Wenn das Wasser fehlt, verändert sich der ganze Lebensraum! Die heimischen Wildtiere sind an sommerliche Trockenheit angepasst – doch mit zunehmender Dauer sind die Nahrungssuche und auch schützende Rückzugsräume für die Tiere in Gefahr...Die seit längerer Zeit anhaltende Trockenheit ist auch im Wald deutlich sichtbar. Ausgetrocknete Böden, vertrocknete Vegetation, niedrige Wasserstände und verschwundene Pfützen und Kleingewässer prägen vielerorts das Bild. Auch für die heimischen Wildtiere verändert sich damit zunehmend ihr Lebensraum. Viele heimische Arten sind erstaunlich gut an sommerliche Hitze und zeitweiligen Wassermangel angepasst. Ein großer Teil ihres Wasserbedarfs wird über die Nahrung aufgenommen. Hält die Trockenheit jedoch über Wochen an, beginnt ein Kreislauf, der weit über die reine Verfügbarkeit von Trinkwasser hinausgeht.
Anzeige symplr (mr_1)
Das Rehwild beispielsweise kann einen großen Teil seines Flüssigkeitsbedarfs über seine Nahrung decken. Frische Kräuter, Blätter, Knospen und junge Triebe enthalten viel Wasser. Auch Morgentau trägt zur Flüssigkeitsaufnahme bei. Genau hier macht sich eine lange Trockenperiode bemerkbar. Die Vegetation trocknet zunehmend aus, Pflanzen enthalten weniger Feuchtigkeit und auch Tau steht nicht mehr in gleichem Maße zur Verfügung. Natürlich sucht auch Rehwild Wasserstellen zum Trinken auf. Je trockener die Landschaft wird, desto wichtiger werden die noch vorhandenen natürlichen Wasserstellen.
Aufruf zur Besonnenheit im Wald
Die Jägerschaft Heiligenstadt bittet deshalb darum, gerade in trockenen Zeiten Rücksicht auf solche Rückzugsräume zu nehmen, z.B.: Hunde unter Kontrolle zu halten und Wildtiere an Wasserstellen nicht zu beunruhigen.
Kleine Tümpel, Pfützen, wasserführende Gräben, feuchte Senken und selbst zeitweise mit Wasser gefüllte Fahrspuren sind Lebensräume für zahlreiche Tierarten. Vögel nutzen sie zum Trinken und Baden, Insekten benötigen Feuchtigkeit und Amphibien sind in besonderem Maße auf feuchte Lebensräume angewiesen. Verschwinden diese kleinen Wasserstellen, verschwindet deshalb nicht einfach nur eine Tränke. Unter Umständen geht ein kompletter Kleinlebensraum verloren.
Weniger Wasser verändert die gesamte Nahrungskette
Die Auswirkungen einer langen Trockenperiode hängen miteinander zusammen: Die Vegetation trocknet aus, Kleinstgewässer verschwinden, Pflanzen verändern sich und damit verändert sich wiederum das Nahrungsangebot für Insekten und andere Tiere. Was zunächst lediglich wie ein trockener Sommer aussieht, kann damit zahlreiche Wechselwirkungen innerhalb eines Lebensraumes auslösen. Die Jägerschaft warnt dennoch davor, die Situation zu dramatisieren. Unsere heimischen Wildtiere haben im Laufe ihrer Entwicklung zahlreiche Strategien entwickelt, um mit Hitze und vorübergehender Trockenheit umzugehen. Sie suchen Schatten und kühlere Bereiche auf, reduzieren ihre Aktivität während der heißen Tagesstunden oder decken ihren Flüssigkeitsbedarf teilweise über die Nahrung. Entscheidend ist jedoch die Dauer der Trockenheit.
Forstmitarbeiter im Wald, Symbolbild (Foto: agl)
Jäger können helfen – aber nicht jede Wasserwanne hilft der Natur. Für Jäger und Revierinhaber bedeutet die derzeitige Situation zunächst, vorhandene Wasserstellen und Feuchtbereiche im Revier im Blick zu behalten. Natürliche Quellen, Tümpel, kleine Teiche, Feuchtflächen und Suhlen sollten nach Möglichkeit erhalten werden. Wo geeignete natürliche Wasserstellen fehlen, kann es sinnvoll sein, Wasser bereitzustellen oder vorhandene Suhlen zu unterstützen.
Der Klimawandel ist Menschen gemacht schaut doch mal bei allen Monopolen nach die billiges Fracking Gas und Öl kaufen um es dann zu verbrennen, liebe AfD Wähler der Klimawandel ist echt, nicht erfunden, nicht es war schon immer so oder ach die 12.500 Hitzetoten gab es damals schon nein die aktuelle Hitze bringt Menschen und Tiere um und ihr leugnet das weiterhin? Die Ölkonzerne kaufen Millionen Liter an Öl um Benzin, Diesel usw herzustellen. Erneuerbare Energie fördern wäre hier mal der richtige Ansatz, in der Stadt mal dafür werben das Schattenplätze und Wohnhäuser, Schulen, Kindergärten, Arbeitsplätze mit Klimaanlagen ausgestattet werden aber nein AfD Wähler müssen alles leugnen. Überlegt mal was hier abgeht die Wälder sind so kaputt weil durch die Hitze die Bäume kein Baumharz mehr herstellen können um gegen den Borkenkäfer zu kämpfen alles durch den Klimawandel.