Freilaufende Hunde im Wald: Ein unterschätztes Risiko
Mit den heißeren Jahreszeiten bieten viele Hundebesitzende ihrem geliebten Vierbeiner Auslauf im schattenspendenden Wald. Oft genug leider unter Missachtung der gesetzlichen Anleinpflicht. Damit steigt die Gefahr, dass Wildtiere durch freilaufende, ungehorsame oder wildernde Hunde aufgeschreckt, verletzt oder gar getötet werden...
Oder von der Leine befreite Hunde belästigen andere Erholungssuchende wie etwa Reiterinnen und Reiter oder Radfahrende. Deshalb regelt das Thüringer Waldgesetz, dass jeder Waldbesuchende sich so zu verhalten hat, dass die Lebensgemeinschaft Wald nicht gestört und die Erholung anderer nicht beeinträchtigt wird. Wer dagegen verstößt, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Einzig Fellnasen im Jagdeinsatz sind hiervon ausgenommen.
Nur Hunde, die zur Jagd verwendet werden, sind von der Anleinpflicht ausgenommen (Foto: ThüringenForst/A. Knoll)
Hunde wittern im Wald die Fährten von Wildtieren oder begegnen diesen direkt und nehmen ggf. die Verfolgung auf. Im Regelfall hilft dann alles Pfeifen und Rufen nicht – der Hund ist, je nach Rasse mehr oder weniger, vom Jagdfieber gepackt. Dies kann allerdings nicht nur böse für das Wildtier enden, sondern auch für den Hund. Besonders das Queren von vielbefahrenen Straßen beim Hetzen des Wildes kann für Jäger und Gejagten den schnellen Tod bedeuten – von der zusätzlichen Gefahr für Dritte, hier der Fahrzeugführer, einmal abgesehen.
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Diesem kann man vorbeugen, indem man den Hund, wie im Thüringer Waldgesetz gefordert, anleint. Und noch ein Aspekt ist wichtig: Nicht selten geschieht es, dass freilaufende Hunde durch eine den Nachwuchs führende und damit verteidigungsbereite Wildsau angegriffen werden – mit oft tödlichen Folgen für den Hund.
...sind Halter mit unerzogenen Hunden ein unterschätztes Risiko..vor allem in Parks angrenzenden Waldstücken und in der Stadt selbst. Leinenpflicht wird, sobald es die Sicht auf 50m zulässt, komplett ignoriert. Das Tier ist am ende dann noch schuld, wenn dann was passiert.....ich wäre für sowas wie ein "Hundeführerschein" ob man überhaupt fähig ist ein Hund zu halten und zu führen.
Wer hat jetzt eigentlich festgelegt, dass wir alle zum Aufscheuchen, Bedrohen und Vernichten von Wildtieren, vor allem ihrem Nachwuchs, wieder Wölfe brauchen? Und wer wehrte sich einst und jetzt dagegen? Diese ganze Polemik ist nicht verständlich. Jeder verteidigt seine Position ohne Blick auf die Zusammenhänge. Am Anfang der Wolfsdikussion sahen Jäger den Wildtierbestand bedroht und damit ihre Abschussquote in Gefahr.. Seit Wölfe wieder jagdbar sind, betrachten sie das mit anderen Augen.
Warum haben unsere Ganz-Alt-Vorderen den Wolf ausgerottet in D? Waren die alle so'n bisschen doof?
Für alles Leid der Wildtierwelt heute den Hund verantwortlich zu machen, geht nicht rein in meinen Kopf.
Es fragte ein Hundewelpe seine Mutter: "Von wem stammen wir eigentlich ab?" "Vom Wolf, mein Kind." "Oh, wau! Und unsere Herrchen und Frauchen?"
"Vom Affen." "Oh, wie peinlich."