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FSV Preußen unterliegt 0:3 gegen FC An der Fahner Höhe

Thüringenmeister eine Nummer zu groß

Sonntag, 16. März 2025, 12:53 Uhr
Ohne Wenn und Aber war der Thüringenmeister am Samstag eine Nummer zu groß für den FSV Preußen. Konnte die Elf von Thomas Wirth im ersten Abschnitt noch gut dagegenhalten, schlichen sich in der zweiten Halbzeit entscheidende Fehler ein, die der Gast gnadenlos ausnutzte und mit 3:0 siegte...

Schon in der ersten halben Stunde erspielte sich der FC An der Fahner Höhe ein Plus an Standardsituationen. Bei den zahlreichen Ecken, Freistößen und Einwürfen musste die Abwehr der Hausherren mehrfach in höchster Not klären oder es kam mal wieder auf Keeper Patzer an, welcher einige gute Gelegenheiten der Gäste mit den Füßen oder Fäusten entschärfte.

Nach einem halben Jahr durfte der FSV Preußen wieder im Stadion spielen (Foto: Benno Harbauer) Nach einem halben Jahr durfte der FSV Preußen wieder im Stadion spielen (Foto: Benno Harbauer)
Bad Langensalzas Team konnte selten für Entlastung sorgen und schaffte es nicht, sich bis in die Gefahrenzone zu spielen. Nur bei einem Flugball von Harbauer von der Mittellinie musste Fahners Schlussmann Müller eingreifen. Ansonsten mussten sich die 250 Zuschauer bei kühlen Temperaturen irgendwie anders erwärmen.

Der zweite Durchgang brachte zunächst keine Highlights, bis Bärwolf nach 20 Minuten auf dem linken Flügel durchmarschierte, in den Strafraum eindrang und den Torwart der Preußen überlistete. Das ging ein wenig zu einfach, hatte sich aber im Spielverlauf irgendwie angedeutet. Eine Reaktion beim Kurstädter Team blieb aus, stattdessen erhöhte der eingewechselte Trübenbach direkt auf 0:2.

Trotz der Vorentscheidung wachte die Elf aus der Rosenstadt nun auf. Noak zog energisch in den Strafraum und wurde von den Beinen geholt. Schiedsrichter Hillig, der die Partie ansonsten sehr sachlich leitete, zeigte dem Übeltäter auch sofort die gelbe Karte und alle Preußen freuten sich schon heimlich über einen Elfmeter. Doch zur Verwunderung vieler, wurde das Foulspiel vor die Sechzehnerlinie verortet.

Nichtsdestotrotz wurde es gefährlich, denn Schack hämmerte einen scharfen Freistoß in Richtung Fahnersches Gehäuse, von wo die Kugel zurück kam und wieder Schack vor die Füße fiel. Dieses Mal segelte das Leder an die Unterkante der Torlatte und alle Schwarz-Weißen hatten den Torschrei auf den Lippen. Doch es sollte mal wieder nicht sein.

Stattdessen machte es Trübenbach mit seinem zweiten Treffer deutlich, nachdem ihm der Ball mustergültig von der Langensalzaer Abwehr serviert wurde. Der FSV Preußen bezahlte also einiges an Lehrgeld gegen einen souveränen Gegner, der das Spiel zu jeder Zeit im Griff hatte. Die Punkte muss die Mannschaft des FSVP woanders holen, nächste Woche in Geratal sollte dies auch unbedingt das Ziel sein.

Tore: 0:1 Bärwolf (65.), 0:2 Trübenbach (69.), 0:3 Trübenbach (86.)

Zuschauer: 250
Autor: mfr

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