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Aktuelle Erhebung zum Internationalen Bürohundetag

Jeder fünfte Hund geht morgens mit zur Arbeit

Mittwoch, 24. Juni 2026, 08:49 Uhr
Jeder fünfte Hund in Deutschland begleitet seinen Menschen regelmäßig ins Büro. Das hat eine aktuelle Umfrage ergeben. Die Ergebnisse zeigen, dass 19,7 Prozent der Vierbeiner mit zur Arbeit gehen. Und tatsächlich sind so noch nicht alle Hunde im Büro, die das theoretisch dürften: Für weitere 23,3 Prozent gaben die Haltenden an, dass ihr Vierbeiner zwar mitkommen dürfte, sie die Betreuung aber anders gelöst haben oder ohnehin überwiegend von zu Hause arbeiten...

An der für Deutschland repräsentativen Befragung, die die Agila Haustierversicherung im April 2026 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Statista durchgeführt hat, beteiligten sich 1.206 Hundehaltende mit insgesamt 1.530 Hunden.

Bürohunde: gut fürs Arbeitsklima und die Gesundheit
Agila hat die Daten anlässlich des Internationalen Bürohundetages veröffentlicht, der in diesem Jahr am 26. Juni begangen wurde. „Für uns als Haustierversicherer sind die Bürohunde natürlich Teil unserer DNA“, erklärt der Agila Vorstandsvorsitzende Thomas Vogel, der selbst Hundehalter ist. „Viele unserer Mitarbeitenden bringen ihre Vierbeiner mit zur Arbeit, und wir machen durchweg positive Erfahrungen.“ Die Anwesenheit von Hunden verleihe dem Unternehmen einen familiären Charakter und wirke sich positiv auf das Arbeitsklima aus, so Vogel weiter.


Laut dem Bundesverband Bürohund lassen sich diese Effekte sogar messen. Es ist demnach wissenschaftlich belegt, dass das Zusammensein mit Hunden die Gesundheit fördern kann – vor allem, wenn man sie streichelt oder mit ihnen kuschelt. Denn dann wird das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet, das unter anderem stressmindernd, blutdrucksenkend und angstlösend wirkt. Das Schöne dabei ist: Von den positiven Effekten profitieren Mensch und Hund.
Hinzu kommt, dass die Möglichkeit zur Mitnahme eine enorme Entlastung für die Haltenden darstellt, die ihr Tier sonst alleinlassen oder anderweitig unterbringen müssten. „Und nicht zuletzt sorgen die gemeinsamen Pausen an der frischen Luft für mehr Wohlbefinden“, so Thomas Vogel.

So gelingt der Büroalltag mit Hund
Selbstverständlich bedürfe der gemeinsame Arbeitsalltag mit den vierbeinigen Kollegen einiger grundsätzlicher Regeln, ergänzt der Agila Vorstandsvorsitze. Eine gültige Haftpflichtversicherung, ausreichender Impfschutz sowie die regelmäßige Parasitenprophylaxe sollten selbstverständlich sein. Auch die räumlichen Gegebenheiten spielen eine Rolle: Voraussetzung ist ein ausreichend großer Arbeitsplatz, der dem Hund einen ruhigen und sicheren Rückzugsort bietet. Mitarbeitende mit Ängsten oder Allergien sollten zudem immer die Möglichkeit haben, Begegnungen mit den vierbeinigen Kollegen aus dem Weg zu gehen.
Klare Vorgaben zur Leinenpflicht und zum Verhalten im Büro tragen ebenfalls zu einem guten Miteinander bei.

Darüber hinaus hilft es dem Hund, wenn der Tagesablauf klar strukturiert ist. Regelmäßige Gassipausen sind ein Muss, kurze Spielrunden oder kleine Trainingseinheiten in der Mittagspause bringen zusätzlich Bewegung und fördern die Bindung zwischen Mensch und Hund. Für Vierbeiner, die die Arbeitsphasen ihrer Menschen nicht einfach verschlafen, sind ruhige Beschäftigungsformen wie Kaustangen oder Intelligenzspielzeuge ideal. Sie beugen der Langeweile vor, ohne den Büroalltag zu stören.
Autor: red

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