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Mi, 16:59 Uhr
15.04.2015

Statistik der Verkehrsunfälle 2014 vorgestellt

Heute hatte die Polizeiinspektion des Unstrut-Hainich-Kreises zur Präsentation der Verkehrsunfallstatistik 2014 eingeladen.

Auf Grund dienstlicher Verpflichtungen konnten PI-Leiter Thomas Gubert und sein Stellvertreter Reimund Hentschel nicht bzw. erst später daran teilnehmen. So lag die Präsentation in den Händen von Polizeihauptmeister Sven Korinek.

Einführend teilte er mit, dass im Jahr 2014 mit Stand 30. Juni, 4281 Zweikrafträder, 55154 PKW, 5385 LKW und 2849 Zugmaschinen zugelassen waren.

Im Schutzbereich der Polizeiinspektion mit den Standorten in Mühlhausen und Bad Langensalza wurden im letzten Jahr 2694 Verkehrsunfälle aufgenommen. Das waren 50 Unfälle mehr als 2013. Bei diesen Unfällen wurden drei Personen getötet. Das ist die geringste Anzahl der Getöteten seit der Wende. Verletzt wurden 438 Personen. Unfallträchtigste Monate waren der Juli mit 256 und der Oktober mit 242 Unfällen. Dabei war der Freitag wieder der Tag mit den meisten Unfällen.

Das Wenden, das Rückwärtsfahren und das Abbiegen waren die häufigste Unfallursachen. Bei den schwerwiegenden Verkehrsunfällen wurden 127 durch nicht angepasste Geschwindigkeit verursacht. Auch hier war der Freitag wieder der Tag der häufigsten Unfälle.

Im Kreis kam es 2014 zu 36 Alkoholunfällen. Dabei wurde kein tödlicher Unfall verursacht, aber 15 Personen verletzt. Dazu wurden im Vergleich 233 folgenlose Trunkenheitsfahrten festgestellt.

Von den 87 Unfällen mit Radfahrern wurden 49 von den Radfahrern selbst verursacht, davon 30 mit Personenschaden. Nichtbeachtung der Vorfahrt, unangepasste Geschwindigkeit und Fehler beim Abbiegen waren hier die häufigsten Ursachen.

Bei den motorisierten Zweiradfahrern waren 73 Unfälle zu verzeichnen, davon 45 mit Personenschaden. Hauptunfallursache war unangepasste Geschwindigkeit.

Mit Kindern im Alter von 1 bis 15 Jahre wurden 29 Verkehrsunfälle verzeichnet. 21 davon mit Personenschaden. Insgesamt verunglückten 32 Kinder von denen 10 schwer verletzt und 22 leicht verletzt wurden. Von den Kindern wurden 18 Unfälle selbst verursacht.

In Bezug auf die jungen Fahrer im Alter von 18 bis 25 Jahre wurden 422 Verkehrsunfälle verzeichnet. Hauptunfallursache war wieder nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit.

An 459 Unfällen waren Senioren im Alter von 65 bis 90 Jahre beteiligt. Hier waren Vorfahrtsfehler die Hauptunfallursache.

Ein unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle wurde bei 23,1 Prozent aller Unfälle festgestellt. Die Aufklärungsquote wurde mit 53 Prozent angegeben, was ein sehr guter Wert ist und auf die hohe Qualität der Arbeit der damit beschäftigten Leute zurückzuführen ist.

Resümee: Leichter Anstieg bei den erfassten Verkehrsunfällen (+ 50), Senkung der Verkehrsunfälle mit Personenschaden (- 0,3 %), Senkung der Anzahl der Verletzten (-2,9 %), Senkung der Anzahl der Verkehrstoten (-57,1 %), Senkung der Hauptunfallursache "Alkohol" (- 15,1 %), leichte Steigerung der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern (+ 6,1 %) leichter Anstieg der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fußgängern (+ 12,8 %), Senkung der Schulwegunfälle (- 80 %).

Ein Blick auf die Schadensuhr ist immer interessant: Alle 195 Minuten nahm die Polizei einen Unfall auf, alle 14 Stunden nahmen die Beamten eine Verkehrsunfallflucht auf, alle 26,5 Stunden ein Verkehrsunfall mit Personenschaden, alle vier Tage ein Verkehrsunfall mit Radfahrern, alle 20 Tage ein Verkehrsunfall verursacht von einem Kind, jeden zehnten Tag ein Verkehrsunfall mit Fahrern unter Einwirkung berauschender Mittel.

Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung kam es zu folgenden Ergebnissen: 127 festgestellte folgenlose Trunkenheitsfahrten, 106 festgestellte folgenlose Fahrten unter Drogen, 151 durchgeführte Geschwindigkeitskontrollen, 1231 festgestellte Geschwindigkeitsüberschreitungen, 3099 geahndete Verkehrsordnungswidrigkeiten - davon 341 Bußgeldverfahren.

Die LPI Nordhausen führte 177 Geschwindigkeitsmessungen durch bei denen 85461 Kraftfahrzeuge erfasst und 4695 Überschreitungen verzeichnet wurden.

Autor: red

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