Ein Blick in die Statistik
Es lebe die Bratwurst
Freitag, 15. August 2025, 10:09 Uhr
Zum Internationalen Tag der Bratwurst blickt das Landesamt für Statistik heute auf Thüringens Wurstwaren. Im Jahr 2024 wurden demnach in 36 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes in Thüringen 59 282 Tonnen Wurst und ähnliche Erzeugnisse hergestellt. Das war etwas weniger als im Vorjahr...
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik verzeichnete die Branche damit einen leichten Rückgang von 1,5 Prozent (926 Tonnen) gegenüber dem Vorjahr. Die produzierten Mengen an Wursterzeugnissen würden rein rechnerisch ausreichen, um jede Einwohnerin und jeden Einwohner im Freistaat mit 28,1 Kilogramm Wurst pro Jahr zu versorgen.
Mit einem Absatzwert von 322,8 Millionen Euro lag dieser nominal um 15 Tausend Euro bzw. 4,5 Prozent niedriger als im Jahr 2023. Seit 2014 ist die Wurstproduktion in Thüringen zwar mengenmäßig um rund 16,8 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig konnte aber der Absatzwert nominal um 12,3 Prozent gesteigert werden.
Mit knapp 80 Prozent Anteil dominierten Brühwürste wie Bockwurst, Leberkäse und Bierschinken die Produktion. Insgesamt wurden im Jahr 2024 rund 47 000 Tonnen dieser Wurstsorten hergestellt, was einem Wert von etwa 243,4 Millionen Euro entspricht. Daneben entfielen etwa 5 474 Tonnen auf Rohwürste, wie z. B. Salami, Tee- und Mettwurst, im Wert von 36,2 Millionen Euro.
Anlässlich des Internationalen Tages der Bratwurst am 16. August sei erwähnt, dass die Original Thüringer Rostbratwurst sowohl als Rohwurst als auch als Brühwurst angeboten wird und somit in beiden obigen Kategorien erfasst werden kann. Während die gebrühte Bratwurst länger haltbar ist, ist die Rohwurst innerhalb weniger Tage zuzubereiten – aber traditionell auf dem Holzkohlegrill sollte es sein! Auch geschmacklich gibt es regionale Variationen. Doch egal ob grob oder fein, mit oder ohne ganze Kümmelkörner – die Grillspezialität bleibt ein Thüringer Markenzeichen und fester Bestandteil in der Thüringer Wurstherstellung.
Die Thüringer Betriebe stellten des Weiteren 3 996 Tonnen Kochwurst her (z. B. Blut- und Sülzwurst) mit einem Absatzwert von 27,8 Millionen Euro, und in 20 Betrieben wurden 2 772 Tonnen Leberwurst im Wert von 15,4 Millionen Euro produziert.
Autor: redNach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik verzeichnete die Branche damit einen leichten Rückgang von 1,5 Prozent (926 Tonnen) gegenüber dem Vorjahr. Die produzierten Mengen an Wursterzeugnissen würden rein rechnerisch ausreichen, um jede Einwohnerin und jeden Einwohner im Freistaat mit 28,1 Kilogramm Wurst pro Jahr zu versorgen.
Mit einem Absatzwert von 322,8 Millionen Euro lag dieser nominal um 15 Tausend Euro bzw. 4,5 Prozent niedriger als im Jahr 2023. Seit 2014 ist die Wurstproduktion in Thüringen zwar mengenmäßig um rund 16,8 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig konnte aber der Absatzwert nominal um 12,3 Prozent gesteigert werden.
Mit knapp 80 Prozent Anteil dominierten Brühwürste wie Bockwurst, Leberkäse und Bierschinken die Produktion. Insgesamt wurden im Jahr 2024 rund 47 000 Tonnen dieser Wurstsorten hergestellt, was einem Wert von etwa 243,4 Millionen Euro entspricht. Daneben entfielen etwa 5 474 Tonnen auf Rohwürste, wie z. B. Salami, Tee- und Mettwurst, im Wert von 36,2 Millionen Euro.
Anlässlich des Internationalen Tages der Bratwurst am 16. August sei erwähnt, dass die Original Thüringer Rostbratwurst sowohl als Rohwurst als auch als Brühwurst angeboten wird und somit in beiden obigen Kategorien erfasst werden kann. Während die gebrühte Bratwurst länger haltbar ist, ist die Rohwurst innerhalb weniger Tage zuzubereiten – aber traditionell auf dem Holzkohlegrill sollte es sein! Auch geschmacklich gibt es regionale Variationen. Doch egal ob grob oder fein, mit oder ohne ganze Kümmelkörner – die Grillspezialität bleibt ein Thüringer Markenzeichen und fester Bestandteil in der Thüringer Wurstherstellung.
Die Thüringer Betriebe stellten des Weiteren 3 996 Tonnen Kochwurst her (z. B. Blut- und Sülzwurst) mit einem Absatzwert von 27,8 Millionen Euro, und in 20 Betrieben wurden 2 772 Tonnen Leberwurst im Wert von 15,4 Millionen Euro produziert.
