FSV Preußen gewinnt erstmals beim FC An der Fahner Höhe
Erfolgreiches Nachbarduell für FSVP in Dachwig
Sonntag, 08. März 2026, 07:45 Uhr
Nahezu Historisches gelang dem FSV Preußen am Sonnabend-Nachmittag im Alfred-Just-Stadion. Noch nie zuvor in der Bezirksliga, Landesklasse oder Thüringenliga hatte eine Preußen-Elf in Dachwig gewonnen...
Im obligatorischen 13. Auftritt wurde der Bock umgestoßen. Mit einem am Ende durchaus verdienten Husarenritt, schob sich Bad Langensalzas Truppe bis auf zwei Punkte an die Blau-Weißen heran und verteidigte Platz 9 mit nun 22 Punkten. Von Beginn an waren die Preußen aktiver und drückten dem Spiel den Stempel auf. Nach einer knappen Viertelstunde spielten die Jungs von Coach Thomas Wirth eine sehenswerte Ballstafette. Urplötzlich zog Rösener aus dem Hinterhalt ab, Fahners Schlussmann Müller sah den Ball zu spät und konnte den Einschlag nicht verhindern.
Das beflügelte die Kurstädter Mannen deutlich, nach einer halben Stunde konnte sogar auf 0:2 gestellt werden. Schack spielte einen herrlichen Heber über die Abwehr der Gastgeber und Schleip donnerte das Leder kompromisslos fast von der Torlinie in die lange Ecke. Die 70 Preußen-Fans strahlten mit der Sonne um die Wette, das war nicht unbedingt zu erwarten, wenngleich natürlich erhofft aus Sicht der Gäste. Die Hausherren schoben Frust und mähten erstmal Schleip und dann Patzer mit der Brechstange um, doch Preußens Rückhalt, der sehr sicher agierte, berappelte sich wieder und konnte die zwei, drei Halbchancen des FCAdFH vor der Pause entschärfen. Die Zuschauer mussten anerkennen, dass der FSVP die stärkere Mannschaft war, doch das sollte sich nach dem Seitenwechsel zunächst etwas ändern.
Sennewald schoss den Ball ans Außennetz und Lischke aus guter Position über das Tor, dann musste die Rosenstädter Elf den Anschlusstreffer schlucken, denn mit der Einwechslung des Ex-Profis Baumgarten bekam das Spiel im Mittelfeld eine andere Note. Er setzte über rechts Bach ein und seine Eingabe kam flach in die Mitte. Hier lag Bärwolf schon am Boden, doch er bugsierte das Ding im Stil von Gerd Müller über die Linie. Nun hatten alle gedacht, dass die Fahner Höhe einen Sturmlauf startet und die Partie im schlimmsten Fall sogar drehen kann. Doch dieser blieb aus, um die 70. Minute herum plätscherte das Spiel ohne große Chancen vor sich hin.
Die Abwehr der Gäste stand felsenfest, nach vorn ging aber auch nicht viel, die Preußen-Elf konzentrierte sich vollständig aufs Verteidigen. Stattdessen verteilte Schiedsrichter Lautensack drei gelbe Karten für Bad Langensalza, die nicht immer nachvollziehbar waren und die Wechselbank teilweise zur Weißglut brachte. Der neue sportliche Leiter Lars Harnisch wurde sogar mit der Ampelkarte von der Bank verwiesen. Die Preußen ließen sich jedoch nicht beeinflussen, die häufigen heimischen Freistöße in Richtung Artur Machts kamen nicht sonderlich gefährlich oder wurden wegverteidigt, ein Kopfball von Lischke in der 81. Minute wurde eine sichere Beute von Patzer.
Mit einem wunderschönen Konter wurde schließlich das aus Gästesicht erlösende 3:1 erzielt. Inzwischen war der wieder genesene Aliyev im Spiel, was ihn gegen seinen langjährigen Ex-Club natürlich besonders motivierte. Er bekam den Ball an der Eckfahne, vernaschte seinen Gegenspieler und in der Mitte kam die Kugel zu Schleip. Der Neuner machte den Ball gut fest, drehte sich um die eigene Achse und schoss flach in die lange Ecke. Riesenjubel bei allen Preußen – der Bann war gebrochen. Die letzten vier plus fünf Minuten Nachspielzeit vergingen ohne Ereignis, dann war Feierabend und der Jubel beim FSV Preußen kannte keine Grenzen.
Tore: 0:1 Rösener (13.), 0:2 Schleip (29.), 1:2 Bärwolf (57.), 1:3 Schleip (86.)
Zuschauer: 199
FSV Preußen: Patzer, Linz (55. Kvietok), Meißner, Dolzer, Noak (80. Aliyev), Pawlak, Dietrich (62. Fernschild), Jordan (70. Harbauer), Schack, Rösener, Schleip (89. Engel)
Autor: mfrIm obligatorischen 13. Auftritt wurde der Bock umgestoßen. Mit einem am Ende durchaus verdienten Husarenritt, schob sich Bad Langensalzas Truppe bis auf zwei Punkte an die Blau-Weißen heran und verteidigte Platz 9 mit nun 22 Punkten. Von Beginn an waren die Preußen aktiver und drückten dem Spiel den Stempel auf. Nach einer knappen Viertelstunde spielten die Jungs von Coach Thomas Wirth eine sehenswerte Ballstafette. Urplötzlich zog Rösener aus dem Hinterhalt ab, Fahners Schlussmann Müller sah den Ball zu spät und konnte den Einschlag nicht verhindern.
Das beflügelte die Kurstädter Mannen deutlich, nach einer halben Stunde konnte sogar auf 0:2 gestellt werden. Schack spielte einen herrlichen Heber über die Abwehr der Gastgeber und Schleip donnerte das Leder kompromisslos fast von der Torlinie in die lange Ecke. Die 70 Preußen-Fans strahlten mit der Sonne um die Wette, das war nicht unbedingt zu erwarten, wenngleich natürlich erhofft aus Sicht der Gäste. Die Hausherren schoben Frust und mähten erstmal Schleip und dann Patzer mit der Brechstange um, doch Preußens Rückhalt, der sehr sicher agierte, berappelte sich wieder und konnte die zwei, drei Halbchancen des FCAdFH vor der Pause entschärfen. Die Zuschauer mussten anerkennen, dass der FSVP die stärkere Mannschaft war, doch das sollte sich nach dem Seitenwechsel zunächst etwas ändern.
Sennewald schoss den Ball ans Außennetz und Lischke aus guter Position über das Tor, dann musste die Rosenstädter Elf den Anschlusstreffer schlucken, denn mit der Einwechslung des Ex-Profis Baumgarten bekam das Spiel im Mittelfeld eine andere Note. Er setzte über rechts Bach ein und seine Eingabe kam flach in die Mitte. Hier lag Bärwolf schon am Boden, doch er bugsierte das Ding im Stil von Gerd Müller über die Linie. Nun hatten alle gedacht, dass die Fahner Höhe einen Sturmlauf startet und die Partie im schlimmsten Fall sogar drehen kann. Doch dieser blieb aus, um die 70. Minute herum plätscherte das Spiel ohne große Chancen vor sich hin.
Die Abwehr der Gäste stand felsenfest, nach vorn ging aber auch nicht viel, die Preußen-Elf konzentrierte sich vollständig aufs Verteidigen. Stattdessen verteilte Schiedsrichter Lautensack drei gelbe Karten für Bad Langensalza, die nicht immer nachvollziehbar waren und die Wechselbank teilweise zur Weißglut brachte. Der neue sportliche Leiter Lars Harnisch wurde sogar mit der Ampelkarte von der Bank verwiesen. Die Preußen ließen sich jedoch nicht beeinflussen, die häufigen heimischen Freistöße in Richtung Artur Machts kamen nicht sonderlich gefährlich oder wurden wegverteidigt, ein Kopfball von Lischke in der 81. Minute wurde eine sichere Beute von Patzer.
Mit einem wunderschönen Konter wurde schließlich das aus Gästesicht erlösende 3:1 erzielt. Inzwischen war der wieder genesene Aliyev im Spiel, was ihn gegen seinen langjährigen Ex-Club natürlich besonders motivierte. Er bekam den Ball an der Eckfahne, vernaschte seinen Gegenspieler und in der Mitte kam die Kugel zu Schleip. Der Neuner machte den Ball gut fest, drehte sich um die eigene Achse und schoss flach in die lange Ecke. Riesenjubel bei allen Preußen – der Bann war gebrochen. Die letzten vier plus fünf Minuten Nachspielzeit vergingen ohne Ereignis, dann war Feierabend und der Jubel beim FSV Preußen kannte keine Grenzen.
Tore: 0:1 Rösener (13.), 0:2 Schleip (29.), 1:2 Bärwolf (57.), 1:3 Schleip (86.)
Zuschauer: 199
FSV Preußen: Patzer, Linz (55. Kvietok), Meißner, Dolzer, Noak (80. Aliyev), Pawlak, Dietrich (62. Fernschild), Jordan (70. Harbauer), Schack, Rösener, Schleip (89. Engel)

