1:1 in Weimar bringt die schmeichelhafte Rettung
Klassenerhalt des FSV Preußen zu 99 Prozent sicher
Sonntag, 01. Juni 2025, 00:28 Uhr
Eigentlich wollte der FSV Preußen beim bereits abgestiegenen SC Weimar mit einem überzeugenden Auftritt den Ligaverbleib aus eigener Kraft einfahren. Am Ende reichte es gerade so zu einem Unentschieden, das aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz aber Gold wert war und den Klassenerhalt sicherte. Trotzdem sorgte das Spiel für viel Herzrasen bei allen Preußen-Fans…
Gut und gerne 120 Preußen-Unterstützer hatten sich auf dem Lindenberg eingefunden und kaum ging die Partie los, konnte die Kurstädter Elf bereits jubeln. Reinhold wurde vom Keeper und der Abwehr in die Mangel genommen und Schiedsrichter Schröter zeigte zwangsläufig auf den Punkt. Kapitän Engel versenkte die Kugel links unten und der enthusiastische Fanblock des FSVP verschaffte sich ordentlich Gehör.
Aber auch der Gastgeber wurde trotz der durchwachsenen Saison von den eigenen Fans lautstark unterstützt und hätte nach zehn Minuten beinahe den Ausgleich erzielt. Nach einem schnellen Einwurf bugsierte Weimar den Ball um Patzer herum und Engel holte den Ball von der Linie. Trotzdem blieben die Hausherren am Drücker und erzielten nach einer halben Stunde den Ausgleich. Ein diagonaler Flugball kam in die Spitze, wo Weimars Stürmer eventuell im Abseits stand. Der Wimpel blieb jedoch unten und die Kugel kam in den Rückraum zu Schreff, der sich ein Herz fasste und das Leder mit Schmackes in der langen Ecke versenkte.
Der Ausgleich ging durchaus in Ordnung, dennoch hätten die Jungs aus der Rosenstadt vor der Pause für die erneute Führung sorgen müssen. Reinhold schlenzte den Ball aus guter Position vorbei, Pawlak zog einen Fernschuss drüber und eine aussichtsreiche Doppelchance vergaben Reinhold und der erneut reaktivierte Rekordtorschütze Fiß, welcher viel wirbelte, aber im Abschluss immer wieder Pech hatte. Auch der aufgerückte Harnisch hatte kein Glück bei seinem Kopfball nach einer Ecke an die Torlatte.
Stattdessen wäre Weimar fast die Führung vor der Pause gelungen. Staatz köpfte daneben und im Anschluss verzog der SC 1903 aus spitzem Winkel neben das Tor. Dann war Halbzeit und direkt nach Wiederanpfiff hatte Reinhold die große Möglichkeit zum zweiten Preußen-Treffer. Sein Drehschuss wurde jedoch kurz vor dem Einschlag geklärt. Auch eine Flanke von Rösener verpasste Reinhold haarscharf in der Mitte.
Bad Langensalzas Team war deutlich am Drücker, konnte aus dem spielerischen Vorteil aber kein Kapital schlagen. Weimar blieb hartnäckig und feuerte durch Staatz erneut einen gefährlichen Schuss aus 20 Metern ab und auch sonst setzten die Gastgeber die schwarz-weiße Truppe ganz schön unter Druck. Es hat nicht viel gefehlt und die Preußen wären tatsächlich in Rückstand gegangen. Aber in die andere Richtung hatten Fiß und Schack zwei gute Schussmöglichkeiten, die leider nicht zum Erfolg führten. Zu allem Überfluss sah Engel noch die rote Karte, als er sich zu vehement über den Linienrichter aufregte, der augenscheinlich keine Abseitsentscheidung korrekt traf.
Ein Auswärtssieg wäre für den feiernden Anhang der Gäste natürlich das Sahnehäubchen gewesen, mit der Niederlage von Meinigen in Arnstadt in der letzten Minute, stand der Klassenerhalt für den FSVP aber fest, denn Geratal und Saalfeld stehen sich am letzten Spieltag gegenüber und können Preußens Elf nicht beide überholen. Überraschend strauchelte Heiligenstadt im Kampf um die Meisterschaft, weshalb tatsächlich vier Truppen absteigen können. Aus der Oberliga kommt nun doch Wismut Gera runter, welche den sicheren Klassenerhalt in der Nachspielzeit aus der Hand gaben.
Um 100 Prozent sicher zu gehen, sollte die Mannschaft von Coach Thomas Wirth am letzten Spieltag in zwei Wochen gegen Schott Jena nicht hoch verlieren. Dann ist alles gut, auch wenn der Anspruch eigentlich etwas höher war. Zum Schluss sind aber alle Preußen-Freunde froh, dass ihre Spieler nach allem Auf und Ab in dieser Saison überhaupt in der Liga bleiben. Es wurden viele Nerven gelassen, mit diesem emotionalen Spiel in Weimar wurden aber viele Sorgen gestillt.
Tore: 0:1 Engel (3./Foulelfmeter), 1:1 Schreff (32.)
Zuschauer: 200
Preußen: Patzer, Dolzer, Harnisch, Engel, Harbauer, Pawlak, Rösener, Schack, Noak, Reinhold, Fiß (87. Gulov)
Autor: mfrGut und gerne 120 Preußen-Unterstützer hatten sich auf dem Lindenberg eingefunden und kaum ging die Partie los, konnte die Kurstädter Elf bereits jubeln. Reinhold wurde vom Keeper und der Abwehr in die Mangel genommen und Schiedsrichter Schröter zeigte zwangsläufig auf den Punkt. Kapitän Engel versenkte die Kugel links unten und der enthusiastische Fanblock des FSVP verschaffte sich ordentlich Gehör.
Aber auch der Gastgeber wurde trotz der durchwachsenen Saison von den eigenen Fans lautstark unterstützt und hätte nach zehn Minuten beinahe den Ausgleich erzielt. Nach einem schnellen Einwurf bugsierte Weimar den Ball um Patzer herum und Engel holte den Ball von der Linie. Trotzdem blieben die Hausherren am Drücker und erzielten nach einer halben Stunde den Ausgleich. Ein diagonaler Flugball kam in die Spitze, wo Weimars Stürmer eventuell im Abseits stand. Der Wimpel blieb jedoch unten und die Kugel kam in den Rückraum zu Schreff, der sich ein Herz fasste und das Leder mit Schmackes in der langen Ecke versenkte.
Der Ausgleich ging durchaus in Ordnung, dennoch hätten die Jungs aus der Rosenstadt vor der Pause für die erneute Führung sorgen müssen. Reinhold schlenzte den Ball aus guter Position vorbei, Pawlak zog einen Fernschuss drüber und eine aussichtsreiche Doppelchance vergaben Reinhold und der erneut reaktivierte Rekordtorschütze Fiß, welcher viel wirbelte, aber im Abschluss immer wieder Pech hatte. Auch der aufgerückte Harnisch hatte kein Glück bei seinem Kopfball nach einer Ecke an die Torlatte.
Stattdessen wäre Weimar fast die Führung vor der Pause gelungen. Staatz köpfte daneben und im Anschluss verzog der SC 1903 aus spitzem Winkel neben das Tor. Dann war Halbzeit und direkt nach Wiederanpfiff hatte Reinhold die große Möglichkeit zum zweiten Preußen-Treffer. Sein Drehschuss wurde jedoch kurz vor dem Einschlag geklärt. Auch eine Flanke von Rösener verpasste Reinhold haarscharf in der Mitte.
Bad Langensalzas Team war deutlich am Drücker, konnte aus dem spielerischen Vorteil aber kein Kapital schlagen. Weimar blieb hartnäckig und feuerte durch Staatz erneut einen gefährlichen Schuss aus 20 Metern ab und auch sonst setzten die Gastgeber die schwarz-weiße Truppe ganz schön unter Druck. Es hat nicht viel gefehlt und die Preußen wären tatsächlich in Rückstand gegangen. Aber in die andere Richtung hatten Fiß und Schack zwei gute Schussmöglichkeiten, die leider nicht zum Erfolg führten. Zu allem Überfluss sah Engel noch die rote Karte, als er sich zu vehement über den Linienrichter aufregte, der augenscheinlich keine Abseitsentscheidung korrekt traf.
Ein Auswärtssieg wäre für den feiernden Anhang der Gäste natürlich das Sahnehäubchen gewesen, mit der Niederlage von Meinigen in Arnstadt in der letzten Minute, stand der Klassenerhalt für den FSVP aber fest, denn Geratal und Saalfeld stehen sich am letzten Spieltag gegenüber und können Preußens Elf nicht beide überholen. Überraschend strauchelte Heiligenstadt im Kampf um die Meisterschaft, weshalb tatsächlich vier Truppen absteigen können. Aus der Oberliga kommt nun doch Wismut Gera runter, welche den sicheren Klassenerhalt in der Nachspielzeit aus der Hand gaben.
Um 100 Prozent sicher zu gehen, sollte die Mannschaft von Coach Thomas Wirth am letzten Spieltag in zwei Wochen gegen Schott Jena nicht hoch verlieren. Dann ist alles gut, auch wenn der Anspruch eigentlich etwas höher war. Zum Schluss sind aber alle Preußen-Freunde froh, dass ihre Spieler nach allem Auf und Ab in dieser Saison überhaupt in der Liga bleiben. Es wurden viele Nerven gelassen, mit diesem emotionalen Spiel in Weimar wurden aber viele Sorgen gestillt.
Tore: 0:1 Engel (3./Foulelfmeter), 1:1 Schreff (32.)
Zuschauer: 200
Preußen: Patzer, Dolzer, Harnisch, Engel, Harbauer, Pawlak, Rösener, Schack, Noak, Reinhold, Fiß (87. Gulov)

