Spielbericht Thüringenliga FSVP - 1. FC Eichsfeld
Spielerisch unterlegen, kämpferisch dagegen gehalten
Samstag, 18. April 2026, 15:38 Uhr
Die Euphorie der beiden Zu-Null-Auswärtssiege war spätestens am Spieltag verflogen. Da flatterten Trainer Thomas Wirth die Absagen von Antreiber Luiz Miguel Schack und Darius Linz auf das Handy, beide verletzten sich im Abschlusstraining...
Allerdings war hier schon klar, dass es mit Schleip, Engel, Dolzer, Kvietok, Harnisch, Fernschild, Gulov und Biniok insgesamt zehn Jungs nicht auf den Spielberichtsbogen aus dem Kader schaffen, sehr bitter, denn die Mannschaft stellte sich quasi von selbst auf und Altmeister Martin Fiß wurde aufgrund der ausgedünnten Offensive reaktiviert.
Aber der Trainer hatte eine Devise, meckern gilt nicht, handeln war gefragt. Und so ließ man die Gäste machen, blieb defensiv stabil und wollte keine Fehler machen. Rippel testete sich erstmals ans Preußen-Tor heran, da war schon eine Viertelstunde rum. Röseners Flanke nahm Fiß per Kopf, allerdings neben den Kasten. Auch dessen Abschluss per Fuß wurde eine Beute von Wohlfeld. Der erste und einzige Defensivfehler im ersten Abschnitt wurde dann von Fischer bestraft. In der 35. Spielminute kam ein langer Ball an die Sechzehnerkante, Patzer verließ die Linie und wurde überlupft von Fischer. Sicherlich die falsche Entscheidung, denn dadurch wurde erst die Möglichkeit des Torerfolgs ermöglicht. Aber auch bis zur Halbzeit waren die Gäste das bessere Team, Preußen hielt mit viel Einsatz dagegen.
Die beste Phase der Preußen gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts. Weißenborn hatte dreimal den Ausgleich auf dem Fuß oder Kopf, doch Wohlfeld bekam insbesondere beim Kopfball gerade so noch die Finger vor der Linie an den Ball. Und so kam es wie so häufig, vorn machst du sie nicht, dann klingelt es hinten.
Als Rösener behandelt wurde, war die Unordnung unverkennbar, zweimal schnell kombiniert und Czosnyka steht blank am Sechzehner und schiebt ein zum 0:2. Ohne groß zu glänzen, aber trotzdem verdient. Wirth stellte um, brachte Johannes und Seifert, aber Chancen blieben rar. Sachs machte den Deckel drauf, umkurvte Patzer und schob ein. Am Ende ein gebrauchter Abend für uns, die Anerkennung, dass der Gegner besser war, ist gegeben. Keiner hat sich hängen lassen, aber die spielerischen Mittel waren ob der Ausfälle begrenzt. Nun geht es nach Gera zur Wismut, dort will man wieder das Auswärtsgesicht auflegen. Auch schön mit anzusehen, dass Henri Schirrmeister mit seinen 19 Jahren sein Debüt im Thüringenliga-Team gab. Niederlagen plant man nie ein, aber diese war gegen eine Spitzenmannschaft irgendwie nachvollziehbar. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Schiedsrichter Martin Falk und seine beiden Assistenten vor gut 300 Zusehern fehlerfrei agierten.
Tore: 0:1 Fischer (35.), 0:2 Czosnyka (54.), 0:3 Sachs (73.)
Zuschauer: 287
Preußen: Patzer, Rösener (79. Bosch), Noak, Meißner (66. Johannes), Harbauer, Aliyev (71. Seifert), Jordan, Pawlak, Dietrich, Weißenborn (81. Schirrmeister), Fiß
weiter im Kader: Gath
Benno Harbauer
Autor: redAllerdings war hier schon klar, dass es mit Schleip, Engel, Dolzer, Kvietok, Harnisch, Fernschild, Gulov und Biniok insgesamt zehn Jungs nicht auf den Spielberichtsbogen aus dem Kader schaffen, sehr bitter, denn die Mannschaft stellte sich quasi von selbst auf und Altmeister Martin Fiß wurde aufgrund der ausgedünnten Offensive reaktiviert.
Aber der Trainer hatte eine Devise, meckern gilt nicht, handeln war gefragt. Und so ließ man die Gäste machen, blieb defensiv stabil und wollte keine Fehler machen. Rippel testete sich erstmals ans Preußen-Tor heran, da war schon eine Viertelstunde rum. Röseners Flanke nahm Fiß per Kopf, allerdings neben den Kasten. Auch dessen Abschluss per Fuß wurde eine Beute von Wohlfeld. Der erste und einzige Defensivfehler im ersten Abschnitt wurde dann von Fischer bestraft. In der 35. Spielminute kam ein langer Ball an die Sechzehnerkante, Patzer verließ die Linie und wurde überlupft von Fischer. Sicherlich die falsche Entscheidung, denn dadurch wurde erst die Möglichkeit des Torerfolgs ermöglicht. Aber auch bis zur Halbzeit waren die Gäste das bessere Team, Preußen hielt mit viel Einsatz dagegen.
Die beste Phase der Preußen gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts. Weißenborn hatte dreimal den Ausgleich auf dem Fuß oder Kopf, doch Wohlfeld bekam insbesondere beim Kopfball gerade so noch die Finger vor der Linie an den Ball. Und so kam es wie so häufig, vorn machst du sie nicht, dann klingelt es hinten.
Als Rösener behandelt wurde, war die Unordnung unverkennbar, zweimal schnell kombiniert und Czosnyka steht blank am Sechzehner und schiebt ein zum 0:2. Ohne groß zu glänzen, aber trotzdem verdient. Wirth stellte um, brachte Johannes und Seifert, aber Chancen blieben rar. Sachs machte den Deckel drauf, umkurvte Patzer und schob ein. Am Ende ein gebrauchter Abend für uns, die Anerkennung, dass der Gegner besser war, ist gegeben. Keiner hat sich hängen lassen, aber die spielerischen Mittel waren ob der Ausfälle begrenzt. Nun geht es nach Gera zur Wismut, dort will man wieder das Auswärtsgesicht auflegen. Auch schön mit anzusehen, dass Henri Schirrmeister mit seinen 19 Jahren sein Debüt im Thüringenliga-Team gab. Niederlagen plant man nie ein, aber diese war gegen eine Spitzenmannschaft irgendwie nachvollziehbar. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Schiedsrichter Martin Falk und seine beiden Assistenten vor gut 300 Zusehern fehlerfrei agierten.
Tore: 0:1 Fischer (35.), 0:2 Czosnyka (54.), 0:3 Sachs (73.)
Zuschauer: 287
Preußen: Patzer, Rösener (79. Bosch), Noak, Meißner (66. Johannes), Harbauer, Aliyev (71. Seifert), Jordan, Pawlak, Dietrich, Weißenborn (81. Schirrmeister), Fiß
weiter im Kader: Gath
Benno Harbauer
