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Fr, 18:01 Uhr
31.07.2026
IHK Erfurt registriert positive Entwicklung der Ausbildungsverträge

Neues Lehrjahr beginnt am 1. August

Zum offiziellen Beginn des neuen Lehrjahres am morgigen 1. August 2026 starten 1.503 Auszubildende im Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt in ihre berufliche Zukunft. Bis Ende September werden weitere 500 Auszubildende ihre Ausbildung aufnehmen...

Bild:
V. l. n. r.: Juliane Hoppe, Anja Andreß, Louis Hoyer, Sabine Lindner und Thomas Fahlbusch bei der Übergabe zum 2.000. Ausbildungsvertrag des Ausbildungsjahres 2026. (Foto: IHK Erfurt)


Damit beginnen in Summe etwa zwei Drittel der bis zum Jahresende erwarteten Auszubildenden ihren Weg in die duale Berufsausbildung. Grundsätzlich ist ein Ausbildungsstart während des gesamten Jahres möglich – bedingt durch die Berufsschuljahre beginnen die meisten Jugendlichen jedoch im August und September. Bereits kurz vor dem offiziellen Ausbildungsstart registrierte die IHK Erfurt den 2000. Ausbildungsvertrag für das neue Ausbildungsjahr. Die Eingangsbestätigung überreichten zu diesem freudigen Anlass Thomas Fahlbusch, Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung, sowie Bildungsberaterin Sabine Lindner am 17. Juli 2026 persönlich. Louis Hoyer beginnt ab dem 18. August 2026 seine Ausbildung zum Feinoptiker bei der LAYERTEC GmbH in Mellingen. Nach mehreren Praktika im Unternehmen entschied er sich gezielt für diesen Berufsweg und setzte sich im Auswahlverfahren gegen neun weitere starke Bewerber durch.
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LAYERTEC stellt hochwertige optische Komponenten und maßgeschneiderte Lösungen für Laseranwendungen her. Das Sortiment umfasst Optiken, Beschichtungen und Dienstleistungen für Branchen wie Laserforschung, Medizintechnik, Werkzeugmaschinenbau und Halbleiterindustrie. Derzeit bildet LAYERTEC 13 Jugendliche in den Berufen Feinoptiker und Fachinformatiker im Betrieb aus. Für 2027 sind zudem zwei Ausbildungsplätze im Beruf Feinoptiker sowie ein weiterer im IT-Bereich geplant.

Verträge werden früher abgeschlossen und eingereicht
Bei der IHK Erfurt gehen täglich neue Ausbildungsverträge ein. Aktuell liegt ihre Zahl rund fünf Prozent über dem Vorjahresniveau. „Die aktuellen Zahlen belegen leider keinen grundlegenden Anstieg der Ausbildungsverhältnisse in diesem Jahr. Das Plus ist zum einen auf die fast durchgehende Digitalisierung von Ausbildungsverträgen samt Einreichung und Registrierung zurückzuführen. Zum anderen reichen viele Ausbildungsbetriebe ihre Verträge früher ein, um ihre Nachwuchskräfte frühzeitig an sich zu binden “, erklärt Thomas Fahlbusch, Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK Erfurt. „Dennoch blicken wir optimistisch auf das Ausbildungsjahr 2026. Wir erwarten, dass sich der positive Trend fortsetzt und bis Jahresende mindestens das Vorjahresniveau an Ausbildungsverträgen erreicht wird." 

Mit Blick auf die Zahlen der eingetragenen Auszubildenden für das Ausbildungsjahr 2026 zeigen sich zudem zwei bemerkenswerte Entwicklungen: Zum einen wächst der Anteil ausländischer Auszubildender – das betrifft fast jede fünfte Nachwuchskraft. Damit liegt der Anteil mehr als doppelt so hoch, wie die Quote der ausländischen Bevölkerung in Thüringen. Dies ist ein Indiz für eine positive Entwicklung zusätzlicher qualifizierter Beschäftigungspotenziale.  

Zum anderen zählen zu den am stärksten nachgefragten Ausbildungsberufen in Nord-, Mittel- und Westthüringen folgende TOP 5-Berufsbilder:  
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel 
  • Mechatroniker/-in
  • Verkäufer /-in
  • Industriekaufmann/-frau 
  • Fachinformatiker/-in


Noch rund 300 Ausbildungsplätze für 2026 unbesetzt
Auch zum derzeitigen Ausbildungsstart bieten sich noch zahlreiche Chancen: In der Lehrstellenbörse der IHK Erfurt sind mehr als 400 Ausbildungsplätze gemeldet, rund 300 davon können noch in diesem Jahr besetzt werden. Jugendliche und Unternehmen können diese Chancen jetzt nutzen und zusammenfinden. 

Die IHK Erfurt fördert die duale Berufsausbildung und trägt durch ihre enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, Berufsschulen, Bildungseinrichtungen und Jugendlichen aktiv zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft bei.  


Autor: emw

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