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Wichtiger Erfolg beim Aufsteiger in Scheubengrobsdorf

Erster Sieg seit April für den FSV Preußen

Samstag, 23. August 2025, 22:43 Uhr
Die Anspannung beim FSV Preußen war vor dem Auswärtsspiel beim TSV Gera-Westvororte in der Trainingswoche hoch, denn die Kurstädter Fußballer wollten unbedingt den nächsten Tiefschlag vermeiden. Zur Erlösung der Fans und der Mannschaft gelang ein Auswärtssieg beim Aufsteiger…

Trainer Thomas Wirth stellte die Aufstellung wie angekündigt um. Die bislang wenig überzeugenden Auftritte spülten Noak und Fernschild in die Startelf, auch Dolzer war nach Rot-Sperre zurück. Die Verabschiedung von Gastgeber-Torjäger Schneider zu Beginn war emotional, dann ging es zur Sache.

Der FSV Preußen kann doch noch jubeln - erster Pflichtspielsieg seit vier Monaten (Foto: Benno Harbauer) Der FSV Preußen kann doch noch jubeln - erster Pflichtspielsieg seit vier Monaten (Foto: Benno Harbauer)
Westvororte lief zunächst nicht an und ließ die Preußen machen, doch die verhedderten sich oft im Spielaufbau, zu ungenau brachten sich die Gäste häufig selbst in die Bredouille. So mussten Meißner und Pawlak früh die gelbe Karte verkraften, allerdings ließ Schiedsrichter Gaudes auf der anderen Seite gleiches Maß vermissen, als Patzer und Fernschild mal eben weggeflext wurden. Spielerisch war es dürftig, ein Schack-Freistoß wurde von Keeper Thrum zur Ecke geklärt, die leichte optische Überlegenheit der Preußen wurde von den Gastgebern mit Kampfgeist wettgemacht.

Und nach 25 Minuten wurde es Richtung Preußen-Tor deutlich unangenehmer, eine Ecke konnte mit viel Glück wegverteidigt werden und Patzer musste gegen Hoyer in größter Not klären. Auf der Gegenseite zeigten sich zu viele Ungenauigkeiten, einzig der Durchbruch von Noak wurde auf der Linie geklärt. Das 0:0 zur Pause war für die Preußen noch das Beste, es konnte nur besser werden.

Und das wurde es auch. Nach drei Minuten legte Schleip per Kopf ab auf Weißenborn, dessen Hereingabe legte wiederum Schleip elegant in den Torgiebel zum 0:1. Es war wie eine Befreiung, die Brust wurde größer und die Rosenstädter verteidigten vieles bereits vor dem Sechzehner weg. Schleip hätte sogar zeitnah erhöhen können, sein Kopfball nach Noak-Flanke ging vorbei, ein weiteres Mal drehte er sich um seinen Gegenspieler und stand vor Thrum, der hielt die Gerschen-Vorortler im Spiel.

Dann wurde Schack im Strafraum nach guter Körpertäuschung von den Beinen geholt und es gab ohne zu zögern Elfmeter. Und ohne Worte knallte Schleip den Ball ins Eck zur Entscheidung. Die Gastgeber gefielen bis zum Strafraum durch gute Ballzirkulation, aber dann wurde es nicht zielstrebig genug. Als Szydlo frei vor Patzer dem FSVP-Keeper die Kugel in die Arme legte, war der Drops gelutscht.

Fünf Minuten Nachspielzeit überstanden die Rosenstädter souverän und endlich war aus Sicht der Gäste der erste Dreier seit Ende April eingetütet. Trainer Thomas Wirth war heilfroh, dass der Negativlauf beendet ist, es war nicht schön, aber sehr wichtig. Jetzt gilt es sich auf den Mittelalterstadtfest-Knaller gegen den FC An der Fahner Höhe am Sonntagabend (31. August, 17:30 Uhr, Stadion der Freundschaft) vorzubereiten.

Tore: 0:1 Schleip (50.), 0:2 Schleip (84./Foulstrafstoß)

Zuschauer: 161

Preußen: Patzer, Johannes, Dolzer, Meißner, Rösener (90.+3 Gulov), Pawlak (90. Fischer), Fernschild, Noak (85. Harbauer), Schack, Weißenborn, Schleip (90.+4 Seifert)
Autor: mfr

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