Wichtiger Arbeitssieg gegen Weimar
Preußen taut auf und dreht Partie
Sonntag, 24. November 2024, 09:39 Uhr
Es war sicherlich nicht die höchste fußballerische Kost, welche die wenigen Zuschauer bei kühlen Temperaturen zum letzten Heimspiel des FSV Preußen in diesem Jahr geboten bekamen. Während es nach den ersten 45 Minuten nicht wirklich nach drei Punkten aussah, wandelte sich nach dem Seitenwechsel das Bild...
Durch einen eigenen Sieg wären die Gäste aus Weimar nämlich auf einen Zähler an den Gastgeber herangerückt, was in Anbetracht der kommenden brutalen Aufgaben gegen die beiden Spitzenteams der Liga, durchaus für einige Abstiegsängste bei Bad Langensalzas Team gesorgt hätte.
Lediglich zwei, drei harmlose Schüsse feuerte das Team von Coach Thomas Wirth in den ersten 45 Minuten von außerhalb des Strafraums ab, ansonsten setzten die Gäste immer wieder Nadelstiche nach vorne und den Rosenstädtern unterliefen zahlreiche Fehlabspiele. Das preußische Kombinationsspiel klappte überhaupt nicht, stattdessen zog Weimar immer wieder in den Angriff und spielte es meistens besser aus, als die Kurstädter Elf.
Demzufolge resultierte die Gästeführung nach einem Diagonalball von der Mittellinie, den Preußens Abwehr nicht energisch genug klären konnte. Das Leder landete genau auf dem Fuß von Calenius, welcher direkt volley abzog und mit seinem scharfen Schuss FSVP-Keeper Patzer überraschte. Die Führung für Weimar ging in Ordnung und die 03er hätten diese beinahe noch ausgebaut. Die heimische Defensive warf sich einmal mit vereinten Kräften dazwischen und in der nächsten Aktion strich ein Heber von Zeitz nur knapp drüber.
Langensalzas Trainerteam war in der Pause zwar angefressen, machte die Truppe aber nicht nieder, sondern baute sie auf und gab einige taktische Veränderungen vor. Und dies fruchtete sogleich, denn binnen zehn Minuten drehten die Jungs in Weiß die Partie. Schack zog zentral aus 20 Metern ab, Stern im Weimar Tor konnte nur zur Seite klatschen und Noak hob den Ball über den Keeper in die Maschen. Nun war die Euphorie da und so versuchte es Gulov wie gegen Eichsfeld einfach mal aus der Ferne. Der Ball drehte sich leicht vom Keeper weg und schlug tatsächlich in der rechten unteren Ecke ein.
Die Gäste wirkten sichtlich konsterniert, spiegelte der Spielverlauf doch gewissermaßen ihren bisherigen Saisonverlauf wider. Dennoch wollten sie die verbleibende halbe Stunde nutzen, um das Ruder wieder herum zu reißen. Trotzdem deutete es nun eher auf den dritten Preußen-Treffer hin. Reinhold hielt den Fuß bei Noaks Eingabe rein, doch der Ball trudelte um Zentimeter vorbei und Röseners flache Flanke verpassten in der Mitte mit Gulov und Noak gleich zwei Preußen ganz knapp.
Weitere Chancen ergaben sich durch Harbauer mit dem Kopf nach einer Ecke und einem zu hektisch fabrizierten Rechtsschuss. Und auch Röseners Flachschuss von halbrechts brachte nicht das ersehnte Glück für die Hausherren, denn Stern fuhr den Fuß aus. Somit wurden es nicht nur ob der Temperaturen noch einige zittrige Minuten für alle Preußen, denn Weimar warf nochmal alles nach vorn. Jedoch flog der eine oder andere Fernschuss mehr oder weniger weit drüber und in einer brenzligen Situation nach einer Ecke mit mehreren Abschlüssen des Gastes schmiss sich die Hintermannschaft der Gastgeber immer dazwischen.
Da war zweifelsohne auch etwas Glück dabei zum Schluss, denn Preußens Mannen hätten den berühmten Sack schon längst zu machen können oder müssen. Harbauer und Schack versuchten es nochmal mit zwei gefährlichen Schüssen aus 40 bzw. 60 Metern und nach knapp acht bangen Minuten des Nachspielens konnten die tapferen Helden des FSVP die Arme zum Jubel hoch reißen und ihren Tanz im Kreis aufführen.
Die Gäste ärgerten sich hingegen ihrer Trikotfarbe entsprechend schwarz, denn diese Art von Spielen haben sie in dieser Saison nicht zum ersten Mal erlebt. Dennoch Anerkennung für das Team von Holger Orlamünde, welches eine respektable Leistung zeigte und unermüdlich und fair von den Fans mit Trommel und Gesängen unterstützt wurde. Im Idealfall können beide Vereine im Juni am vorletzten Spieltag auf dem Lindenberg den Klassenerhalt feiern, aber bis dahin liegt noch viel Arbeit vor beiden Formationen.
Tore: 0:1 Calenius (24.), 1:1 Noak (50.), 2:1 Gulov (58.)
FSV Preußen: Patzer, Harnisch, Meißner, Dolzer, Rösener, Linz, Schack, Pawlak, Gulov (84. Prager), Noak (70. Harbauer), Seidel (46. Reinhold)
Markus Fromm
Autor: redDurch einen eigenen Sieg wären die Gäste aus Weimar nämlich auf einen Zähler an den Gastgeber herangerückt, was in Anbetracht der kommenden brutalen Aufgaben gegen die beiden Spitzenteams der Liga, durchaus für einige Abstiegsängste bei Bad Langensalzas Team gesorgt hätte.
Lediglich zwei, drei harmlose Schüsse feuerte das Team von Coach Thomas Wirth in den ersten 45 Minuten von außerhalb des Strafraums ab, ansonsten setzten die Gäste immer wieder Nadelstiche nach vorne und den Rosenstädtern unterliefen zahlreiche Fehlabspiele. Das preußische Kombinationsspiel klappte überhaupt nicht, stattdessen zog Weimar immer wieder in den Angriff und spielte es meistens besser aus, als die Kurstädter Elf.
Demzufolge resultierte die Gästeführung nach einem Diagonalball von der Mittellinie, den Preußens Abwehr nicht energisch genug klären konnte. Das Leder landete genau auf dem Fuß von Calenius, welcher direkt volley abzog und mit seinem scharfen Schuss FSVP-Keeper Patzer überraschte. Die Führung für Weimar ging in Ordnung und die 03er hätten diese beinahe noch ausgebaut. Die heimische Defensive warf sich einmal mit vereinten Kräften dazwischen und in der nächsten Aktion strich ein Heber von Zeitz nur knapp drüber.
Langensalzas Trainerteam war in der Pause zwar angefressen, machte die Truppe aber nicht nieder, sondern baute sie auf und gab einige taktische Veränderungen vor. Und dies fruchtete sogleich, denn binnen zehn Minuten drehten die Jungs in Weiß die Partie. Schack zog zentral aus 20 Metern ab, Stern im Weimar Tor konnte nur zur Seite klatschen und Noak hob den Ball über den Keeper in die Maschen. Nun war die Euphorie da und so versuchte es Gulov wie gegen Eichsfeld einfach mal aus der Ferne. Der Ball drehte sich leicht vom Keeper weg und schlug tatsächlich in der rechten unteren Ecke ein.
Die Gäste wirkten sichtlich konsterniert, spiegelte der Spielverlauf doch gewissermaßen ihren bisherigen Saisonverlauf wider. Dennoch wollten sie die verbleibende halbe Stunde nutzen, um das Ruder wieder herum zu reißen. Trotzdem deutete es nun eher auf den dritten Preußen-Treffer hin. Reinhold hielt den Fuß bei Noaks Eingabe rein, doch der Ball trudelte um Zentimeter vorbei und Röseners flache Flanke verpassten in der Mitte mit Gulov und Noak gleich zwei Preußen ganz knapp.
Weitere Chancen ergaben sich durch Harbauer mit dem Kopf nach einer Ecke und einem zu hektisch fabrizierten Rechtsschuss. Und auch Röseners Flachschuss von halbrechts brachte nicht das ersehnte Glück für die Hausherren, denn Stern fuhr den Fuß aus. Somit wurden es nicht nur ob der Temperaturen noch einige zittrige Minuten für alle Preußen, denn Weimar warf nochmal alles nach vorn. Jedoch flog der eine oder andere Fernschuss mehr oder weniger weit drüber und in einer brenzligen Situation nach einer Ecke mit mehreren Abschlüssen des Gastes schmiss sich die Hintermannschaft der Gastgeber immer dazwischen.
Da war zweifelsohne auch etwas Glück dabei zum Schluss, denn Preußens Mannen hätten den berühmten Sack schon längst zu machen können oder müssen. Harbauer und Schack versuchten es nochmal mit zwei gefährlichen Schüssen aus 40 bzw. 60 Metern und nach knapp acht bangen Minuten des Nachspielens konnten die tapferen Helden des FSVP die Arme zum Jubel hoch reißen und ihren Tanz im Kreis aufführen.
Die Gäste ärgerten sich hingegen ihrer Trikotfarbe entsprechend schwarz, denn diese Art von Spielen haben sie in dieser Saison nicht zum ersten Mal erlebt. Dennoch Anerkennung für das Team von Holger Orlamünde, welches eine respektable Leistung zeigte und unermüdlich und fair von den Fans mit Trommel und Gesängen unterstützt wurde. Im Idealfall können beide Vereine im Juni am vorletzten Spieltag auf dem Lindenberg den Klassenerhalt feiern, aber bis dahin liegt noch viel Arbeit vor beiden Formationen.
Tore: 0:1 Calenius (24.), 1:1 Noak (50.), 2:1 Gulov (58.)
FSV Preußen: Patzer, Harnisch, Meißner, Dolzer, Rösener, Linz, Schack, Pawlak, Gulov (84. Prager), Noak (70. Harbauer), Seidel (46. Reinhold)
Markus Fromm

