Mitmachen zum Weltkatzentag
Wildkatzen brauchen unsere Hilfe
Mittwoch, 06. August 2025, 13:37 Uhr
Zum Weltkatzentag am 8. August ruft der BUND alle Menschen dazu auf, sich für den Schutz der Europäischen Wildkatze und ihren Lebensraum zu engagieren...
Mit bundesweiten Mitmachaktionen – von öffentlichen Pflanzfesten bis zum Wildkatzenlauf – zeigt das Projekt Wildkatzenwälder von morgen, gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, wie Hilfe für das bedrohte Wildtier ganz konkret aussehen kann.
Die Europäische Wildkatze ist eine wilde Verwandte unserer Hauskatze – und eine wahre Überlebenskünstlerin. Nach ihrer fast vollständigen Ausrottung durch den Menschen schleicht sie heute wieder durch viele Teile Deutschlands – auch dank jahrzehntelanger Schutzbemühungen. Doch sie bleibt gefährdet: Zerschneidung der Landschaft durch den Straßenverkehr, Verlust des Lebensraums und Vermischung und Verwechslung mit Hauskatzen setzen ihr weiter zu.
Zum Weltkatzentag am 8. August ruft der BUND deshalb zu mehr Engagement für die Wildkatze auf. Thomas Mölich, Leiter des Projekts Wildkatzenwälder von morgen beim BUND Thüringen, erklärt: Auch wenn sie unseren Hauskatzen zum Verwechseln ähnlichsieht: Die Europäische Wildkatze lebt sehr versteckt und zeigt sich nur sehr selten. Dennoch kann jede und jeder etwas für ihren Schutz tun.
Vier Wege, der Wildkatze nachhaltig zu helfen
Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr in Thüringen noch drei besondere Möglichkeiten:
Ohne die Unterstützung Freiwilliger und der Menschen vor Ort könnten wir unsere Schutzmaßnahmen für die Wildkatze nicht umsetzen. Auf diese Weise schaffen wir sichere Wildkatzenverstecke und Wurfplätze. Die breite Unterstützung durch unsere engagierten Verbündeten vor Ort und die vielen Freiwilligen sind für den Erhalt der Wildkatze unverzichtbar, betont Mölich. Wer sich für die Wildkatze engagiert, trägt damit auch zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Gestaltung von gesunden klimarobusten Ökosystemen bei.
Autor: redMit bundesweiten Mitmachaktionen – von öffentlichen Pflanzfesten bis zum Wildkatzenlauf – zeigt das Projekt Wildkatzenwälder von morgen, gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, wie Hilfe für das bedrohte Wildtier ganz konkret aussehen kann.
Die Europäische Wildkatze ist eine wilde Verwandte unserer Hauskatze – und eine wahre Überlebenskünstlerin. Nach ihrer fast vollständigen Ausrottung durch den Menschen schleicht sie heute wieder durch viele Teile Deutschlands – auch dank jahrzehntelanger Schutzbemühungen. Doch sie bleibt gefährdet: Zerschneidung der Landschaft durch den Straßenverkehr, Verlust des Lebensraums und Vermischung und Verwechslung mit Hauskatzen setzen ihr weiter zu.
Zum Weltkatzentag am 8. August ruft der BUND deshalb zu mehr Engagement für die Wildkatze auf. Thomas Mölich, Leiter des Projekts Wildkatzenwälder von morgen beim BUND Thüringen, erklärt: Auch wenn sie unseren Hauskatzen zum Verwechseln ähnlichsieht: Die Europäische Wildkatze lebt sehr versteckt und zeigt sich nur sehr selten. Dennoch kann jede und jeder etwas für ihren Schutz tun.
Vier Wege, der Wildkatze nachhaltig zu helfen
- Katzenhalterinnen und -halter sollten ihre Freigänger konsequent kastrieren lassen. Dies stellt einen wichtigen Beitrag dar, um Paarungen mit Wildkatzen zu vermeiden und das Leid der rund zwei Millionen Streunerkatzen in Deutschland einzudämmen.
- Naturfreunde können bei Aktionen im Rahmen des Projekts Wildkatzenwälder von morgen mitmachen. Die BUND-Landesverbände bieten deutschlandweit öffentliche Pflanzfeste und Zaunabbau-Aktionen sowie Wanderungen an.
- Ehrenamtlich aktive BUND-Mitglieder, die im Verbreitungsgebiet der Wildkatze leben, können ein kostenloses Infopaket bestellen und andere Menschen über das Vorkommen der Europäischen Wildkatze und die Bedeutung intakter Lebensräume aufklären.
- Flächenbesitzende und –bewirtschaftende haben eine Schlüsselrolle im Schutz der Wildkatze, indem sie ihre Flächen wildkatzengerecht gestalten und gleichzeitig in klimarobuste und artenreiche Lebensräume umwandeln. Bei Fragen gibt der BUND gern praktische Tipps.
Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr in Thüringen noch drei besondere Möglichkeiten:
- Familien erwartet am 10. August ein buntes Wildkatzen-Fest im BUND-Wildkatzendorf Hütscheroda. Das Familienfest bietet Spiele, Bastelangebote, Wanderungen und Informationen rund um das heimliche Waldtier.
- Der BUND Thüringen lädt zu einem Freiwilligeneinsatz am 18. Oktober in Wiesenfeld im Eichsfeld ein. Knotengitterzäune werden zum Schutz junger Bäume verwendet, damit sie nicht von Rehen, Hirschen oder Hasen verbissen werden. Sinken diese Zäune jedoch um oder gehen kaputt, verbleiben sie oft als tödliche Falle für die Wildkatze im Wald. Gemeinsam sollen 1.000 Meter dieses Zauns abgebaut und aus dem Wald entfernt werden, um diesen für Wildkatze & Co. wieder gefahrlos passierbar zu machen.
- Bei einem Pflanzfest am 25. Oktober in Unterkatz bei Wasungen können Freiwillige helfen, einen Wald für die Wildkatzen zu pflanzen. Da das aktuelle Fichtensterben oft kahle deckungslose Flächen hinterlässt, die weder der Wildkatze noch anderen Waldtieren einen guten Lebensraum bieten, soll hier mit ihrer Hilfe ein arten- und strukturreicher Wald entstehen, in dem sich die Tiere wieder heimisch fühlen.
Ohne die Unterstützung Freiwilliger und der Menschen vor Ort könnten wir unsere Schutzmaßnahmen für die Wildkatze nicht umsetzen. Auf diese Weise schaffen wir sichere Wildkatzenverstecke und Wurfplätze. Die breite Unterstützung durch unsere engagierten Verbündeten vor Ort und die vielen Freiwilligen sind für den Erhalt der Wildkatze unverzichtbar, betont Mölich. Wer sich für die Wildkatze engagiert, trägt damit auch zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Gestaltung von gesunden klimarobusten Ökosystemen bei.
