eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (lb_1)
Mi, 13:12 Uhr
27.05.2026
Freilaufende Hunde im Wald

Ein unterschätztes Risiko

Mit den heißeren Jahreszeiten bieten viele Hundebesitzende ihrem geliebten Vierbeiner Auslauf im schattenspendenden Wald. Oft genug leider unter Missachtung der gesetzlichen Anleinpflicht...

Bild:
Ein Beagle steht auf einem Baumstumpf im Wald. (Foto: A. Knoll)
Damit steigt die Gefahr, dass Wildtiere durch freilaufende, ungehorsame oder wildernde Hunde aufgeschreckt, verletzt oder gar getötet werden. Oder von der Leine befreite Hunde belästigen andere Erholungssuchende wie etwa Reiterinnen und Reiter oder Radfahrende. Deshalb regelt das Thüringer Waldgesetz, dass jeder Waldbesuchende sich so zu verhalten hat, dass die Lebensgemeinschaft Wald nicht gestört und die Erholung anderer nicht beeinträchtigt wird. Wer dagegen verstößt, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Einzig Fellnasen im Jagdeinsatz sind hiervon ausgenommen.
Anzeige symplr (mr_1)

Hunde wittern im Wald die Fährten von Wildtieren oder begegnen diesen direkt und nehmen ggf. die Verfolgung auf. Im Regelfall hilft dann alles Pfeifen und Rufen nicht – der Hund ist, je nach Rasse mehr oder weniger, vom Jagdfieber gepackt. Dies kann allerdings nicht nur böse für das Wildtier enden, sondern auch für den Hund. Besonders das Queren von viel befahrenen Straßen beim Hetzen des Wildes kann für Jäger und Gejagten den schnellen Tod bedeuten – von der zusätzlichen Gefahr für Dritte, hier der Fahrzeugführer, einmal abgesehen. Diesem kann man vorbeugen, indem man den Hund, wie im Thüringer Waldgesetz gefordert, anleint.

Und noch ein Aspekt ist wichtig: Nicht selten geschieht es, dass freilaufende Hunde durch eine den Nachwuchs führende und damit verteidigungsbereite Wildsau angegriffen werden – mit oft tödlichen Folgen für den Hund.

Autor: red

Anzeige symplr (lb_3)
Kommentare
Ossi1949
27.05.2026, 20:32 Uhr
Das wollen manche nicht akzeptieren,
als ich vor ein paar Tagen in einem Naturschutzgebiet mit vielen unter Schutz stehenden Bodenbrütern von einem Hund unangenehm beschnüffelt wurde, dessen „Herrchen“ dann später ebenfalls erschien, drohte mir dieser Schläge an, als ich mir erlaubte, auf die Leinenpflicht hinzuweisen, insbesondere wegen des Nachwuchses seltener Tiere im Naturschutzgebiet. Leider muss ich annehmen, dass dieser Hundehalter kein Einzelfall ist.
deralte
29.05.2026, 13:38 Uhr
Wer .....
....hat jetzt eigentlich festgelegt, dass wir alle zum Aufscheuchen, Bedrohen und Vernichten von Wildtieren, vor allem ihrem Nachwuchs, wieder Wölfe brauchen? Und wer wehrte sich einst und jetzt dagegen? Diese ganze Polemik ist nicht verständlich. Jeder verteidigt seine Position ohne Blick auf die Zusammenhänge. Am Anfang der Wolfsdikussion sahen Jäger den Wildtierbestand bedroht und damit ihre Abschussquote in Gefahr.. Seit Wölfe wieder jagdbar sind, betrachten sie das mit anderen Augen.
Warum haben unsere Ganz-Alt-Vorderen den Wolf ausgerottet in D? Waren die alle so'n bisschen doof?

Für alles Leid der Wildtierwelt heute den Hund verantwortlich zu machen, geht nicht rein in meinen Kopf.

Es fragte ein Hundewelpe seine Mutter: "Von wem stammen wir eigentlich ab?" "Vom Wolf, mein Kind." "Oh, wau! Und unsere Herrchen und Frauchen?"
"Vom Affen." "Oh, wie peinlich."
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (lb_2)
Anzeige symplr (bb_2)