Noch keine Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt
Dienstag, 31. März 2015, 16:12 Uhr
Die milden Temperaturen der vergangenen Wochen sorgten für eine leichte Belebung auf dem Arbeitsmarkt im Bereich der Agentur für Arbeit Gotha. Die Zahl der Arbeitslosen sank im März. Von einer spürbaren Frühjahresbelebung kann jedoch noch keine Rede sein.
Obwohl die Zahl der Arbeitslosen gesunken ist, sehe ich große Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt, kommentiert Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha die aktuelle Entwicklung. Die Zahl der Kündigungsschutzanzeigen liegt weiterhin auf einem hohen Niveau. Aktuell sind noch bis zu 120 Beschäftigte von einer Entlassung bedroht, so die Agenturchefin.
Daher wird es noch schwierig bleiben, aus der Arbeitslosigkeit einen neuen Job zu finden. 10 Prozent weniger Arbeitslosen gelang im ersten Quartal der Sprung aus der Arbeitslosigkeit in eine neue Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig meldeten uns die Unternehmen im ersten Quartal deutlich weniger offene Stellen als im Vorjahreszeitraum. Rund zwanzig Prozent weniger offene Stellen wurden von der Arbeitsagentur in den ersten drei Monaten gezählt. Dies alles sind keine hoffnungsvollen Zeichen für die künftige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, sagte Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha.
Die anhaltende Ukrainekrise und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland beeinflussen zunehmend die exportabhängigen Unternehmen der Region. Mehrere Firmen im Agenturbezirk mussten aus diesem Grund ihre Produktion drosseln und für die Mitarbeiter Kurzarbeit beantragen, betonte Ina Benad.
Arbeitslosenquote im Unstrut-Hainich-Kreis gesunken
Die Arbeitslosenquote im Unstrut-Hainich-Kreis sank in diesem Monat auf 10,9 Prozent und lag damit unter dem Vorjahreswert (11,1 Prozent).
Im März waren 6.207 Menschen arbeitslos, 172 weniger als im Vormonat und 137 weniger als im Vorjahr.
In diesem Monat beendeten 1.563 Personen ihre Arbeitslosigkeit, während 1.403 Menschen sich arbeitslos meldeten.
Die Unternehmen haben im März 264 neue Stellen gemeldet, 35 weniger als im Vorjahr. Im ersten Quartal meldeten die Unternehmen 5 Prozent weniger Stellen, als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt lagen damit 547 Jobs zur Besetzung vor, 44 weniger als ein Jahr zuvor. Die meisten Stellen gibt es in der Zeitarbeit (117), im Gesundheits- und Sozialwesen (62), im verarbeitenden Gewerbe (75), im Handel (68), im Baugewerbe (61) sowie in der Landwirtschaft (37).
Autor: redObwohl die Zahl der Arbeitslosen gesunken ist, sehe ich große Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt, kommentiert Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha die aktuelle Entwicklung. Die Zahl der Kündigungsschutzanzeigen liegt weiterhin auf einem hohen Niveau. Aktuell sind noch bis zu 120 Beschäftigte von einer Entlassung bedroht, so die Agenturchefin.
Daher wird es noch schwierig bleiben, aus der Arbeitslosigkeit einen neuen Job zu finden. 10 Prozent weniger Arbeitslosen gelang im ersten Quartal der Sprung aus der Arbeitslosigkeit in eine neue Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig meldeten uns die Unternehmen im ersten Quartal deutlich weniger offene Stellen als im Vorjahreszeitraum. Rund zwanzig Prozent weniger offene Stellen wurden von der Arbeitsagentur in den ersten drei Monaten gezählt. Dies alles sind keine hoffnungsvollen Zeichen für die künftige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, sagte Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha.
Die anhaltende Ukrainekrise und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland beeinflussen zunehmend die exportabhängigen Unternehmen der Region. Mehrere Firmen im Agenturbezirk mussten aus diesem Grund ihre Produktion drosseln und für die Mitarbeiter Kurzarbeit beantragen, betonte Ina Benad.
Arbeitslosenquote im Unstrut-Hainich-Kreis gesunken
Die Arbeitslosenquote im Unstrut-Hainich-Kreis sank in diesem Monat auf 10,9 Prozent und lag damit unter dem Vorjahreswert (11,1 Prozent).
Im März waren 6.207 Menschen arbeitslos, 172 weniger als im Vormonat und 137 weniger als im Vorjahr.
In diesem Monat beendeten 1.563 Personen ihre Arbeitslosigkeit, während 1.403 Menschen sich arbeitslos meldeten.
Die Unternehmen haben im März 264 neue Stellen gemeldet, 35 weniger als im Vorjahr. Im ersten Quartal meldeten die Unternehmen 5 Prozent weniger Stellen, als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt lagen damit 547 Jobs zur Besetzung vor, 44 weniger als ein Jahr zuvor. Die meisten Stellen gibt es in der Zeitarbeit (117), im Gesundheits- und Sozialwesen (62), im verarbeitenden Gewerbe (75), im Handel (68), im Baugewerbe (61) sowie in der Landwirtschaft (37).
