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Fr, 11:02 Uhr
24.12.2021
Ein Blick in die Statistik

38 “Christkinder“ im Jahr 2020 in Thüringen geboren

Wie seit jeher überliefert, traten die Heiligen Drei Könige ihren Weg an, um dem am Heiligen Abend geborenen Jesus Geschenke zu überbringen. Ob sie auch im Jahr 2020 den 38 an den Weihnachtstagen in Thüringen Geborenen besondere Geschenke brachten, entzieht sich der Kenntnis des Thüringer Landesamtes für Statistik...

Sicher mitgeteilt werden kann jedoch, dass auch im Jahr 2020 wieder einmal viele Geburten an den drei Weihnachtsfeiertagen zu verzeichnen waren. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden am 24.12.2020 in Thüringen 38 „Christkinder“ geboren (21 Jungen und 17 Mädchen) und bescherten ihren Eltern ein besonderes Weihnachtsfest.

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Am 1. Weihnachtsfeiertag belief sich die Anzahl auf 19, davon 10 Jungen und 9 Mädchen, und am 2. Weihnachtsfeiertag auf 26 Babys (9 Jungen und 17 Mädchen). Folglich erblickten in Thüringen durchschnittlich an jedem der 3 Weihnachtsfeiertage rund 28 Kinder das Licht der Welt. Im gesamten Jahr 2020 wurden in Thüringen an einem Durchschnittstag 44 Babys geboren und somit 6 Lebendgeborene mehr als am Heiligen Abend des Jahres.

Nimmt man die jährlichen Geburtenzahlen noch genauer unter die Lupe, wird deutlich, dass die meisten Geburten am Heiligen Abend im Jahr 2007 mit 49 und die wenigsten Geburten im Jahr 2002 mit 23 Babys verzeichnet wurden. Des Weiteren lag die Geburtenanzahl 2020 an Heiligabend 4 Geburten über dem langjährigen Schnitt von 34 Geburten.
Autor: red

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Kommentare
Audio
24.12.2021, 14:11 Uhr
"Christkinder" - wie süß !
Ob die über Weihnachten geborenen 38 Kinder einmal "Christkinder" werden, wage ich zu bezweifeln. Nichts gegen die Kinder - ich wünsche allen viel Glück, Gesundheit und eine bessere Zukunft. Denn was dem Volk gerade in der Weihnachtszeit von den Medien (Presse, Fernsehen und Rundfunk) an heiligen Schmalz vermittelt wird, ist m.E. pure Heuchelei und kaum zu ertragen. Besonders ärgert mich das endlose "Christmas"- Gedudle amerikanischer Produktion. Haben wir nicht selbst genug schöne traditionsträchtige deutsche Weihnachtslieder ?? Und dann noch "biblische Ereignisse" wie die Story von den heiligen drei Königen.
Ich glaube kaum, dass sich in dieser Zeit brutalster Diktaturen drei reiche Herrscher auf den langen Weg gemacht hätten, um ein in einem stinkenden Schafstall geborenes Baby reichlich zu beschenken !
Deshalb, Leute, bleibt Realisten und seht alles, was im Namen der Christenlehre verbreitet und angepriesen wird, kritisch und gelassen, denn die Realität sieht anders aus !
Wie Bitte
24.12.2021, 17:50 Uhr
Und wer hält die biblischen Geschichten heute noch
für so wahr, dass er gewarnt werden muss, es nicht zu tun?
Mitternacht
24.12.2021, 21:58 Uhr
Mich wundert stets,
wie Menschen, die selbst den historischen Hintergrund aller christlichen Märchen, Geschichten und Lehren ablehnen, dennoch überhaupt Weihnachten feiern können.
Wenn sie konsequent wären, müssten sie eigentlich auch sämtliche Tradition, die damit einhergeht, ablehnen - vom Weihnachtsbaum über Geschenke bishin zu den beiden freien Feiertagen, und am 25 und 26 arbeiten gehen.
Machen sie aber nicht.
Komisch.
Frank Tabatt
25.12.2021, 08:30 Uhr
83 / 38
Wie viel waren es wirklich? In der Überschrift 38 und im Text 83 ! Trotzdem schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch Frank Tabatt
_________________________________________________________________________
Anm. d. Red.: Es waren wohl doch eher 38. Danke für die Berichtigung :-)
Frank Tabatt
25.12.2021, 08:35 Uhr
Zahl geklärt
Beim nochmaligen lesen hab ich es gesehen, die 83 sind an den 3 Weihnachtstagen gekommen, alles klar
Leser X
25.12.2021, 08:55 Uhr
Mitternacht
Was obiger Kommentator vorschlägt, klingt plausibel. Allerdings ist es Atheisten wir mir und Millionen anderen aus arbeitsrechtlichen Gründen schlicht untersagt, an heiligen Feiertagen zu arbeiten. Wir würden ja gerne...
Real Human
26.12.2021, 16:14 Uhr
Liegt es an 70 Jahren „Kommunismus“, …
… dass 38 „Christkinder“ für so ein großes „Bohai“ sorgen? Ich stelle mich mal scheinbar(!) zwischen Christentum und „Atheistentum“. Hier ist das ein sicheres Rezept für ein Maximum an Dislikes. Der Wissenschaftliche Kommunismus bekämpfte zurecht(?) alle unwissenschaftlichen Kulte. Man fragte sich im (roten) Kreml aber anscheinend nie warum so ein „Blödsinn“ von „Vater, Sohn und Heiligem Geist“ niemals ganz tot zu kriegen war. Dazu wiederhole ich nur:

Karl Marx, Sigmund Freud und vielleicht auch Friedrich Nietzsche hätten – unter gestrenger Moderation! – öfter mal zusammen ein Bierchen trinken sollen. Etwas mehr Psychologie hätte dem Marxismus sicher gut getan!

Alle 38 „Christkinder“ werden irgendwann einmal sterben.
„Bis heute ist der Glaube an ein Jenseits, an ein Weiterleben im Paradies eine der gnädigsten Möglichkeiten, dem Schrecken des Todes etwas entgegenzusetzen.“, schreibt ein Dr. Henning Engeln in dem Artikel „Als das Leben sterblich wurde“ im RiffReporter vom 20.12.2021. Diesen Glauben vermittelt auch das Christentum. Mit jenseitigen dantaesken Bestrafungs-Szenarien hält man sich in den großen Staatskirchen aus guten Gründen heute(!) zurück.

Weihnachten ist nicht erst seit heute viel mehr Tradition als Religion. Solange es nicht in einen Beschenkungs-Krampf ausartet, kann ich damit leben. „Süßer die Kassen nie klingeln, als in der Vorweihnachtszeit!“ Das hat nun wirklich nichts mehr mit einem „Christfest“ zu tun.

Eigentlich waren die legendären Beschenker, die „Heiligen Drei Könige“ oder die „Weisen aus dem Morgenland“ Spitzel von König Herodes und der damaligen politisch/religiösen Aristokratie die den genauen Aufenthaltsort des gefährlichen kindlichen Messias auskundschaften sollten. So wie auch heute jede neue Idee bei den Mächtigen oft Panik hervorruft. (Wikipedia: „Heilige Drei Könige“)

Fazit:
Auch Atheisten kann etwas religiöses Hintergrundwissen nicht schaden!
diskobolos
26.12.2021, 17:16 Uhr
Ein christliches Fest?
Es mag jeder Weihnachten so sehen, wie er möchte. Aber ein christlicher Ursprung ist doch eher zweifelhaft. Glaubt man der Bibel, dann war die Geburt von Jesus ein Ereignis, von dem zumindest drei Könige und einige Hirten Notiz genommen haben. Diesen Tag zu feiern fiel in den Folgejahren sicher niemanden ein. Jedenfalls ist darüber nichts bekannt. Erst ein paar Jahrhunderte später wurde er wohl von dieser Religionsgemeinschaft begangen, als vermutlich keiner mehr das genaue Datum kannte. So etwas wie "Datum" war der übergroßen Mehrheit damals wohl auch unbekannt.

Und so verwundert es nicht, dass diese Fest dahin gelegt wurde, wo ohnehin schon immer "Heiden" die Wintersonnenwende gefeiert haben.
Die Christen haben dem Fest also nur einen anderen Inhalt gegeben. Mit der Ausbreitung dieser Religion verbreitete sich auch Weihnachten. Oder besser gesagt, wurde verbreitet. Denn die Religion wurde über Jahrhunderte mit Lanze und Schwert durchgesetzt. Auch nachdem das Christentum sich in Mitteleuropa ausgebreitet hatte, wurden Menschen mit anderen Vorstellungen z. B. durch die Inquisition umgebracht.

Wie bei jeder Religion, funktioniert auch der christliche Glauben nur, wenn man dies glauben WILL.

Viele Elemente des Weihnachtsfestes wie Weihnachtsbaum, Besuche der Verwandschaft, gegenseitiges Schenken, der Weihnachtsmann, der Gänsebraten usw. kamen im Laufe der Zeit hinzu und sind heute fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Sie haben mit dem Christentum an sich nichts zu tun. Allerdings haben Unmengen an Theologen in 1000 Jahren für alles auch eine religiöse Begründung und eine Bibelstelle gefunden.

Es ist gut, dass heute jeder die Feste feiern kann, wie er möchte.
Gehard Gösebrecht
27.12.2021, 07:08 Uhr
Hier wollen einige einem das Weihnachtsfest vermiesen
Das schafft Ihr aber nicht!
Jeder kennt es zumindest aus seiner Kindheit.
Von den Großeltern zu den Eltern bis zum heutigen Tage.
Es steckt tief in uns drin und wird wohl niemals herauszubekommen sein.
Und das ist gut so.
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