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Englische Wochen in der Alsco Bundesliga

Favoritenrolle souverän angenommen

Donnerstag, 05. Februar 2026, 09:57 Uhr
Am Mittwochspieltag war Frisch Auf Göppingen zu Gast in der Salza-Halle. Für den THC zählte nur ein Ziel: gewinnen, in den Play-offs bleiben, den VfL Oldenburg auf Abstand halten und möglichst bald die HSG Bensheim/Auerbach überholen...

"Frisch Auf Göppingen" gegen die Damen des THC in der Salza-Halle (Foto: Christian Heilwagen) "Frisch Auf Göppingen" gegen die Damen des THC in der Salza-Halle (Foto: Christian Heilwagen)


Die Ausgangslage war klar – ebenso die Rollenverteilung. Der Thüringer HC wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte verdient mit 39:33 (22:15). Topscorerin der Partie war Johanna Reichert mit 13 Treffern für die Thüringerinnen. Beste Werferin auf Seiten von Frisch Auf Göppingen war Aylin Bornhardt mit sechs Toren.

Mit dem Anpfiff sorgten die lautstarken Fans in der Salza-Halle für die passende Kulisse. Jana Scheib erzielte per Einläufer das erste Tor der Partie. Die sehr konzentrierte Abwehrarbeit der Müller-Damen stellte die Göppinger Offensive früh vor Probleme. Erst in der fünften Minute gelang den Gästen ihr erster Treffer. Zu diesem Zeitpunkt führte der THC bereits mit 3:1. Die erste Welle rollte, Luca Farago traf vom Kreis. Spielmacherin Natsuki Aizawa war wieder genesen, was dem Angriffsspiel der Thüringerinnen spürbar mehr Struktur verlieh.

Nach zehn Minuten erhöhte sie selbst auf eine Fünf-Tore-Führung. Göppingens Trainer Nico Kiener sah sich früh zu einer ersten Auszeit gezwungen. Laura Kuske knüpfte an ihre starken Leistungen der vergangenen Spiele an und parierte in der 12. Minute einen Siebenmeter von Haruno Sasaki. Nach einer Viertelstunde führte man bereits deutlich mit 13:6. Aus einer stabilen Abwehr heraus setzten die Gastgeberinnen immer wieder offensive Akzente. Göppingens Kreisspielerin Luisa Schulze fand gegen Thüringens Abwehrchefin Anika Niederwieser kaum ein Durchkommen und blieb weitgehend ohne klare Torchancen. Der THC verwaltete die Führung souverän bis zur Pause – Halbzeitstand 22:15.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit rotierte Herbert Müller, sodass auch Christina Lövgren Hallberg und Nathalie Hendrikse Spielzeit erhielten. Die Thüringerinnen setzen nun verstärkt auf das Spiel über die Außenpositionen, was unter anderem durch Tore von Anna Szabo belohnt wurde. Der Mittelblock mit Anika Niederwieser und Luca Farago stand weiterhin sicher. Für die Göppinger Angreiferinnen gab es kaum ein Durchkommen am Kreis, auch aus dem Rückraum blieben sie häufig am kompakten Abwehrblock hängen. Nach einem Foul an Johanna Reichert, dass eine kurze Pause für die THC-Torschützin nach sich zog, ging etwas Leichtigkeit im Thüringer Angriffsspiel verloren. Dennoch betrug der Vorsprung nach 45 Minuten weiterhin komfortable sieben Tore (30:23). Herbert Müller mahnte im Team-Timeout nochmals zur Konzentration. In der Crunchtime spielte der THC seine Routine und Erfahrung aus, brachte das Spiel souverän über die Zeit und feierte einen ungefährdeten 39:33-Erfolg.

Statistik:
  • Thüringer HC:
  • Christina Lövgren Hallberg
  • Laura Kuske
  • Nathalie Hendrikse 2
  • Lotte Heider 1 Julie Holm 1
  • Giulia Guarieiro 3
  • Anika Niederwieser
  • Luca Farago 2
  • Jana Scheib 4
  • Natsuki Aizawa 4
  • Kim Ott, Anna Szabo 5
  • Johanna Reichert 13/5
  • Dilayla Alarslan
  • Csenge Kuczora 1
  • Kelly de Abreu Rosa 3


Frisch Auf Göppingen:
  • Celine Meißner 1
  • Petra Hlogyik
  • Ann Kynast 5
  • Lea Watzl
  • Gianina Bianco 2
  • Aylin Bornhardt 6/5
  • Mariel Stefanie Beugels 1
  • Louisa De Bellis 2
  • Nicola Merz 1
  • Luisa Scherer 2
  • Haruno Sasaki 4
  • Luisa Schulze 3
  • Stephanie Elies 3
  • Lea Neubrander 1
  • Lara Däuble 2


Strafwürfe: 5/6 - 5/7
Zeitstrafen: 4 - 4
Zuschauer: 932
Schiedsrichter: Konrad Gimmler, Jannik Rips
Bericht: Lena Leißring, Falk Freytag
Autor: emw

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