So, 13:00 Uhr
08.03.2026
Laiendarsteller rocken mit Profis die KKZ-Bühne
Riesen Erfolg mit Faust n Roll nach Goethe"
Am Freitag Abend verwandelte sich das Kultur- und Kongresszentrum in ein Musicaltheater und ließ seine Zuschauer in eine phantastische, magische Welt eintauchen. Bereits am Vormittag spielte das Ensemble des Rocktheaters Faust n Roll nach Goethe" vor Schülerinnen und Schülern.…
Faust n Roll nach Goethe" im KKZ in Bad Langensalza mit Schülern des Salza Gymnasiums (Foto: Eva Maria Wiegand)
Die Abendvorstellung wurde von Landrat Thomas Ahke (Schirmherr) und dem Macher" des Rockmusicals, Michael Manthey eröffnet. Thomas Ahke zeigte sich textsicher und rezitierte einen kurzen Ausschnitt aus einem Goethe-Gedicht.
Der Jahrhunderte alte FAUST-Stoff von Johann Wolfgang von Goethe wurde von Michael Manthey, Vollblutmusikern und Regie-Profis als Bühnenstück konzipiert. Das Musical überzeugte nicht nur durch das digitale Bühnenbild, einer abwechslungsreichen Lichtshow und den phantastischen Kostümen, sondern auch durch ein in jeder Hinsicht professionelles, stimmen- und sprachgewaltiges Ensemble, welches mit Leichtigkeit von einer Szene in die andere wechselte.
Faust n Roll nach Goethe" im KKZ in Bad Langensalza. Schüler des Salza Gymnasiums stehen mit Dietmar Rybicka auf der Bühne (Foto: Eva Maria Wiegand)
Mit einem ganz besonderen Highlight wurden die Zuschauer überrscht, denn zum ersten Mal teilten sich die Profis die Bühne mit Laiendarstellern vom Salza Gymnasium. Unter der Leitung von Theresa Eichhorn, Lehrerin des Gymnasiums, wurden die jungen Nachwuchsdarstellerinnen und -darsteller mit wochenlangen Proben auf das Bühnenspektakel vorbereitet. Den Feinschliff bekamen sie schließlich von Faust-Darsteller (Choreograph, Regisseur), Christian Venske, der im Vorfeld zu den Proben eigens aus Berlin angereist war. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In drei Szenen agierten die Laien mimisch und tänzerisch auf und vor der Bühne.
Faust, ein Forscher und Lehrer schaut zurück auf sein Leben. Aus Zweifel an sich selbst verspricht er Mephisto seine Seele. Mephisto umgarnt Faust und gibt vor ihn von seiner Schwermut zu befreien. Ein Teufelspakt zwischen den Beiden wird geschlossen. Faust verwandelt sich in einen jungen Mann und reist durch die Welt. Er lässt sich auf eine Liebschaft mit der jungen Margarete (Gretchen) ein. Faust schwängert Gretchen und bringt sie dadurch in eine gefährliche Lebenskrise.
Gretchen, gespielt von Sabrina Pankrath, riss das Publikum mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrem unglaublich starken Gesang von den Sitzen. Sie schlüpfte auch in die Rolle der Hexe.
Aber auch die anderen Darsteller der Produktion, wie David Schilling als vergeistigter Goethe und Gott - Dietmar Rybicka, welcher gleich in vier Rollen (Erdgeist, Tod, Valentin, Student) schlüpfte und sie schauspielerisch voll ausschöpfte, begeisterten das Publikum.
Gitarrist Michael Köbke und Band, ermunterten das Publikum zu stehenden Ovationen. Köbke meisterte seine Feuertaufe im Ensemble bravourös.
Eine Produktion dieser Art mit Schülern und zeitaufwendigen Proben kann nur mit entsprechenden Geldern und privatwirtschaftlicher Initiative gestemmt werden. Ein Teil der Kosten wurde von der SHL übernommen. Den Rest steuerte Manthey Rocco Pera dazu.
Michael Manthey bedankt sich bei allen, die an das Goetheprojekt geglaubt und es unterstützt haben.
Eva Maria Wiegand
Autor: emw
Faust n Roll nach Goethe" im KKZ in Bad Langensalza mit Schülern des Salza Gymnasiums (Foto: Eva Maria Wiegand)
Die Abendvorstellung wurde von Landrat Thomas Ahke (Schirmherr) und dem Macher" des Rockmusicals, Michael Manthey eröffnet. Thomas Ahke zeigte sich textsicher und rezitierte einen kurzen Ausschnitt aus einem Goethe-Gedicht.
Der Jahrhunderte alte FAUST-Stoff von Johann Wolfgang von Goethe wurde von Michael Manthey, Vollblutmusikern und Regie-Profis als Bühnenstück konzipiert. Das Musical überzeugte nicht nur durch das digitale Bühnenbild, einer abwechslungsreichen Lichtshow und den phantastischen Kostümen, sondern auch durch ein in jeder Hinsicht professionelles, stimmen- und sprachgewaltiges Ensemble, welches mit Leichtigkeit von einer Szene in die andere wechselte.
Faust n Roll nach Goethe" im KKZ in Bad Langensalza. Schüler des Salza Gymnasiums stehen mit Dietmar Rybicka auf der Bühne (Foto: Eva Maria Wiegand)
Mit einem ganz besonderen Highlight wurden die Zuschauer überrscht, denn zum ersten Mal teilten sich die Profis die Bühne mit Laiendarstellern vom Salza Gymnasium. Unter der Leitung von Theresa Eichhorn, Lehrerin des Gymnasiums, wurden die jungen Nachwuchsdarstellerinnen und -darsteller mit wochenlangen Proben auf das Bühnenspektakel vorbereitet. Den Feinschliff bekamen sie schließlich von Faust-Darsteller (Choreograph, Regisseur), Christian Venske, der im Vorfeld zu den Proben eigens aus Berlin angereist war. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In drei Szenen agierten die Laien mimisch und tänzerisch auf und vor der Bühne.
Faust, ein Forscher und Lehrer schaut zurück auf sein Leben. Aus Zweifel an sich selbst verspricht er Mephisto seine Seele. Mephisto umgarnt Faust und gibt vor ihn von seiner Schwermut zu befreien. Ein Teufelspakt zwischen den Beiden wird geschlossen. Faust verwandelt sich in einen jungen Mann und reist durch die Welt. Er lässt sich auf eine Liebschaft mit der jungen Margarete (Gretchen) ein. Faust schwängert Gretchen und bringt sie dadurch in eine gefährliche Lebenskrise.
Gretchen, gespielt von Sabrina Pankrath, riss das Publikum mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrem unglaublich starken Gesang von den Sitzen. Sie schlüpfte auch in die Rolle der Hexe.
Aber auch die anderen Darsteller der Produktion, wie David Schilling als vergeistigter Goethe und Gott - Dietmar Rybicka, welcher gleich in vier Rollen (Erdgeist, Tod, Valentin, Student) schlüpfte und sie schauspielerisch voll ausschöpfte, begeisterten das Publikum.
Gitarrist Michael Köbke und Band, ermunterten das Publikum zu stehenden Ovationen. Köbke meisterte seine Feuertaufe im Ensemble bravourös.
Eine Produktion dieser Art mit Schülern und zeitaufwendigen Proben kann nur mit entsprechenden Geldern und privatwirtschaftlicher Initiative gestemmt werden. Ein Teil der Kosten wurde von der SHL übernommen. Den Rest steuerte Manthey Rocco Pera dazu.
Michael Manthey bedankt sich bei allen, die an das Goetheprojekt geglaubt und es unterstützt haben.
Eva Maria Wiegand












































