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Do, 08:12 Uhr
23.12.2021
Versorgung mit Spenderblut in Gefahr

Rotes Kreuz bittet um Blutspenden

In Thüringen werden Tag für Tag etwa 350 Blutkonserven benötigt. Um eine stetige Versorgung mit Spenderblut zu gewährleisten, müssen Thüringerinnen und Thüringer regelmäßig Blut spenden. Angesichts sinkender Spenderzahlen im Freistaat sieht man beim Deutschen Roten Kreuz diese Versorgung inzwischen gefährtdet...

Zu diesem Schluss kommt der Landesarzt des DRK-Thüringen und Mitglied des Aufsichtsrates des DRK-Blutspendedienstes NSTOB, Prof. Dr. Reinhard Fünfstück, und schlägt Alarm.

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Mit Zunahme der Inzidenzzahlen im Oktober ist das Spendenaufkommen erneut massiv zurückgegangen. Diese Negativentwicklung setzt sich im Dezember weiter fort. In der Zeit vom 01.bis 14.12. hatte der NSTOB in Thüringen einen Bedarf an ca. 2.500 Blutspendern. Leider fanden sich aber lediglich 2.223 Spenderinnen und Spender. Das ist ein Rückgang von -11%.

Es gibt Menschen die dringend auf die Unterstützung aller Blutspender/Blutspenderinnen angewiesen sind und lebensnotwendige Blutpräparate, z.B. in der Krebstherapie, benötigen. Blutpräparate sind jedoch nur eingeschränkt lagerfähig, daher können keine hohen Puffer aufgebaut werden. Akute Mehrbedarfe der Kliniken oder Rückgänge im Spendenaufkommen können durch die geringe Lagerfähigkeit nicht kompensiert werden. Die Folge sind Engpässe in der Versorgung.

Prof. Dr. Reinhard Fünfstück sagt: „Blutspenden retten Leben. Bis zu 3 Patienten kann mit einer Blutspende geholfen werden. Fehlen Blutspenden, dann ist das Leben dieser Patienten in Gefahr. Daher rufe ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf, Blut zu spenden. Die Blutspende ist ein bedeutender Akt der Menschlichkeit und ein besseres Weihnachtsgeschenk ist kaum denkbar.“

„Niemand muss aufgrund der Corona-Situation befürchten, sich bei einem Blutspendetermin der Gefahr einer Infektion auszusetzen. Die bundesweit geltende 3-G-Regel auf den Blutspendeterminen sorgt hier für mehr Sicherheit. Auch eine kritische Haltung zu den Corona-Maßnahmen kann daher keine Begründung liefern, um Spendeterminen fern zu bleiben. Geben sie sich einen Ruck!“

Aktuelle Blutspendetermine des DRK (auch zwischen den Feiertagen) in ihrer Nähe finden Sie im Internet unter: www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/
Autor: red

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Kommentare
altmeister
23.12.2021, 14:36 Uhr
Vorschlag
Es ist nun mal so, dass nur im Rahmen der 3G Regelung gespendet werden kann.
Somit steht vor der Spende bei so einigen Spendern erst der Gang zum Testzentrum, mit einem nicht unerheblichen Zeitaufwand, an.
Warum wird nicht ein Test bei der Blutspende angeboten?
Das sollte doch zu organisieren sein.
DonaldT
23.12.2021, 18:11 Uhr
Rotes Kreuz bittet um Blutspenden
Wenn der Test vom DRK gemacht werden müßte, dann senken die Koste dafür den Gewinn.
Laut Team Wallraff rund 145 Euro je Spende.

Und wenn die Spendenempfänger den Test nicht zahlen wollen, dann kann es auch nicht so dringend sein, mit der Blutspende.
Oder wird der Vorstand Erlösabhängig bezahlt (ev. Bonuszahlung, wie bei den Banken?).
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