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Gedenken zum Volkstrauertag auf dem Hauptfriedhof

„Kreislauf von Leid und Krieg durchbrechen“

Sonntag, 17. November 2024, 11:40 Uhr
Zum alljährlichen Gedenken am Volkstrauertag versammelten sich heute Vormittag Bürger, Stadträte, Verwaltungsmitarbeiter und Gäste vom Bundeswehr-Partnerregiment auf dem Bad Langensalzaer Hauptfriedhof bei denkbar ungünstigen äußeren Bedingungen …

Die Nägelsteder Blechsäcke untermalten die Gedenkfeier (Foto: oas) Die Nägelsteder Blechsäcke untermalten die Gedenkfeier (Foto: oas)


Kalter Wind mit Regeneinsprengseln verdeutlichte den Besuchern der Gedenkveranstaltung wie schön es ist, ein warmes Heim mit einem Dach überm Kopf zu haben und nicht irgendwo auf der Welt in einem Kriegsgebiet auf der Flucht sein zu müssen. Das Nägelstedter Bläserquintett „Blechsäcke“ begleitete die Feierstunde musikalisch mit Volksliedern wie „Wenn alle Brünnlein fließen oder „Kein schöner Land“; Hannah Jaritz und Till Blankenburg aus dem örtlichen Salza-Gymnasium rezitierten mahnende Texte für Frieden, Toleranz und gegen den Krieg.

In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Matthias Reinz die Wichtigkeit des Gedenkens gerade in unserer heutigen Zeit, die immer noch mit kriegerischen Auseinandersetzungen wie aktuell im Nahen Osten oder der Ukraine versehen ist. Die Entwicklungen in den USA nach den Wahlen könnten die Konflikte weltweit weiter anspannen, fürchtete das Stadtoberhaupt und verwies auf die Notwendigkeit, weiter und überall für den Frieden einzutreten und für eine Zukunft ohne Kriege. Die Gedanken seien bei allen Opfern von Gewaltherrschaft, Terrorismus, Vertreibung und Ausgrenzung. Der Kreislauf von Leid und Krieg möge endlich durchbrochen werden, wünschte Reinz. Er bedankte sch bei allen, die den Weg trotz des abstoßenden Wetters gefunden hätten, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

Wie schon in den vergangenen Jahren waren mit Hauptfeldwebel Conrad und Stabsfeldwebel Dingelstedt auch wieder Vertreter des Langensalzaer Partnerregiments der Bundeswehr gekommen, um am Gedenkstein für die Opfer von Faschismus, Stalinismus und anderer Gewaltherrschaften auf dem Hauptfriedhof einen Kranz niederzulegen.
Olaf Schulze



Autor: red

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