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Kooperation mit Erfurter egapark in Planung

Dienstag, 05. Mai 2015, 16:32 Uhr
Als die Welterberegion Wartburg Hainich die Blumenhalle der Internationalen Grüne Woche im Januar dieses Jahres in Berlin mit tausenden Pflanzen zum blühen brachte, lockte dies täglich viele tausende Besucher an.

Ein farbenfrohes Arrangement aus Frühblühern, Rosen, Farnen, Buchenstämmen und Exponaten vermittelte den Eindruck, man spaziere durch den Nationalpark Hainich. Auf einer Fläche von 2.100 Quadratmetern schien die Welterberegion zum Greifen nah, was schon während der Messezeit unglaublich viele positive Reaktionen hervor rief und für eine weltweite Medienpräsenz sorgte.

Bestärkt von den lobenden Worten und dem Gefühl, mit diesem Gemeinschaftsprojekt etwas Großes geschaffen zu haben, entstanden am Rande der Internationalen Grünen Woche bereits neue Ideen für künftige Auftritte der Welterberegion Wartburg Hainich. So dauerte es im Anschluss nicht lange bis Landrat Harald Zanker die ersten Schritte in die Wege leitete und das Gespräch mit der Geschäftsführerin der Erfurter Garten und Ausstellungs GmbH (ega), Kathrin Weiß, suchte, um ihr die ersten Gedanken vorzustellen.

Nachdem im Rahmen dieses Termins zunächst die grundsätzliche Umsetzbarkeit des Vorhabens geklärt wurde, kam es Ende April 2015 erneut zu einem Treffen mit der Geschäftsleitung, bei dem neben dem Landrat auch Karola Hunstock (VG Hainich-Werratal) und Rüdiger Biehl (Nationalpark Hainich) als Vorstandmitglieder des Tourismusverbandes der Welterberegion Wartburg Hainich e. V., Bernhard Bischoff (Gemeinde Hörselberg-Hainich) als Vorstandsvorsitzender der KAG Hainich-Werratal sowie eine Vertreterin des Tourismusverbandes und der Kreisverwaltung auf dem ega-Gelände mit vor Ort waren.

Im kommenden Jahr soll, so Harald Zanker, angelehnt an die Präsentation der Welterberegion Wartburg Hainich in Berlin, eine florale Dauerausstellung in einer der ega-Hallen entstehen, die die unterschiedliche Vegetation des Nationalparks entsprechend der Jahreszeiten aufgreift. Dem Thema Umweltbildung soll hierbei eine besondere Bedeutung zukommen.

Eine kleine Arbeitsgruppe wird nun in den nächsten Wochen gemeinsam mit einer Landschaftsarchitektin, einem technischen Mitarbeiter der ega und der zuständigen Leiterin des Bereiches Veranstaltungen/Ausstellungen ein Konzept erarbeiten, mit dem man dann an die Öffentlichkeit treten möchte, um weitere Partner für das Vorhaben zu gewinnen. Parallel dazu verläuft die Beantragung von finanziellen Mitteln über das Regionalbudget der Unstrut-Hainich-Region.

Auch weitere Abstimmungstermine wurden zwischenzeitig bereits vereinbart, damit nun die Detailplanung vorangetrieben werden kann. So wird es beispielsweise zeitnah einen Vor-Ort-Termin im Hainich geben, um den Mitarbeitern der ega Einblicke in den Urwald mitten in Deutschland zu gewähren, die dann wiederum Grundlage bei der Entwicklung des Ausstellungskonzeptes sein werden.
Autor: red

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