Gedenken in Mühlhausen
Vor 80 Jahren
Mittwoch, 09. April 2025, 08:55 Uhr
Mit einer Kranzniederlegung an dem von Walter Krause geschaffenen Denkmal für die Opfer des Faschismus am Mühlhäuser Bahnhof gedenkt die Stadt Mühlhausen der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald vor 80 Jahren...
Das Mahnmal, geschaffen vom Mühlhäuser Bildhauer Walter Krause (1891–1967), wurde 1951 – wenige Tage nach dem sechsten Jahrestag der Befreiung Buchenwalds – eingeweiht. Es gilt als eines der bedeutendsten Werke Krauses im öffentlichen Raum. Die vier dargestellten Figuren symbolisieren die zahllosen Opfer, die der Gewalt und Willkür des NS-Regimes ausgeliefert waren. Die Inschriften auf dem Steinsockel lauten: Unsterbliche Opfer ihr sanket dahin, den Toten zur Ehr den Lebenden zur Mahnung sowie Auschwitz, Maidanek, Neuengamme, Buchenwald, Dachau, Sachsenhausen.
Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Am 11. April 1945 wurde es durch US-amerikanische Truppen befreit. Mitte 1944 befand sich mehr als die Hälfte der Häftlinge in einem der zahlreichen Außenlager. Unternehmen, Kommunen, staatliche und militärische Einrichtungen nutzten die Arbeitskraft der Inhaftierten systematisch aus.
Wie ein dichtes Netz erstreckten sich die 139 bekannten Außenlager von der Rhein-Ruhr-Region bis nach Brandenburg. Zwei dieser Lager befanden sich in Mühlhausen – eines am Stadtwald, ein weiteres am Wendewehr. Über 1.300 Frauen und Männer waren hier inhaftiert, wurden zur Arbeit gezwungen, gedemütigt und misshandelt. Auch darüber hinaus mussten zahlreiche Menschen in Mühlhausen Zwangsarbeit leisten.
Mit der Gedenkveranstaltung setzt die Stadt Mühlhausen am 11. April um 12:00 Uhr, am Bahnhofsvorplatz ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Autor: redDas Mahnmal, geschaffen vom Mühlhäuser Bildhauer Walter Krause (1891–1967), wurde 1951 – wenige Tage nach dem sechsten Jahrestag der Befreiung Buchenwalds – eingeweiht. Es gilt als eines der bedeutendsten Werke Krauses im öffentlichen Raum. Die vier dargestellten Figuren symbolisieren die zahllosen Opfer, die der Gewalt und Willkür des NS-Regimes ausgeliefert waren. Die Inschriften auf dem Steinsockel lauten: Unsterbliche Opfer ihr sanket dahin, den Toten zur Ehr den Lebenden zur Mahnung sowie Auschwitz, Maidanek, Neuengamme, Buchenwald, Dachau, Sachsenhausen.
Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Am 11. April 1945 wurde es durch US-amerikanische Truppen befreit. Mitte 1944 befand sich mehr als die Hälfte der Häftlinge in einem der zahlreichen Außenlager. Unternehmen, Kommunen, staatliche und militärische Einrichtungen nutzten die Arbeitskraft der Inhaftierten systematisch aus.
Wie ein dichtes Netz erstreckten sich die 139 bekannten Außenlager von der Rhein-Ruhr-Region bis nach Brandenburg. Zwei dieser Lager befanden sich in Mühlhausen – eines am Stadtwald, ein weiteres am Wendewehr. Über 1.300 Frauen und Männer waren hier inhaftiert, wurden zur Arbeit gezwungen, gedemütigt und misshandelt. Auch darüber hinaus mussten zahlreiche Menschen in Mühlhausen Zwangsarbeit leisten.
Mit der Gedenkveranstaltung setzt die Stadt Mühlhausen am 11. April um 12:00 Uhr, am Bahnhofsvorplatz ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
