Bad Langensalza
Feuerwehr mit Tipps zum Silvester-Feuerwerk
Mittwoch, 18. Dezember 2019, 08:08 Uhr
Viele Bad Langensalzaer begrüßen das neue Jahr mit farbenfrohen Raketen und Böllern. Die Feuerwehr Bad Langensalza weist aus diesem Grund nochmals eindringlich auf den richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern hin...
Ein leichtfertiger Umgang kann oftmals zu Bränden und schweren Verletzungen führen. Insbesondere in der Silvesternacht und dem Neujahrsmorgen kommt es alljährlich zu einer signifikant hohen Zahl an Rettungseinsätzen für die Feuerwehr und Rettungskräfte, weiß Stadtbrandmeister Steven Dierbach.
Der Umgang mit Feuerwerk darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Bei Feuerwerk handelt es sich schließlich immer um Sprengstoff, der explodiert oder abbrennt. Ein richtiger Umgang und eine besondere Vorsicht sind also geboten, damit das neue Jahr fröhlich im Kreise der Lieben beginnt und nicht im Krankenhaus, betont Dierbach.
Der Stadtbrandmeister appelliert daher an die Bürger, im Umgang mit Feuerwerk nicht leichtfertig zu sein. Grundsätzlich gehört Feuerwerk nicht in die Hände von stark alkoholisierten Personen und keinesfalls in Kinderhände. Dies gilt auch für Zündhölzer und Feuerzeuge. Weiterhin sollte man ausschließlich Feuerwerkprodukte kaufen, die eine Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und Materialprüfung mit BAM-Nummer oder ein CE-Zeichen mit Registrierungsnummer haben. Von Feuerwerkskörper ohne Zulassung sollte man strikt die Finger lassen. Daher rät Dierbach, Feuerwerk ausschließlich beim Fachhändler zu kaufen. Dort kann man sich bei Fragen oder Unklarheiten den Gebrauch auch erklären lassen, rät Dierbach. Von Basteleien oder Eigenkreationen sollte man ebenfalls die Finger lassen.
Grundsätzlich sollten Feuerwerkskörper nur da abgebrannt werden, wo sie keinen Schaden anrichten können. Auch ein entsprechender Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Wäldern sollte gegeben sein. Vor Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen sowie in unmittelbarer Nähe von Menschen ist das Zünden von Böllern und Raketen ebenfalls nicht erlaubt. Raketen sind aus einer standfesten Abschussvorrichtung, wie einer Flasche, abzufeuern. Keinesfalls darf eine Rakete in die Erde gesteckt oder aus der Hand abgefeuert werden. Blindgängern, also Feuerwerkskörper, die nicht abgebrannt oder explodiert sind, sollte man sich erst nach einigen Minuten nähern und diese mit Wasser übergießen. Keinesfalls sollte man sie anfassen oder einen Nachzündversuch unternehmen.
Mit einem Eimer Wasser in der Nähe können Entstehungsbrände oftmals sofort gelöscht und so Schlimmeres verhindert werden. Im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung sollten Dachluken, Fenster und Türen geschlossen sein.
Wenn man die Sicherheitshinweise der Hersteller beachtet und wenn man nicht leichtsinnig, sondern mit entsprechender Vorsicht das neue Jahr mit Feuerwerk begrüßt, dann steht einer ausgelassenen Feier nichts im Wege, unterstreicht der Stadtbrandmeister abschließend.
Autor: redEin leichtfertiger Umgang kann oftmals zu Bränden und schweren Verletzungen führen. Insbesondere in der Silvesternacht und dem Neujahrsmorgen kommt es alljährlich zu einer signifikant hohen Zahl an Rettungseinsätzen für die Feuerwehr und Rettungskräfte, weiß Stadtbrandmeister Steven Dierbach.
Der Umgang mit Feuerwerk darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Bei Feuerwerk handelt es sich schließlich immer um Sprengstoff, der explodiert oder abbrennt. Ein richtiger Umgang und eine besondere Vorsicht sind also geboten, damit das neue Jahr fröhlich im Kreise der Lieben beginnt und nicht im Krankenhaus, betont Dierbach.
Der Stadtbrandmeister appelliert daher an die Bürger, im Umgang mit Feuerwerk nicht leichtfertig zu sein. Grundsätzlich gehört Feuerwerk nicht in die Hände von stark alkoholisierten Personen und keinesfalls in Kinderhände. Dies gilt auch für Zündhölzer und Feuerzeuge. Weiterhin sollte man ausschließlich Feuerwerkprodukte kaufen, die eine Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und Materialprüfung mit BAM-Nummer oder ein CE-Zeichen mit Registrierungsnummer haben. Von Feuerwerkskörper ohne Zulassung sollte man strikt die Finger lassen. Daher rät Dierbach, Feuerwerk ausschließlich beim Fachhändler zu kaufen. Dort kann man sich bei Fragen oder Unklarheiten den Gebrauch auch erklären lassen, rät Dierbach. Von Basteleien oder Eigenkreationen sollte man ebenfalls die Finger lassen.
Grundsätzlich sollten Feuerwerkskörper nur da abgebrannt werden, wo sie keinen Schaden anrichten können. Auch ein entsprechender Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Wäldern sollte gegeben sein. Vor Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen sowie in unmittelbarer Nähe von Menschen ist das Zünden von Böllern und Raketen ebenfalls nicht erlaubt. Raketen sind aus einer standfesten Abschussvorrichtung, wie einer Flasche, abzufeuern. Keinesfalls darf eine Rakete in die Erde gesteckt oder aus der Hand abgefeuert werden. Blindgängern, also Feuerwerkskörper, die nicht abgebrannt oder explodiert sind, sollte man sich erst nach einigen Minuten nähern und diese mit Wasser übergießen. Keinesfalls sollte man sie anfassen oder einen Nachzündversuch unternehmen.
Mit einem Eimer Wasser in der Nähe können Entstehungsbrände oftmals sofort gelöscht und so Schlimmeres verhindert werden. Im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung sollten Dachluken, Fenster und Türen geschlossen sein.
Wenn man die Sicherheitshinweise der Hersteller beachtet und wenn man nicht leichtsinnig, sondern mit entsprechender Vorsicht das neue Jahr mit Feuerwerk begrüßt, dann steht einer ausgelassenen Feier nichts im Wege, unterstreicht der Stadtbrandmeister abschließend.
