 mehr Strom importiert als exportiert.
Leon08
27.12.2021, 04:52 Uhr
Statistiken
dieser Art, glauben mit Sicherheit nur Leute, die auch noch an den Weihnachtsmann glauben. Die Atomkraftwerke der heutigen Generation sind in Punkto Sicherheit und Sauberkeit mit denen früherer Jahre nie zu vergleichen. Und Gott sei Dank werden weltweit genug davon neu gebaut.....und auch in unmittelbarer Nähe zu Deutschland. Aber unsere Grünen Träumer , versuchen erstmal mit diesen Umweltverschandelnden Windrädern und Solarenergie über die Runden zu kommen. Zur Not kann man ja dann vom Nachbarn überteuerten Atomstrom dazu kaufen. Einfach nur noch lachhaft.
Kobold2
27.12.2021, 17:11 Uhr
Sauberer Werbekommentar
der Atomlobby. Sowas kann man nur schreiben, wenn die Kraftwerke weit weg stehen und der Müll weit weg, zwischengelagert wird. Das Müllproblem besteht immer noch auf unabsehbare Zeit, und der Erwärmung der Flüsse mit den negativen Auswirkungen auch.
Das man die Leistung in den zunehmenden Trockenphasen, wenig Niedrigwasser, drosseln muß, gehört schon länger zur Allgemeinbildung und nicht zu Weihnachtsmärchen.
Sauber ist definitiv anders.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)